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Sa, 17:53 Uhr
08.04.2023
Landrat Jendricke weist Vorwürfe Buchmanns zurück

„Bin als Behördenleiter verpflichtet zu unterschreiben“

Nachdem der beurlaubte Nordhäuser Oberbürgermeister Buchmann seine Sicht auf das Absetzungsverfahren gegen ihn veröffentlichte, dabei schwere Vorwürfe gegen den Landrat erhob und sogar von einer Schmutzkampagne gegen sich sprach, wollten wir von Landrat Matthias Jendricke wissen, wie er diese Anschuldigungen bewertet. Wenig erstaunlich komplett anders als der OB …

Aus dem Landratsamt kommt Widerspruch zu Kai Buchmanns Auslassungen (Foto: nnz-Archiv) Aus dem Landratsamt kommt Widerspruch zu Kai Buchmanns Auslassungen (Foto: nnz-Archiv)

„Die Landkreisverwaltung sei nicht der Auffassung, dass der komplexe Sachverhalt eines behördlichen Disziplinarverfahrens grundsätzlich über eine so verkürzte Darstellung wie die von Kai Buchmann getätigte rechtlich ausreichend gewürdigt werden kann.“ Das sagte uns der Landrat am Telefon und fuhr fort: „Um die Bestandsfähigkeit von Bescheiden rechtlich prüfen zu lassen, besteht auch in diesem Fall die Möglichkeit, das Verwaltungsgericht anzurufen.“

Was aber ist dran an der Behauptung, Jendricke habe alle für Buchmann ausgefertigten Schreiben unterzeichnet, unter anderem die Einleitung des Disziplinarverfahrens, und sei deshalb federführend involviert in Buchmanns Absetzung am Freitag vor einer Woche? 

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„Als Leiter der Behörde unterschreibe ich, wie viele andere Schreiben auch, generell all die Disziplinarverfahren, die gegen Oberbürgermeister oder Bürgermeister der Gemeinden im Kreisgebiet eingeleitet werden. Dazu bin ich rechtlich verpflichtet.“ Sobald der Verdacht oder tatsächlich bestätigte Dienstvergehen vorliegen sei das der Fall. Folglich hätte niemand anders diese Papiere unterschreiben dürfen. Geprüft würden die Sachverhalte im Landratsamt von den entsprechenden Juristen der Kommunalaufsicht. Die arbeiten dem Landrat die Schreiben zu, nachdem sie sich gegebenenfalls auch mit übergeordneten Behörden abgestimmt haben.

Buchmann hatte ins Feld geführt, dass der aktuelle Ermittlungsführer im Landratsamt kein Landesbeamter sei und durch den Landrat erst im Jahr 2022 an diese Stelle gesetzt worden wäre. Die nnz hatte dazu bereits die Erklärung publiziert, dass es ein vorgeschriebenes Verfahren ist, die Beamten aus den Reihen der Mitarbeiter im Landratsamt zu rekrutieren, diese nach ihrer Berufung aber nicht mehr dem Landrat unterstehen, wenn sie in der Kommunalaufsicht tätig sind.

„Das Disziplinarverfahren führte insofern als Ermittlungsführerin die stellvertretende Leiterin der Kommunalaufsicht bis zum Herbst 2022. Sie hat anschließend die Dienststelle gewechselt und es wurde ein neuer Volljurist als Ermittlungsführer eingesetzt, welcher ebenso per Organisationsverfügung zusätzlich Aufgaben der Kommunalaufsicht übernimmt. Die damalige stellvertretende Leiterin der Kommunalaufsicht hatte bis zu ihrem Dienstende das kommunalrechtliche Beanstandungsverfahren zum Widerspruch des Herkulesmarktes und die dazugehörigen Stadtratsbeschlüsse abgearbeitet und gegenüber der Stadt Nordhausen abschließend verfügt. Eine Einbindung in die baurechtlichen Verfahrensschritte lag hier gar nicht vor“, konterte Jendricke diese Behauptung.

Und er merkt abschließend an, dass der vom Oberbürgermeister im Jahr 2020 eingelegte baurechtliche Widerspruch schließlich im Jahr 2022 vom Thüringer Landesverwaltungsamt entschieden und zurückgewiesen wurde. Das Landratsamt Nordhausen, so Jendricke, war hierfür überhaupt nicht die zuständige Behörde.
Olaf Schulze 
Autor: osch

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Kommentare
geloescht.20241125
08.04.2023, 18:23 Uhr
Das ging aber schnell
trotz Osterwochenende. Was machen getroffene...?

Rechtliche Zuständigkeit bedeutet keine Pflicht zur Unterschrift. Die zeichnet auch ein Behördenleiter in eigener Verantwortung.

Die Kommunalaufsicht ist räumlich im Landratsamt, ausgestattet mit Kommunalbeamten bzw. Angestellten des Landratsamtes. Wechsel in den Ämtern sind jederzeit möglich. Man kennt sich, arbeitet miteinander, speist vielleicht auch mal gemeinsam etc. Also dieses bemühte Trennen zwischen den Ämtern in der Darstellung spricht für sich...

Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat mit Sicherheit keine 3 Vollzugsbeamte zur Zustellung der Amtsenthebung und Entfernung des OB aus dem Rathaus nach Nordhausen geschickt und vorab die Presse informiert.

So ein beschämendes und entwürdigendes Vorgehen hat keinen Grund in Sachlichkeit. Es schreit gefühlt eher nach persönlichen Befindlichkeiten.
Franz 2018
08.04.2023, 19:19 Uhr
Sehr sachliche Darstellung
Ja, wenn man von Beamten - und Disziplinarrecht keine Ahnung hat, kann man das so sehen, wie Held. Nein, ein Diziplinarvorgesetzter sucht sich nicht aus, welche Schreiben er unterschreibt und auch nicht, ob der Verdacht einer dienstlichen Verfehlung verfolgt wird oder nicht. Wenn der Verdacht besteht, ist zu prüfen....ja, die Wege und Regelungen des Verwaltungsrechts und auch Beamtenrechts sind für Außenstehende manchmal nur schwer und manchmal gar nicht nachvollziehbar, aber das ist tatsächlich sehr ausführlich geregelt....gleiches gilt für Abläufe in Behörden und das alles gilt auch für einen OB, ob er das sinnvoll findet oder nicht..... zudem steht ihm, wie jedem Beamten in solcher Situation, der Rechtsweg offen..... jedenfalls wird diese öffentliche Schlammschlacht in meinen Augen seine Unschuld jedenfalls nicht beweisen, denn seine Sicht (die des OB) ist doch im Zweifelsfall genauso interessengeleitet wie er es dem Landrat vorwirft. Natürlich mag es dem Landrat zupass kommen, aber wer sich in einer solchen Position so angreifbar macht, ist jedenfalls kein Profi und genau das erwarte ich in solchen Positionen. Nordhausen ist schließlich nicht Kleinkleckersdorf, sondern das Oberzentrum in Nordthüringen........
dicker
08.04.2023, 20:48 Uhr
Drehbuch
Hier wird seitdem die Idee zur Kandidatenaufstellung des Herr Buchmann zur Ob-Wahl geboren wurde ein Drehbuch abgespielt, dessen Ende jetzt erst geschrieben wird. Die Schwäche Nordhausens hat nicht nur mit dem OB zu tun. Ich denke, dass sich dort Dinge in den letzten Jahren verselbstständigt haben. Noch viel dramatischer ist der schwache Stadtrat. Mohr als Betriebsleiter der Servicegesellschaft, Müller als Leiter des Schulverwaltungsamtes sind nur zwei Beispiele der Verzahnung zwischen Landkreis und Stadt. Solange es nicht um die Sache, sondern nur darum geht, Jemandem Eine mitzugeben, kommt Nordhausen über Kleinkleckersdorf nicht hinaus. Man könnte auch ein ganz fiktives Ende des Drehbuches schreiben. Rieger und Buchmann straucheln ins Aus und der Mann, dem der OB-Posten seiner Heimatstadt in der politischen Vita noch fehlt, wirft seinen Hut in den Ring. Das Ende ist offen.
Checker
08.04.2023, 21:18 Uhr
Bin als Behördenleiter…
So ein Theater, verschont uns Ostern nun endlich damit. Es werden andere Leute jetzt zu prüfen haben.
Nur eins steht fest, das was LR Jendricke hier durchzieht grenzt langsam an Ekelhaftigkeit.
Und das es durch die Ernennung seiner „Zuträgerin“ zur Bürgermeisterin nur schlimmer werden konnte, war doch vorauszusehen.
Denke OB Buchmann wird seine Fehler gemacht haben u sein ansehen damit nicht unbedingt verbessert haben.
Bleibt nur zu hoffen das bei Jendricke und Rieger alles regelkonform ist, ansonsten sollten diese beiden Personen von den Bürgern der Stadt ebenso an den Pranger gestellt werden.
tsi520
08.04.2023, 22:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
geloescht.20241125
08.04.2023, 22:17 Uhr
Franz 2018,
machen Sie sich keine Gedanken um meinen Bildungsstand. Der ist ausreichend. Auch Beamte werden nicht zu einer Unterschrift gezwungen.

Hier geht es um das Wie des Vorgehens und das finde ich abstoßend. Aktuelle Interna kenne ich selbstverständlich nicht und kann die auch nicht beurteilen, aber ich habe meine persönliche Meinung zu der seit
Jahren geübten "Politik" in Nordhausen.
Zwischenrufer
09.04.2023, 08:26 Uhr
Zur Klarstellung
Alle Beamten des Landkreises unterstehen dem Landrat, auch wenn sie in der Kommunalaufsicht tätig sind. Der Landrat ist auch Vorgesetzter des die Kommunalaufsicht leitenden Landesbeamten. Das ist in § 111 Abs. 4 Thüringer Kommunalordnung so bestimmt.

Die Suspendierung ist eine Ermessensentscheidung (Kann-Vorschrift in § 42 Thüringer Disziplinargesetz). Wer unterschreibt, verantwortet die Ermessensentscheidung und entscheidet mit seiner Unterschrift wie das Ermessen ausgeübt wird.
Frankledig
09.04.2023, 09:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
Capone
09.04.2023, 10:36 Uhr
feige Ausrede
Soso, der Sachverhalt wurde von Anderen zugearbeitet. Man hat ja nur unterschrieben, weil man musste. Schuld trifft auch eine stellvertretende Dienststellenleiterin, die aus dem Dienst ausgeschieden ist.
Wer war denn der Urheber ähnlicher Vorgänge nach gleichem Muster? Nehmen wir die Suspendierung des ehemaligen Dezernenten Beyse, des Amtsleiters Juckeland, die endlosen Schikanen und Beschwerden gegen Klaus Zeh, Joachim Claus, Jutta Krauth. Alle Vorwürfe haben sich immer als haltlos erwiesen. Für mich hat das Problem mit einer Person zu tun.
HisMastersVoise
09.04.2023, 10:52 Uhr
Die einzige Frage !
Vorausgesetzt der Oberbürgermeister Kai Buchmann kehrt nach der Klärung der Vorwürfe und deren Bewertung wieder in das Rathaus zurück und versieht seinen Dienst weiter. Vorausgesetzt das Geschehene ist tatsächlich der Versuch, ihn zu diskreditieren. Lassen die Nordhäuser den Protagonisten so etwas Bösartiges durchgehen oder erklären sie mit ihrer Wahl im Herbst die Bestätigung des OB im Amt und erteilen ein für alle mal Vetternwirtschaft und Politigeklüngel aus Eigennutz eine unmißverständliche Absage? Ihr habt die Wahl !!!
Schnapsglas
09.04.2023, 11:52 Uhr
Auch was der Landrat sagt klingt plausibel
Mal sehen was am Ende rauskommt.
Schnapsglas
09.04.2023, 13:46 Uhr
@hismastervoice: Es geht also doch um Wahlkampf
Schade hismastersnoise, aber ich habe es geahnt: Es geht also um den Wahlkampf . Ihr Beitrag ist der Beweis . Gott seidank gibt es im September noch Bewerber abseits vom Gezanke.
Leser X
09.04.2023, 13:50 Uhr
Es ist und bleibt...
... eine unappetitliche, von typisch deutschem Parteiengezänk und Personalien genährte Provinzposse, die dem Ansehen von Stadt und Landkreis schadet. Hier nehmen sich einige Akteure einfach wichtiger, als sie sind.
Heisenberg
09.04.2023, 15:45 Uhr
Nordhausen braucht den Neuanfang
Leser x genauso ist es. Nordhausen wird unter Niveau regiert. Ein Disziplinarverfahren wird sicher nicht ohne Grund eingeleitet auch wenn anderes ständig wiederholt wird. Auch die andere Seite wird ihre Interessen verfolgen. Wir haben jetzt beide Seiten gehört. Jetzt sollten die Gerichte sprechen.
Nordhausen ist in den letzten Jahren aufs Abstellgleis gekommen. Diese Schussfahrt ins Abseits sollte man jetzt nicht noch befördern. Der Zustand von Straßen, Gehwegen, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung spricht für sich.

Nach meiner Ansicht sind alle Protagonisten "verbrannt" und sollten ihre Schlüsse ziehen, wenn ihnen an der Stadt gelegen ist. Genug andere unbelastete Kandidaten stehen zur Vefügung.
HisMastersVoise
09.04.2023, 17:06 Uhr
Wider die Naivität !
Hier glaubt doch nicht wirklich jemand, daß es sich bei diesen Vorwürfen und den eingeleiteten Maßnahmen nicht darum handelt, einen Kandidaten für die OB-Wahl aus dem Rennen zu tricksen. Natürlich ist das das übliche Getöse vor Wahlen mit allen Mitteln. Wieso sonst halten sich alle Kandidaten so demonstrativ zurück. Gerade jetzt wäre doch der Zeitpunkt, um den Ob zu beerdigen. Ist dies jedoch ein abgekartertes Spiel, will niemand der Buhmann sein. Daher ist Stille in der Flur. Und zur Zeit ist noch nicht zu erkennen, welche Leistungen und Fähigkeiten eine Verbesserung für Nordhausen bei einem Wechsel zum Tragen kämen außer der Trophäe des Amtsinhabers. Wir haben Wahlkampf...mit offensichtlich allen Mitteln. Daher ist es wichtig, nach den wirklich zählbaren Erfolgen der Bewerber zu forschen. Ich will doch nicht wissen, welche Visionen sie haben. Das sollen sie mit dem Psychologen besprechen. Ich will wissen, was sie erreicht haben für die Bürger und die Stadt und was sie konkret für kurzfristig umsetzbare Pläne haben. Mir würde eine Azubiinitiative für unser Handwerk einfallen oder ein Jugendtreff und die zusätzliche Stärkung des Ehrenamtes in den Vereinen oder eine Pflegeinitiative für Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen zur Ausbildung neuer Pflegekräfte oder oder oder. Wir verbringen soviel Zeit mit Gezänk, daß die existenzbedrohenden Probleme für unseren Kreis gar nicht angedacht werden. Wir bauen ein Stadion und unsere Brücken vergammenln. Wir kaufen E-busse und unsere Kinder lernen mit dem Polylux. Jeder redet über Hohenrode aber keiner über ein Jugendzentrum zum sinnvollen Treffpunkt der Generation, die uns später den Hals retten soll. Was zeichnet der Prozeß um den OB für ein Bild von Nordhausen für Menschen, welche zu uns kommen wollen. Und warum sieht der Bereich unterhalb der Bahnhofsbrücke eher aus wie die Außenstelle von Netzelsrode als wie ein Erholungsraum für Menschen der Stadt? Wir sind im Wahlkampf und ich erwarte mehr von denen, die sich das Amt zutrauen.
Cychreides
09.04.2023, 17:13 Uhr
Jendricke
Ein ähnlicher Fall aus den Geschichtsbüchern:
https://www.nordhausen.de/news/news_lang.php?ArtNr=22778
Otto23
09.04.2023, 19:12 Uhr
Mit der OB-Wahl ist es nicht getan
Ich stimme Leser X und Leser Heisenberg zu.
Mit der anstehenden OB Wahl ist es nicht getan. Unabhängig davon, ob Herr Buchmann nun zu verdammen ist oder nicht, es bleibt bei einer Beschädigung seiner Person. Ob diejenigen, die sich daraus aber einen Vorteil versprechen, auch die richtige Wahl für das OB-Amt sind, sei dahingestellt.
Ich hoffe, dass bei den anstehenden Kommunalwahlen 2024, die Bürger und Bürgerinnen von Nordhausen ihre Stimme nicht vergeuden und auch alternative Angebote nutzen, um frischen Wind in das Stadtparlament zu bringen und nicht nur das Parteienkarussel rotieren zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Günther
Freie Wähler KV Nordhausen
Heisenberg
09.04.2023, 20:26 Uhr
@hismastervoice: Hohenrode schon wichtig
Was haben sie gegen Hohenrode? Das ist ein gut besuchtes Ehrenamtsprojekt für Nordhausen und Auswärtige! Waren Sie mal dort? Polylux in der Schule? Kein Problem. Wichtiger ist mir, daß überhaupt Unterricht stattfindet. Haben Sie Kinder in der Schule? usw...
DDR-Facharbeiter
09.04.2023, 20:36 Uhr
Zur Zeit herrschende Meinung in der Stadt: So jemand kann man nicht nochmal wählen
Auch wenn Herr Kai Buchmann und seine beiden auch freigestellen Helfer mit blütenweisser Weste aus den allzu vielen 14 Verfahren - nicht nur den von Herrn Buchmann beklagten 5 Anzeigen - hervorgehen sollten, sehe ich keine besseren Chancen für eine Wieder-Wahl von Herrn Buchmann. Bei der letzten Umfrage lag er zurück hinter allen bisher bekannten Kandidaten. Nicht eingehaltene Wahlversprechen, lustlose und seltene öffentliche Auftritte , verheerende Behandlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Schädigung des Ansehens der Stadt durch alberne Verbots-Anträge , Passivität beim Arbeitsplätze in die Stadt holen, Verbote von Kontakten bis zur Rangelei mit einem vorgesetzten Stadtrat (!) werden die Nordhäuser Wähler bis zum Wahltermin nicht vergessen. Wollen Sie , Herr Kai Buchmann, die zur Zeit herrschende Meinung in der Stadt wissen ?
So jemand kann man doch nicht noch mal wählen!
Klassikerin
09.04.2023, 22:59 Uhr
So traurig,
diesen Mist zu lesen. Der Behördenleiter gibt mit seiner Unterschrift das Go zum Disziplinarverfahren!!!!!Er muss nicht unterschreiben!Der/die Ermittlungsführer/-in hat diese "Entscheidungsgewalt" nicht.

Schon spektakulär, was und wie hier was in dieser kleinen Stadt NDH so abläuft.

Fehlerfrei ist niemand und ich wünsche einfach Gerechtigkeit/Wahrheit!!!! Und sorry aber der Landrat hat mE incl. seinem aufgedunsenen merkwürdig entscheidenden Personalkörper ausgedient!!!!!!
Heisenberg
10.04.2023, 09:11 Uhr
Mir doch egal, welche Probleme Buchmann und Co haben.
Ich sehe es wie der DDR Facharbeiter. Mühlhausen hat Nordhausen längst überholt, selbst Bad Langensalza ist aktiver, hat ebenfalls einen parteilosen OB, der aber vollen Einsatz zeigt und sich auch vor seine Bürger stellt. Buchmann hat versprochen und nicht geliefert. Diese Lehre habe ich gezogen. Da unterscheidet er sich nicht von anderen. Meine Stimme an ihn war verschenkt.

Ohne Zusammenarbeit von Stadt und Kreis wird es nicht gehen, da bin ich ganz egoistisch. Mir sind die Befindlichkeiten der Oberen ziemlich schnuppe. Mich fragt auf Arbeit auch keiner, mit wem ich kann oder nicht. Ich habe ein Soll abzuliefern. Das ist die harte Realität.

Wenn Buchmann nicht mit dem Kreis kann oder mit Harztor oder mit dem Stadtrat oder der Bürgermeisterin oder sonstwen .... so ist das sein persönliches Problem. Ich glaube eh keinem. Sein Gehalt mit fast 9000 Scheinen ist so hoch, da kann er für den Anwalt blechen und nicht jammern. Hat irgendjemand uns gefragt, wie wir durch Corona kommen, wie wir die Energiekosten zahlen? Konnten wir öffentlich rumjammern in der Presse?

Die meisten, die hier für ihn schreiben, sind doch sowieso bestellt. Was interessiert mich was eine Kommunalaufsicht oder sonstwas ist und wer dort was macht?

Meine Stimme kriegt im September der welcher der Stadt und damit mir am meisten nützt, ich lass mich auch auf keine Seite ziehen. Das Theater im Rathaus kostet nur Geld - mein Geld. Lügen tun sowieso alle. Buchmann muss da jetzt alleine durch. Er wollte den Job. Punkt .
Schnapsglas
10.04.2023, 09:44 Uhr
Bingo Heisenberg
Voll auf den Punkt.
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