Schon in den letzten Wochen der Freibadesaison des vergangenen Jahres wünschten sich einige Badegäste am Kiesschacht die Aufarbeitung des Strandbades, genauer den Zugang zum Wasser. Dazu wurde jetzt jede Menge Kies angekarrt...
Am Kiesschacht rollte der Bagger und verteilte Kies (Foto: Badehaus)
Im Jahr 2021 wurde Eingangsbereich in das Wasser grundlegend von Algen befreit, denn diese störten im Verlaufe der Badesaison das ungetrübte Eintauchen in den See.
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"Zusätzlich wurden in den vergangenen Tagen ca. 300 m³ feiner Kies aufgetragen und eingeebnet, so dass die Gefahr von Schnittwunden durch scharfkantige Steine minimiert wird und die Gäste anders als an anderen Seen sauber zu Wasser gehen können. Gerade Kindern wollen wir dabei einen Gefallen tun., so Sven-Jörg Grabe, Objektleiter beim Badehaus Nordhausen.
Die Umsetzung erfolgte durch die Abteilung Tiefbau der Stadtwerke Gruppe – Nordhausen und die Kieswerke Nordhausen unterstützen beim Transport, da auch dort die Verantwortlichen ein Interesse an der Nutzung des öffentlichen Badestrandes haben.
Für mich als Familienvater mit 2 Kindern sind das ein Unding,zum Glück findet man immer ein paar Meter weiter eine Stelle,wo man Baden kann, vielleicht nicht ganz so bequem aber gratis. Ich hoffe, daß das die meisten Besucher auch so sehen, für mich eine Frechheit und man redet von familienfreundlicher
Stadt...ha,ha,ha
das ist sicher richtig. Die Folge wird aber sein, dass immer mehr Leute die freien Zugänge zu den Kiesteichen nutzen werden. Geringere Besucherzahlen bedeuten dann trotz höherer Eintrittspreise geringere Einnahmen. Wird dann weiter an der Schraube gedreht ?
Ist mir "alles zu teuer Fraktuon" geht sicher mit gutem Beispiel voran und schlägt die Entlohnung für ihre Arbeit auch regelmäßig aus, oder hat sich gar bei den beschriebenen Arbeiten ganz uneigennützig eingebracht....
für diese 5 € sind dann aber eben auch Bademeister vor Ort und könnten ihr Kind - oder beide - im Notfall auch retten. Es ist schon oft genug was an den "unbewachten" Kiesseen passiert - ok, auch schon am öffentlichen.
Auch sind sanitäre Einrichtungen da, die benutzt werden können. An den "frei zugänglichen Stellen" möchte ich nicht wissen, was da so alles rum liegt. Ich hab selbst schon am Zugang beim Scheunenhof gesehen, dass ein Hund sein Geschäft verrichtet hat und es einfach vom Besitzer schön mit den Steinchen abgedeckt wurde. Trotzdem kann das nächste Mal jemand reintreten. Und nicht nur in die Sch... Es liegt leider auch jedes Mal genug Müll rum, der nicht wieder mitgenommen wird. Wozu auch??!! Was kostet die Welt...
Ich weiß trotzdem nicht, was besser ist - die 5 € zu sparen oder ... (ich mags gar nicht schreiben).
Wir sind als Kinder früher jeden Tag ins Bad, jetzt ist es ein Highlight und man muss vorher überlegen, ob es sich für 1-2 h lohnt... 5 Euro ist zuviel.
In Eurer jetzt trüben Brühe könnt Ihr alleine plantschen.
Vor der Aktion 2021 war das mal ein schöner Badesee.
Schnorchelbrille auf und eine schöne Unterwasserwelt entdecken.
Große und kleine Fische verschiedener Arten, Muscheln, schöne Wasserpflanzen sogar mit Blüten, sauberes Wasser.
Nach Eurer Aktion 2021 (als übrigens nicht Algen sondern Wasserpflanzen entfernt und zugekippt wurden, welche fürs gesunde System nötig sind), keine Fische mehr, keine Muscheln, gar keine Pflanzen, deshalb zu wenig Sauerstoff, deshalb JETZT Algen, nur noch schmierige Steine, stinkiges Wasser. Vielleicht lieber mal jemanden fragen der sich mit sowas auskennt und in Bio aufgepasst hat.
Natürlich sollen sich auch Badegäste dort wohlfühlen, hab auch nichts dagegen, wenn dort einiges für die Badenden optimiert wird. Es muss sich ja auch alles irgendwie rechnen. Aber das komplette Ökosystem in Ufernähe mit brachialer Gewalt zu vernichten und alles zu versauen, müsste eigentlich verboten sein.
Deshalb wird mich dort keiner mehr sehen.
Immerhin ist die Anlage ist gepflegt und bewacht.
Tatsächlich fehlt vielleicht ein Kurzzeittarif oder ein Abendtarif. Wer Stammgast ist kann sich eine 10er Karte kaufen, da spart man 1 mal Eintritt.
...dem Herrn Schröder beispringen. 5 EUR pro Person ist wirklich ein bisschen viel. Wenn ich daran denke, dass ich für mein Hallensportbad, welches gerade 3 Jahre alt ist, 3,60 bezahle (für 2 Stunden Bahnenziehen).
Bäder sind niemals kostendeckend und daher sind die Preise immer subventioniert. Gleiches trifft für ein Naturbad zu. Alles für umsonst zu fordern ist aber gleichfalls daneben.
Der Eintrittspreis ist zu teuer gegenüber anderen Freibädern im Umkreis. Die haben auch Toiletten aufwändige Filteranlagen die mit Strom betrieben werden und Personal. Dies für 3,50€-4,00€ Zehnerkarte 35€ hier sollte sich der Badebetrieb mal Gedanken machen.
Ich war heute dort vor Ort. Da ich gestern in Ellrich 2,50 € Eintritt bezahlt hatte, war ich von 5,-€( voriges Jahr 3 ,50 € )ganz schön geschockt. Ca. 40 Prozent Preiserhöhung liegen weit über der eh schon hohen Inflation. Nach kurzer Zeit Ruhe fuhr ein großer LKW über die Wiese des Freibades. Eine riesige Staubwolke nebelte mich und meine Partnerin ein. Nach meinen lautstarken Protest versicherte man mir, nur noch einmal zu fahren....
Wer so einen hohen Eintrittspreis verlangt, sollte wenigstens die Arbeiten vor Saisonbeginn erlegt haben. Werde sicherlich wesentlich weniger dieses Jahr zum Kiesteich fahren. Übrigens in Ellrich waren am Montag mindestens doppelt so viel Kunden da, wie heute am überteuerten Kiesteich.
Wer für den ganzen Tag am See nicht bereit ist 5,- € zu bezahlen sollte doch mal darüber nachdenken das er an diesem Platz einen Rettungsschwimmer hat der im Notfall zur Stelle ist. Wer nicht bereit ist den Tarif zu bezahlen kann ja ein paar Meter weiter "illegal" sich abkühlen. Mal sehn wann das Ordnungsamt auf der Matte steht und kassiert. Und nicht zu vergessen, wenn man in Gefahr kommt dann können die Einsatzkosten für Feuerwehr /Wasserwacht/Rettungsdienst ganz sicher auch auf denjenigen umgelegt werden der die Hilfe benötigt .
...die drei gepflegten Harztor Bäder. NSW ist ja schon voll mit Nordhäusern. Sogar mit der Bimmelbahn erreichbar ohne sein Auto zum Kiesschacht einzustauben.