eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 13:12 Uhr
01.05.2023
Verbraucherzentrale

Informationen zum Deutschlandticket oft unklar

Viele Verbraucher stehen derzeit vor der Frage, ob sie ein Deutschlandticket kaufen. In einem Marktcheck hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geprüft, wie gut Verkehrsunternehmen und -verbünde auf ihren Internetseiten über das Deutschlandticket sowie die Bedingungen für den Neuerwerb und den Wechsel von bestehenden Nahverkehrs-Abos informieren...

Die Ergebnisse zeigen, dass das Informationsangebot oftmals unzureichend ist und den Erwerb des Deutschlandtickets erschwert.

„Das Deutschlandticket soll den Nahverkehr einfacher machen und mehr Menschen in Bus und Bahn holen. Das wird aber nicht gelingen, wenn die Verkehrsunternehmen und -verbünde auf ihren Internetseiten wichtige Informationen für Kund:innen nur unzureichend oder gar nicht angeben. Neben einer Preisoffensive ist es auch Zeit für eine Transparenzoffensive beim Deutschlandticket. Die Anbieter müssen unbedingt nachbessern“, sagt Ramona Pop, Vorständin des vzbv.

Anzeige symplr (1)
Der Marktcheck zeigt, dass bereits eine einfach verständliche Übersicht der Leistungsunterschiede von aktuellen Nahverkehrs-Abos und Deutschlandticket mehrheitlich fehlt (bei 10 von 15 untersuchten Anbietern). Eine fundierte Entscheidung, welches Abo besser passt, wird so unnötig erschwert. Zudem müssen Bestandskund:innen genau prüfen, ob ihr Abo automatisch umgestellt wird oder sie selbst aktiv werden müssen. Besonders verwirrend: Selbst bei ein und demselben Anbieter können beide Varianten möglich sein. Bei einem Großteil der betrachteten Internetseiten (11 von 15) fehlen zudem eindeutige Informationen darüber, wie mit bereits geleisteten Vorauszahlungen bestehender Abos beim Wechsel zum Deutschlandticket umgegangen wird.

Verbraucherfalle Online-Ticket
Alarmierend sind die Ergebnisse, wenn es um den Erwerb des Deutschlandtickets an Schaltern oder Kundencentern geht. Einige Anbieter (5 von 15) schließen diese Möglichkeit explizit aus, andere (4 von 15) geben keine eindeutigen Informationen dazu. Fahrgäste, die das Deutschlandticket online nicht kaufen können oder wollen, haben in diesen Fällen das Nachsehen.

„Das Deutschlandticket muss einfach und flexibel für alle erwerbbar sein – und das auch ohne Smartphone oder Internet. Statt einem Ticket für alle haben Politik und Nahverkehrsbranche so hohe Hürden geschaffen, dass Verbraucher:innen Gefahr laufen, außen vor zu bleiben. Das von Anfang an favorisierte Onlineticket droht für viele Verbraucher:innen zum Problem zu werden und der Abozwang zum Bumerang. Niemand darf ausgeschlossen werden“, so Ramona Pop.

Methode: Online-Marktcheck der Internetseiten der zehn Verkehrsunternehmen und fünf Verkehrsverbünde mit den deutschlandweit höchsten Fahrgastzahlen, die über ihre Internetseite sowohl das Deutschlandticket als auch andere Nahverkehrs-Abonnements verkaufen. Erhebungszeitraum: 22. März bis 4. April 2023.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Echter-Nordhaeuser
01.05.2023, 17:03 Uhr
Informationen oft unklar
Das muss so sein in Deutschland warum sollte hier mal was klar und einfach gehen.
Es muss immer so sein das sich keiner durch finden soll sonst hätte sie nichts zu tun wenn der Pöbel bescheid weiß.
Piet
01.05.2023, 19:56 Uhr
Hat den besagte
Ramona Pop den Wahnsinn des 9 Euro Tickets mitgemacht? Mit einer normalen Schulbildung sollte man doch in der Lage sein eine Fahrkarte zu erwerben. Jammern jammern Deutschland.
Flitzpiepe
02.05.2023, 10:52 Uhr
Danke 'Verkehrsexperte' Wissing
für diese weitere 'Glanzleistung'...
Wie kommt man auf die Idee, das D-Ticket nur digital anbieten zu wollen?
Wie schafft die FDP das, solche Ideen bei der Ampel auch durch zu bekommen?
Beim 9€ Ticket hatte man ziemlich schnell eine praktikable Lösung, indem man sowohl digital als auch analog an jedem Automaten ein Ticket ziehen konnte.
Warum jetzt nur digital und warum nur als Abo?
Warum überhaupt extra eine neue Lösung?
DHL hat gerade den „BigBrotherAward 2023“ bekommen. Und zwar für den neuen digitalen Smartphone-Zwang bei den DHL-Packstationen.
Wissing verdient den ebenso!
RWE
02.05.2023, 14:12 Uhr
@Flietzpiepe
Warum es das Ticket nur in digitaler Form gibt? Weil wir nicht mehr in der Steinzeit leben.
Wenn ich zum Fußball nach Erfurt fahre, bezahle ich das Ticket zu Hause und zeige am Eingang den QR-Code vor. Im Flugzeug nutze ich die jeweilige App der Fluggesellshaft. Es wird Zeit sich vom Papier zu verabschieden.
Und auch bei der Bahn nutzen immer mehr Leute das Handy. So ein Angebot fehlt übrigens bei vielen ÖPNV.
Wo ich ihnen rechtgebe: Das Deutschlandticket sollte kein Abo sein. Wir müssen allerdings akzeptieren, ohne Internet und Smartphone geht es eben nicht mehr.
Wer beim Deutschlandticket auf die Handynutzung verzichten will, kann sich das Ticket auch ausdrucken. Den Link bekommt man zugeschickt.
Was die DHL Packstationen angeht. Die kannst du vergessen. Ich wollte einmal eine Retoure zurückschicken, es war nicht möglich den QR Code vom Handy erfassen zu lassen.
Da sind die Packstationen von Amazon deulich besser. Da öffnet sich das Fach via Bluetooth und man kann das Paket sofort entnehmen. Leider ist es nicht möglich Pakete zu versenden.
Flitzpiepe
02.05.2023, 15:43 Uhr
@RWE und alle anderen Egoisten
Sie brauchen mir nicht zu erklären, was Digitalisierung bedeutet.
Ich bin zu 100Prozent digital unterwegs...
Es geht mir also nicht um mich!
Das ist übrigens das Hauptproblem unserer Gesellschaft, dass die meisten (auch RWE) egoistischerweise nur von sich ausgehen.
Es gibt aber in unserem Land den Anspruch der Barrierefreiheit in allen Bereichen!
Diese Barrierefreiheit ist beim D-Ticket nicht gegeben, wenn man es NUR über den digitalen Weg bekommt.
Man muss dieses Ticket also auch ohne Smartphone, Mailadresse, Internetzugang und eigenen Drucker und mit Bargeld bekommen können.
Dies kann man als Minister nicht einfach ignorieren.
RWE
02.05.2023, 16:41 Uhr
Sorry Flitzpiepe,
es gab nach der Wende genug Leute die meinten, man brauchte kein Telefon in den eigenen 4 Wänden. Es reichte ja, wenn jemand in der Straße oder im Block eines hatte. Und doch wird heute selbstverständlich davon ausgegangen, daß jeder telefonisch erreichbar ist.
Ich bin mir auch sicher, daß es bei der Einführung des elektischen Stromes auch Stimmen gab, die meinten, die Öllampe oder die Gaslampe haben ja auch Licht gespendet.
Heutzutage eine E-Mail Adresse zu haben sollte genauso selbstverständlich sein wie ein eigenes Telefon oder elektrischer Strom. Eine E-Mail Adresse hat nichts mit Barrierefreiheit zu tun, sondern ist schlicht seit 20 Jahren eine Selbstverständlichkeit.
Die FDP ist in dieser Koalition der Einäugige unter den Blinden und die FDP hat nuneinmal angekündigt, die Digitalisierung voranzubringen. Selbst im europäischen Vergleich sind wir digitales Entwicklungsland, und die großen Internetkonzerne sitzen in den USA oder China.
Flitzpiepe
02.05.2023, 17:59 Uhr
@RWE
Sie haben nicht im Geringsten verstanden, was Barrierefreiheit bedeutet.
Ihre Beispiele haben jedenfalls gar nichts damit zu tun.
Kobold2
02.05.2023, 18:32 Uhr
hier geht doch
die Verhältnismäßigkeit verloren. beginnend bei der Frau Pop, diversen profilierungssüchtigen Politikern und sonstigen Experten....
Was ist das Ziel dieses Tickets? Leute vom Auto auf die Bahn zu bringen, oder?
Die Zielgruppe ist wohl kaum digital abgeschnitten und wer mit der Bahn fahren möchte, war schon lange gut beraten, dazu auch das Internet zu nutzen.

Wie klein jetzt der Anteil ist, um den man sich die Köpfe einschlägt und auf dessen Kosten sich manch Experte hier hervortun möchte, mag ich nicht zu sagen. Bei älteren Menschen, gibt es immer noch Kinder, Enkel, Nachbarn, Freunde, die hier helfend zur Seite, ähmmm ne noch nicht mal, die Dinge regeln können und denjenigen per Post zukommen lassen. Wer Bahn fährt ist auch selten allein.
Wer dann noch durchs Raster fällt, den bekommt man vom Bahnpersonal bestimmt auch noch durch.
Man muss das nicht unnötig hysterisch aufbauschen und solche Personen, wie Frau
Pop, sind hier alles, aber keine Hilfe. Die feuern die Hysterie nur an.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)