Di, 16:11 Uhr
22.08.2006
Gefahren am Bahnübergang
Nordhausen (nnz). Schon wieder gehen die Schranken runter, aber zum Glück nur eine Halbschranke, die kann man ja mal eben umfahren. Manche Leute denken so. Doch das ist gefährlich. Die Polizei ging heute präventiv dagegen vor.
Gefahren am Bahnübergang (Foto: nnz)
Bahnschranken schützen Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer, nicht den Zug. Viele nehmen diese Einrichtungen nicht ernst. Rote Signale werden überfahren, Bahnschranken übergangen oder Abkürzungen über Schienen genommen. Über 1.000 Unfälle geschehen jährlich in Deutschland, die auf Nichtbeachtung von Bahnanlagen zurückzuführen sind. Viele Personen ziehen sich dabei Verletzungen zu oder werden getötet, denn sie schätzen die Geschwindigkeit eines Zuges falsch ein. Während ein PKW bei Tempo 120 nach 144 Metern zum Stehen kommt, braucht ein Zug 700 bis 900 Meter mehr.
Eine gemeinsame Aktion von der Bundespolizei (ehemals BGS) und der Polizeiinspektion Nordhausen will Aufklärungsarbeit leisten. An mehreren Bahnübergängen in Nordhausen und im Landkreis waren heute Beamte unterwegs. Sie verteilten Handzettel und suchten das Gespräch mit den wartenden Autofahrern. Die meisten Angesprochenen stehen unserer Aktion positiv gegenüber sagte Polizeihauptmeister Schmidt der nnz.
Heute Vormittag wurden von den Polizisten über 150 Handzettel verteilt. Darin wird deutlich dargestellt, wie gefährlich es ist, über die Gleise abzukürzen oder nicht an der Schranke zu warten. Die Aktion der Polizei wird in diesem Jahr fortgesetzt, an den zahlreichen, teils als gefährlich bereits bekannten Bahnübergängen im Landkreis.
Autor: wf
Gefahren am Bahnübergang (Foto: nnz)
Bahnschranken schützen Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer, nicht den Zug. Viele nehmen diese Einrichtungen nicht ernst. Rote Signale werden überfahren, Bahnschranken übergangen oder Abkürzungen über Schienen genommen. Über 1.000 Unfälle geschehen jährlich in Deutschland, die auf Nichtbeachtung von Bahnanlagen zurückzuführen sind. Viele Personen ziehen sich dabei Verletzungen zu oder werden getötet, denn sie schätzen die Geschwindigkeit eines Zuges falsch ein. Während ein PKW bei Tempo 120 nach 144 Metern zum Stehen kommt, braucht ein Zug 700 bis 900 Meter mehr.
Eine gemeinsame Aktion von der Bundespolizei (ehemals BGS) und der Polizeiinspektion Nordhausen will Aufklärungsarbeit leisten. An mehreren Bahnübergängen in Nordhausen und im Landkreis waren heute Beamte unterwegs. Sie verteilten Handzettel und suchten das Gespräch mit den wartenden Autofahrern. Die meisten Angesprochenen stehen unserer Aktion positiv gegenüber sagte Polizeihauptmeister Schmidt der nnz.
Heute Vormittag wurden von den Polizisten über 150 Handzettel verteilt. Darin wird deutlich dargestellt, wie gefährlich es ist, über die Gleise abzukürzen oder nicht an der Schranke zu warten. Die Aktion der Polizei wird in diesem Jahr fortgesetzt, an den zahlreichen, teils als gefährlich bereits bekannten Bahnübergängen im Landkreis.

