Noch ist kein Silvestertag und schon sind Straßen und Plätze vermüllt mit Silvesterknallern. Darüber ärgern sich auch die Kinder in Nordhausen-Nord und haben eine Aktion gestartet...
Hinweisschild der Nordhäuser Kinder (Foto: A.Hotze)
Schon einen Tag vor Silvester beschweren sich die Kinder aus der Nordhäuser Oberstadt über die Verschmutzung des neuen Spielplatzes im Generationenpark Nordhausen Nord.
Sie baten uns an alle Feiernden um Rücksichtnahme auf die Anwohner zu bitten und verweisen mit eindrücklichen Botschaften auch auf den Umweltschutz.
Zudem geht von pyrotechnischem Müll auch immer eine potentielle Gefahr durch mögliche Blindgänger vor allem für spielende Kinder und neugierige Tiere aus.
"Wir bitten daher eindringlich darum, Müll grundlegend sachgerecht zu entsorgen", schreiben uns mit freundlichen Grüßen die Kinder aus der Oberstadt.
....kann ich nur begrüßen. Das ist eine gute Aktion der Kinder.
Aber es wäre noch besser, wenn die Initiatoren, die es sicher gibt, darauf achten würden, dass die mit Liebe gefertigten "Plakate" fehlerfrei geschrieben werden. Das würde den Kindern fürs weitere Lernen helfen.
Noch besser wäre es, gar nicht zu knallen.
Schön, dass Kinder ein Zeichen gegen die sinnlose Böllerei der Alten setzen und für die Ökologie! Es wird viel gejammert, aber Geld für Feuerwerk scheint noch genu da zu sein.
....wobei ich vermute, dass es bei den eigentlichen Verursachern nur mäßig fruchtet. Deshalb: beim nächsten Spaziergang einfach eine Tüte und Gartenhandschuh mitnehmen und selbst aktiv werden und Müll einsammeln. Mach ich selbst regelmäßig und gibt eine gewisse Genugtuung. "Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst".
Allen einen guten und zuversichtlichen Start ins neue Jahr!
wenn zum Jahreswechsel irgendwelche Vollpfosten Einsatzkräfte mit Pyrozeugs bewerfen oder anderen Tagen im Rahmen von Fußballspielen oder Demonstrationen Feuerwerk mißbraucht wird ist das alles kein Grund 24 (!!) Stunden im Jahr Feuerwerk auszuhalten. Wenn sich die Leute dran halten würden. Einen Tag weden wir den Erstikungstod durch Feinstaub vermeiden können und auch die Haustiere werden es überstehen. Was den Müll betrifft-die Leute werden ja immer mehr kollektiviert. Wozu das Treppenhaus saubermachen, der Hausmeisterdienst macht das schon, am besten vom Amt bezahlt. Das Vermüllunsproblem ist täglich zu beobachten. Das fängt bei der achtlos wegegeworfenen Kippe an hört bei illegaler Sperrmüllentsorung auf.
Die umweltverdreckende und Lebensqualität raubende Böllerei ist für mich eigentlich längst das Spiegelbild einer kranken Gesellschaft, in der viele nur noch zurechtzukommen scheinen, wenn es ordentlich rummst, feinstaubt und leuchtet.
Wer das braucht, kann gerne nach Gaza oder in die Ukraine reisen.
sie vergleichen also allen Ernstes ein paar Stunden Feuerwerk mit hadfesten Kriegen? Ehrlich jetzt?????
Ich komme gut im Leben zurecht, mag es aber wenn es zum Jahreswechsel knallt und leuchtet. In Kriegsgebieten leben möchte ich deshalb trotzdem nicht. Feinstaub-in jeder U-Bahnstation ist die Feinstaubkonzentration höher als beim Feuerwerk, aber egal.
Wenn sie auf Verbote stehen fahren sie doch einfach nach Nordkorea, bevor sie die Mehrheit der Menschen in Kriegsgebiete verbannen wollen.
Dort nimmt Kim Jong-un, in Herzen sicher ein Grüner 🙂, den Menschen sogar die Entscheidung ab, welche Frisur man tragen soll.
Ich wünsche ihnen aufrichtig, daß sie heute nicht allzuviel Lebensqualität einbüßen und sie diesen Tag heute vielleicht sogar gesundheitlich unbeschadet überleben können.