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Mi, 12:12 Uhr
19.10.2022
CDU fordert Flüchtlingsstrategie der Landesregierung

„Flüchtlingspolitik der Ramelow-Regierung ist Bankrotterklärung“

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat der rot-rot-grünen Minderheitsregierung mit Blick auf die Aussagen des Migrationsministers Adams Dilettantismus und Versagen in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen...

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„Die Ramelow-Regierung kann seit Monaten auf nichts Substantielles verweisen, hat keine Lösungen im Gepäck und taumelt angeschlagen durch die Krise. Es fehlt jegliche Führungskraft. Die Einlassungen von Minister Adams sind eine Bankrotterklärung der rot-rot-grünen Asylpolitik“, erklärt der migrationspolitische Sprecher der Fraktion, Stefan Schard. Adams hat in einem aktuellen Interview von 40.000 Flüchtlingen gesprochen, die in diesem Jahr Thüringen erreichen. „Wie und wo er sie unterbringen will, darüber verliert der Minister kein Wort. Die Ramelow-Regierung vollzieht eine Politik des Hoffens und Bangens auf dem Rücken der Kommunen und betreibt damit reine Augenwischerei. Was wir brauchen ist eine Politik des Anpackens und Lösens von Problemen. Wir fordern endlich eine konsistente Flüchtlingsstrategie, die Fragen der Unterbringung und Integration gemeinsam mit den Kommunen beantwortet“, so der CDU-Politiker.

Die jetzige Lage sei seit Monaten absehbar gewesen und dürfe jetzt niemanden in der Landesregierung überraschen, so Schard. „Probleme bei der Aufnahme und Unterbringung sind seit dem Frühjahr bekannt. Trotz aller Bedenken und Mahnungen hat das Kabinett Ramelow die Situation verschlafen, ignoriert und damit bewusst eskalieren lassen. Sich jetzt zu wundern, dass es Probleme gibt, grenzt an Realitätsverlust.“ So sei die verschärfte Lage bei der Unterbringung in den Kommunen mehrmals öffentlich kommuniziert worden. Erst auf Drängen der CDU-Fraktion wurde erreicht, dass die Mittel des Bundes in Höhe von 49,5 Millionen Euro, komplett an die Landkreise weitergereicht werden. Bei der Flüchtlingsunterkunft in Hermsdorf steht das Land nach monatelangen Verhandlungen wieder bei null. Parallel hat die Ramelow-Regierung aber schon nach dem nächsten Aufnahmeprogramm gerufen. „Es werden keinerlei Vorkehrungen getroffen und völlig falsche Ansätze verfolgt. Wir erwarten von Rot-Rot-Grün, dass sie jetzt endlich ihren Job machen“, so Schard.
Autor: red

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Kommentare
Piet
19.10.2022, 14:08 Uhr
Ich bin
bestimmt kein Ramelow Fan, aber die Merkeleinwanderungswirschaffendaspartei soll einfach still sein.
blondchen
19.10.2022, 14:40 Uhr
Selber Schuld!
Erst die Rot-grünen in den Sattel heben und dann rumheulen. Ihr , CDU seit selbst schuld.
Im Nu
19.10.2022, 15:35 Uhr
Die einzige...
...Strategie muss lauten: Wir sind überbelegt, es wird niemand mehr aufgenommenen, sondern konsequent abgeschoben. Aber das haben die Politiker wohl nicht im Kreuz....
Bautista Peña
19.10.2022, 15:56 Uhr
Da ist er wieder, der lachende Stefan
Man muss schon sagen, Mut haben Sie Herr Schard.
Nur durch Ihre ewige CDU Fraktionstreue zur RotRotGrünen MINDERHEITSREGIERUNG, sind diese Zustände entstanden und natürlich durch Ihre ehemalige Kommandantin Merkel, welche mit Inbrunst Ihre Schäfchen aus aller Welt herbei rief.
Statt den Spuk wenigstens in Thüringen zu beenden, glänzen Sie wieder mit großen Worten, wie immer!!!
Am letzten Montag auf der Demo konnte man schon hören, wie ,, beliebt" Sie in Sondershausen sind
Psychoanalytiker
19.10.2022, 18:16 Uhr
Es würde schon reichen ...
... wenn deutsche Politiker endlich das Grundgesetz in die Hand nehmen, dieses lesen und begreifen, und anschließend einfach anwenden und umsetzen würden.

In diesem Grundgesetz wurde nämlich grundsätzlich festgelegt, wer in dieses, unser Land einreisen und Asyl beantragen darf und wer nicht. Aber das haben unsere "Eliten" entweder nie gelernt, oder einfach vergessen. Prof. Lauterbach hat da bestimmt etwas, was da gegen Vergessen hilft.

Auch wenn ich verstehen kann, dass Hierhergekommene lieber nach "Deutsch(e)land kommen, als in andere EU-Staaten zu strömen, so sagt das Grundgesetz nicht, dass wir ein Einwanderungsland sind.

EU-Angehörige dagegen genießen den Vorteil, überall in der EU leben zu können, aber ...
diskobolos
19.10.2022, 21:56 Uhr
Wenn Sie sich auf das GG berufen, müssen Sie es schon richtig zitieren
"In diesem Grundgesetz wurde nämlich grundsätzlich festgelegt, wer in dieses, unser Land einreisen und Asyl beantragen darf und wer nicht." (Zitat Psychoanalytiker)

Nein, so steht es da nicht! Dort heißt es: Politisch Verfolgte genießen Asyl.
Darüber, dass jemand keinen Antrag stellen darf oder gar nicht einreisen darf, steht da nichts.
Nichtzuständig
20.10.2022, 10:28 Uhr
@diskobolos, das stimmt so nicht.
Artikel 16a GG. Abs.2 Kein Recht auf Asyl hat, wer aus einen EU Staat oder sicheren Drittstaat einreist. Weiterhin ist Deutschland Unterzeichner, des Dubliner Abkommens, darin steht, der Asyl -bewerber hat dort das Asylverfahren zu durchlaufen, wo er das Gebiet der Europäischen Union betritt. Deshalb sind eigentlich alle Einreisen seit 2015 unrechtmäßig. Nur die die Politik interessiert das einfach nicht.
PandaR
20.10.2022, 10:48 Uhr
Jeder lässt weg, was seiner Argumentation widerspricht
Im Übrigen heißt es im Dubliner Vertrag auch, dass unabhängig von diesen Festlegungen jeder Vertragsstaat natürlich das Recht hat einen Asylantrag zu prüfen, auch wenn er eigentlich nicht zuständig ist.
Und nur mal am Rande: zwar ist das Dubliner Abkommen als völkerrechtlicher Vertrag formal noch gültig, wird aber zwischenzeitlich von europäischen Recht überlagert und nicht mehr angewandt.
Aber bitte, immer schön weiter damit argumentieren, weil es so schön in die eigene, einfachgestrickte Weltanschauung passt ;-)
Nichtzuständig
20.10.2022, 11:55 Uhr
@pandar
Einfach gestrickt würde ich meine Weltanschaung nicht nennen, ich finde nur, das Grundgesetz und andere Gesetze ( Dubliner Abkommen, ist in meinen Augen ein EU Gesetz, laut ihrer Aussage widerspricht es ja europäischen Recht?) sollten schon von der Politik respektiert werden. Weiterhin würde mich mal interessieren, ob sie das wirklich gut finden, was gerade läuft? Möchten sie das ? Ich hab zwei Kinder und möchte für diese eigentlich eine Zukunft in Deutschland, aber ich denke in 10 Jahren erkennen wir unser Land nicht wieder. Und das finde ich Schade.
Undine
20.10.2022, 13:39 Uhr
....sagt die Koalitionspartei CDU.
Immer das gleiche mit dieser CDU. Alles anrühren, dann mitlaufen und schließlich dieses Wahlkampfgequatsche. Für mich sind die CDUler die Schlimmsten. Kein Profil, kein Format, kein Konzept, keine Prinzipien. Nur Posten und Pöstchen zählen. Denen haben wir das ganze Chaos zu verdanken.
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