Mi, 13:18 Uhr
30.04.2025
Mitgliederversammlung beim Unternehmerverband
Windkraft im Wald war Thema beim NUV
Am Dienstag dieser Woche traf sich der Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) zu seiner turnusgemäßen Vorstandsitzung. Auf dem Aufgabenzettel stand die Organisation des nächsten Mitgliedertreffens in der Bundeswehrkaserne in Bad Frankenhausen...
Dort soll neben der Vorstellung des Standortes und der dort stationierten Militärtechnik durch Oberstleutnant Gero Sojka auch ein Austausch über das durch den Bundestag beschlossene Paket für Verteidigung und Infrastruktur, und hier insbesondere über die finanziellen Auswirkungen auf die Nordthüringer Region, stattfinden. Eingeladen wurden hierzu auch alle Bundestagsabgeordneten aus der hiesigen Region. Der Bundestagsabgeordnete David Gregosz (CDU) wird die diesbezüglichen Projekte und die daraus resultierend in die Infrastruktur Nordthüringens fließenden finanziellen Mittel vorstellen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zum geplanten Windpark in der Gemeinde Harztor stellt der Vorstand des NUV klar, dass die Wirtschaft für eine verlässliche, wettbewerbsfähige und für den Bürger bezahlbare Energieversorgung eintritt. Hierfür brauchen wir einen technologieoffenen und verbrauchsorientierten Energiemix. In diesem Zusammenhang gab es bereits Gespräche mit dem Thüringer Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Tilo Kummer (BSW). Danach strebt der Minister an, dass sich künftig die zu erzeugende Energie in einer Region nicht mehr an pauschalen Flächenzielen orientieren soll, sondern nach dem konkreten Bedarf vor Ort., so Niels Neu, Vorsitzender des NUV. Einzelne Vorhaben in der Region müssen auf die Eignung des angedachten Standortes geprüft werden, und zwar insbesondere darauf, ob diese wirtschaftlich sinnvoll und nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten für den Netzausbau verbunden sind, die sich dann wieder auf den Energiepreis der Region niederschlagen würden.
M.a.W. sollen Windräder möglichst dicht an der bereits vorhandenen Infrastruktur, wie Stromnetz, Straßen etc. und am Abnehmer errichtet werden. Der Vorstand des NUV fordert deshalb insbesondere bei geplanten Projekten im Wald, fernab jeglicher Infrastruktur und Abnehmer, wie bspw. gerade in Harztor der Fall, zu prüfen, ob nicht in der entsprechenden Kommune günstigere Alternativstandorte möglich sind. Gerade mit Blick auf die sich am 31.12.2027 ändernde Gesetzeslage sollten bei einem transparenten Auswahlverfahren alle in Frage kommenden Standorte aufgezeigt und geprüft werden. Wesentlicher Aspekt sollte dabei vor dem Hintergrund einschneidender Eingriffe in das Lebensumfeld der Bürger auch der finanzielle Mehrwert für die Kommune über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sein.
Der NUV-Vorstand gibt abschließend zudem zu Bedenken, dass alternative Standorte außerhalb des Waldes, von Schutzgebieten, Trinkwasserquellgebieten etc. in der Regel mit weitaus weniger Eingriffen in die Natur verbunden sind, denn Windkraftanlagen in diesen Gebieten bedeuten immer einen Eingriff in zum Teil bereits stark geschwächte Ökosysteme, den wir uns angesichts herausfordernder Zeiten mit zunehmenden Dürren, Überschwemmungen und Erderwärmung nicht leisten können.
Autor: redDort soll neben der Vorstellung des Standortes und der dort stationierten Militärtechnik durch Oberstleutnant Gero Sojka auch ein Austausch über das durch den Bundestag beschlossene Paket für Verteidigung und Infrastruktur, und hier insbesondere über die finanziellen Auswirkungen auf die Nordthüringer Region, stattfinden. Eingeladen wurden hierzu auch alle Bundestagsabgeordneten aus der hiesigen Region. Der Bundestagsabgeordnete David Gregosz (CDU) wird die diesbezüglichen Projekte und die daraus resultierend in die Infrastruktur Nordthüringens fließenden finanziellen Mittel vorstellen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zum geplanten Windpark in der Gemeinde Harztor stellt der Vorstand des NUV klar, dass die Wirtschaft für eine verlässliche, wettbewerbsfähige und für den Bürger bezahlbare Energieversorgung eintritt. Hierfür brauchen wir einen technologieoffenen und verbrauchsorientierten Energiemix. In diesem Zusammenhang gab es bereits Gespräche mit dem Thüringer Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, Tilo Kummer (BSW). Danach strebt der Minister an, dass sich künftig die zu erzeugende Energie in einer Region nicht mehr an pauschalen Flächenzielen orientieren soll, sondern nach dem konkreten Bedarf vor Ort., so Niels Neu, Vorsitzender des NUV. Einzelne Vorhaben in der Region müssen auf die Eignung des angedachten Standortes geprüft werden, und zwar insbesondere darauf, ob diese wirtschaftlich sinnvoll und nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten für den Netzausbau verbunden sind, die sich dann wieder auf den Energiepreis der Region niederschlagen würden.
M.a.W. sollen Windräder möglichst dicht an der bereits vorhandenen Infrastruktur, wie Stromnetz, Straßen etc. und am Abnehmer errichtet werden. Der Vorstand des NUV fordert deshalb insbesondere bei geplanten Projekten im Wald, fernab jeglicher Infrastruktur und Abnehmer, wie bspw. gerade in Harztor der Fall, zu prüfen, ob nicht in der entsprechenden Kommune günstigere Alternativstandorte möglich sind. Gerade mit Blick auf die sich am 31.12.2027 ändernde Gesetzeslage sollten bei einem transparenten Auswahlverfahren alle in Frage kommenden Standorte aufgezeigt und geprüft werden. Wesentlicher Aspekt sollte dabei vor dem Hintergrund einschneidender Eingriffe in das Lebensumfeld der Bürger auch der finanzielle Mehrwert für die Kommune über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sein.
Der NUV-Vorstand gibt abschließend zudem zu Bedenken, dass alternative Standorte außerhalb des Waldes, von Schutzgebieten, Trinkwasserquellgebieten etc. in der Regel mit weitaus weniger Eingriffen in die Natur verbunden sind, denn Windkraftanlagen in diesen Gebieten bedeuten immer einen Eingriff in zum Teil bereits stark geschwächte Ökosysteme, den wir uns angesichts herausfordernder Zeiten mit zunehmenden Dürren, Überschwemmungen und Erderwärmung nicht leisten können.

