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Mo, 11:51 Uhr
08.08.2022
Südharz Klinikum Nordhausen:

Ausbildungsbeginn im Zentral-OP

Im Zentral-OP startete im August die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten und Assistentin (OTA) und erstmals die Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten und Assistentin (ATA).

Neue Ausbildungsgänge im Südharz Klinikum (Foto: Südharz Klinikum) Neue Ausbildungsgänge im Südharz Klinikum (Foto: Südharz Klinikum)

“Wir freuen uns über insgesamt sechs neue Auszubildende. Vier der Azubis absolvieren bei uns ihre OTA-Ausbildung und zwei die ATA-Ausbildung. Zum Start gehören zwei Wochen Orientierungsphase, in denen wir den Azubis zunächst das Haus vorstellen und wichtige Anlaufstellen besuchen, wie zum Beispiel die Personalabteilung, die Pflegedienstleitung oder auch die Kantine. Natürlich wird auch unser Zentral-OP vorgestellt. Die Ausbildung im OP ist für die OTAs und ATAs hochkomplex. Unterstützung erhalten die Auszubildenden von unseren Praxisanleitern, welche die Ansprechpartner für alle Belange der Ausbildung sind”, sagt OP-Managerin Kornelia Enders.

Die dreijährige Ausbildung umfasst im ersten Ausbildungsjahr viel theoretischen Unterricht, der im „Bildungswerk für Gesundheitsberufe Erfurt“ absolviert wird. Ebenfalls im ersten Ausbildungsjahr haben die Auszubildenden Einsätze in der Notaufnahme, in der Endoskopie, in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) sowie in der Pflege. Aktuell befinden sich 13 junge Menschen in der Ausbildung zum OTA sowie die beiden neues Azubis zur Ausbildung zum ATA.

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In den zwölf OP-Sälen, in denen (Herzchirurgie ausgenommen) alle chirurgischen Disziplinen tätig sind, werden von minimalinvasiven Eingriffen („Schlüssellochchirurgie“), bis hin zu hochspezialisierten Eingriffen am Gehirn sowie große Gefäßeingriffe und Operationen an der Lunge durchgeführt. Aktuell wird im OP ein sogenannter Hybrid-OP eingebaut. Dieser Hightech-OP-Saal ist mit bildgebenden Anlagen in Form von Angiografieanlagen und Computertomograf/Magnetresonanztomograf ausgestattet. Diese bildgebenden Techniken ermöglichen minimalinvasivste und damit schonendere Anwendungen bei gefäßchirurgischen und neurochirurgischen Eingriffen.

Neben dem theoretischen Unterricht und der fachgerechten Ausbildung ist natürlich auch das technische Know-how von elementarer Bedeutung. Die Ausbildungsinhalte sind breit gefächert, mit dem Ziel, nach drei Jahren komplex ausgebildete OTAs und ATAs zu übernehmen.

Die Aufgabengebiete eines ATAs sind:
  • Fachkundige Betreuung und Überwachung der Patienten während ihres Aufenthalts im OP sowie im Aufwachraum
  • Vorbereitung und Assistenz bei verschiedenen Narkoseverfahren, einschließlich der Bereitstellung der benötigten Medikamente, Instrumente und Geräte,
  • prä-, intra- und postnarkotische Assistenz in den unterschiedlichen Fachbereichen
  • Vor- und Nachbereitung des Anästhesiearbeitsplatzes,
  • verantwortungsvolle Durchführung der Narkose- bzw. Patientendokumentation,
  • Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe in der Anästhesieabteilung und ihrer Einsatzgebiete in Kooperation mit Ärzten und Pflegepersonal,
  • Administrative und hygienische Aufgaben und
  • Sachkenntnis, Vorbereitung und Wartung von Narkosegeräten und Überwachungsmonitoren.


Die Aufgabengebiete eines OTAs sind:
  • Fachkundige Betreuung der Patienten während des Aufenthalts im OP oder in der Funktionsabteilung (z. B. Endoskopie),
  • Unterstützung des operierenden Teams vor, während und nach der Operation (Springertätigkeit)
  • Vorbereitung der bevorstehenden Operation einschließlich aller Instrumente,
  • Instrumentierassistenz während der Operation in den unterschiedlichen Fachbereichen,
  • Vor- und Nachbereitung des Operationssaals,
  • Selbständige Koordination und Organisation der Arbeitsabläufe,
  • Verantwortung für aseptische Arbeitsweise und für die Durchführung hygienischer Maßnahmen und
  • Sachkenntnis, Vorbereitung und Wartung von medizinischen Apparaten und Materialien.

In ihrer Funktion als OP-Managerin ist Kornelia Enders eng in die Bewerbungsgespräche eingebunden, um dort bereits im Vorfeld spezielle fachliche Fragen zu beantworten. Für all, die sich für diese spezialisierte Ausbildung interessieren, steht sie gern telefonisch montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr unter 0 36 31 / 41 29 16 für Fragen zur Verfügung. Bewerbungen können ab November wieder im Nordhäuser Südharz Klinikum abgegeben werden.
Autor: red

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