Zwischen Jahnstraße und Förstemannpark fanden aufmerksame Anwohner vor kurzem ausgelegte Giftköder. Der oder die Übeltäter konnten bisher nicht ausfindig gemacht werden und sind scheinbar weiter aktiv...
Gefundene Giftköder (Foto: S. Dietzel)
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Bereits Ende Dezember und Anfang Januar hatte eine Frau die mit ihrem Hund spazieren war, in der Jahnstraße Giftköder entdeckt. Nun sind in dem Areal erneut Köder aufgetaucht. Die Polizei wurde verständigt.
… Tiere immer noch als Sache und nicht als Lebewesen in der deutschen Rechtssprache gelten, haben die Täter, selbst wenn sie gefaßt werden würden, nicht viel Strafe zu erwarten!
Das wäre Aufgabe der neuen Bundesregierung hier neben Klima-, Umweltschutz usw. endlich Abhilfe zu schaffen.
Eine Sache ist eine Handtasche, ein Haus, ein Auto usw., aber niemals ein Lebewesen!!!
Man kann auch keine Worte finden, warum Derartiges immer wieder stattfindet.
Das Ordnungsamt hat doch jetzt, wo die Kapazitäten nicht mehr durch Corona strapaziert werden, wieder Zeit für die Verfolgung dieser Täter, anstatt wieder bequem Strafzettel zu verteilen für geringe Parkverstöße!
Die Menschen sind so gehässig und teilweise böse geworden, da fehlen einfach nur noch die Worte!
Tiere sind so wertvoll für viele, gerade auch ältere Menschen, die ansonsten sehr einsam wären.
Für solch krassen Mist?
Ist es der Hass weil der hundekot nicht weggemacht wird? Dafür kann das Tier nur nichts!
Sondern nur der Besitzer!
Vielleicht sollte der Bereich Video überwacht werden...natürlich nur bis der Täter überführt ist. Sonst wird das ewig so weitergehen.
Zunächst mal stimme ich Ihnen in der Verabscheuung solcher Taten zu. Sollte man den Täter feststellen, bin ich auch für eine deutliche Strafe.
Was die juristische Bewertung betrifft:
Eigentumsrechtlich zählt ein Tier als Sache und das ist m. E. in Ordnung. Es kann jemandem gehören. Das bedeutet aber nicht, dass man es nach Belieben behandeln kann.
Dafür gibt es die Gesetze des Tierschutzes, des Naturschutzes, Jagdgesetze usw. Über einzelne Bestimmungen kann man sicher diskutieren. Am Ende ist es aber eher eine Frage der Durchsetzung.
Im konkreten Fall um die Ermittlung des Täters. Wenn die nicht gelingt, helfen die besten Gesetze nicht.
Diese abgebildetes Leckerlies kann man Kiloweise im Fressnapf kaufen. Warum geht man immer gleich vom schlimmsten aus? Es soll ja auch Menschen geben die freilaufende Katzen, Füchse usw damit füttern. Aber lasst uns lieber Panik verbreiten.
Aber dank des Internets kann man ja ganz schnell Panik verbreiten. Einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen und nicht immer auf das Internet vertrauen.
P.S Nicht in jeden vergessen Koffer ist eine Granate oder ähnliches.
Auf jeder Packung von Giftködern stehen Warnhinweise und Regeln zur Ausbringung von solchen. Wenn also Giftköder in einem Gebiet ausgebracht sind, das nicht als solches mit Hinweisschildern versehen ist, kann und muß man von vorsätzlicher Tierquälerei mit Tötungsabsicht ausgehen. Und mit Sicherheit wüßte das Umweltamt genau um solche Maßnahmen.