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Mi, 11:08 Uhr
16.08.2006

Pakete gehen auf die Reise

Nordhausen (nnz). Eine Urlaubsreise soll die Fahrt nicht werden. Morgen starten das Jugendsozialwerk und das Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr nach Rumänien. Spätestens in einer Woche wollen sie zurück sein. Den Grund des Kurztrips hat die nnz erfahren.

Pakete gehen auf die Reise (Foto: nnz) Pakete gehen auf die Reise (Foto: nnz)

Ein 20 Tonnen LKW vom Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr parkte heute früh vor der Fahrschule Levin in der Spangenbergstraße. Viele helfende Hände packen seit neun Uhr mit an und beladen das Fahrzeug. Die jungen Männer kommen von der Zivildienstschule in Sondershausen und unterstützen wie viele andere den Hilfstransport nach Rumänien.

Mit einem Seniorenheim der Diakonie in Medias bei Herrmannstadt in Siebenbürgen verbindet das Jugendsozialwerk eine Partnerschaft. Außerdem unterhält man dort ambulante Projekte und drei Ausbildungszentren für Straßenkinder, berichtet Andreas Grahl der nnz.

Morgen früh um 2.00 Uhr soll die Fahrt starten. Dabei sind zwei Fahrer vom BBZ und Andreas Grahl vom Jugendsozialwerk. Ein Krankenwagen des DRK begleitet den Transport aus Sicherheitsgründen. Das Problem bei so einem Transport seien die Grenzkontrollen, sagte Grahl. „Aber wir hoffen gut durchzukommen und vor 15.00 Uhr am Grenzübergang Nadlack zu sein. Danach geht da nichts mehr.“

Helfer gibt es auch vor Ort in Rumänien. Jugendliche aus einem Heim haben sich angeboten den LKW abzuladen.
Eine Übernachtung in Rumänien ist eingeplant, dann soll es wieder zurück gehen. Am Dienstag, spätestens Mittwoch, der nächsten Woche wollen die Helfer wieder in Nordhausen sein.

Das Jugendsozialwerk bedankt sich bei der Dritten Welt Initiative, die die Spenden gesammelt hat, beim Lift Verein, beim Trockendock der Diakonie und allen anderen Helfern, die zum Gelingen der Aktion beigetragen.
Autor: wf

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