eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Sa, 11:32 Uhr
29.04.2023
Verbraucherzentrale zu Warmwasserspeichern

Beim Speicher-Austausch an die Zukunft denken

Wenn der Warmwasserspeicher in die Jahre kommt und ausgetauscht werden muss, sollten Hausbesitzer auch an eine zukünftige Heizungserneuerung denken. Mit einem Speicher, der auch mit einer Wärmepumpe oder mit Solarthermie kombiniert werden kann, können im Bedarfsfall auch erneuerbare Energien für die Warmwasserbereitung genutzt werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin...

„Muss ein defekter Warmwasserspeicher ausgetauscht werden, sollten Hausbesitzer ein Modell wählen, das auch Anschlüsse für eine Wärmepumpe und am besten auch für eine Solarthermieanlage hat”, rät Christoph Herrwerth, Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen.

Anzeige symplr (1)
„Auch wenn am Heizkessel selbst noch kein Handlungsbedarf besteht, hat man so schon für einen späteren Heizungstausch vorgesorgt und hält sich alle Optionen offen”, so der Experte. Gerade bei der Kombination einer Gas-Brennwertheizung mit erneuerbaren Energien sei ein Warmwasserspeicher unverzichtbar. Mit Hilfe des Speichers kann die Wärme aus der Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe optimal genutzt werden.

Schichtenspeicher vermeidet Temperaturvermischung
Energieberater Herrwerth empfiehlt einen Schichtenspeicher. „Bei Schichtenspeichern sorgt eine spezielle Konstruktion dafür, dass der Speicher immer im entsprechenden Temperaturbereich beladen wird. Dadurch wird eine Temperaturmischung weitgehend vermieden. Das heißt: Oben im Speicher befindet sich eine stabile Hochtemperaturschicht für die Warmwassernutzung. Unten im Speicher bleibt es am kältesten, was zum Beispiel für die optimale Einspeisung von Solarwärme wichtig ist”, erklärt der Physiker.

Eine gute und stabile Schichtung sorgt dafür, dass die Energie besser genutzt wird und die Heizungsanlage effizienter arbeitet.

Wichtig ist die richtige Auslegung des Wärmespeichers. Die einzelnen Wärmeerzeuger und Wärmeabnehmer müssen hydraulisch optimal eingebunden werden. Darüber hinaus ist eine gut abgestimmte Regelung der Be- und Entladung des Wärmespeichers wichtig. Sowohl der Speicher als auch die Speicheranschlüsse müssen sehr gut gedämmt sein, um Wärmeverluste zu minimieren.

Weitere Fragen zur Warmwasserbereitung sowie zur Heiztechnik allgemein beantworten die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch. Ein Termin kann unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Kama99
29.04.2023, 11:48 Uhr
Ich denke ...
momentan eher an einem Austausch der Regierung nach. Wer soll denn den ganzen Umbau/Austausch finanzieren?
Piet
29.04.2023, 12:39 Uhr
Wie soll man den
An die Zukunft denken wenn willkürlich durch diese Katastrophenregierung ständig neue Beschlüsse gefasst werden, die die Bevölkerung verarmen lassen. Was ich heute einbauen lasse kann ja innerhalb kürzester Zeit wieder verboten sein.
Halssteckenbleib
29.04.2023, 23:02 Uhr
Beim Speicheraustausch denke
ich schon immer an Neuerungen.Wärmepumpen in mein Haus?Kein Problem....Dach voller Solardinger kein Problem.Grüner Strom und grüner Stickstoff alles kein Problem.Problem ist nur die Finanzierung.Meine Glaskugel zeigt für die Zukunft weiter Kachelofen
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)