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Do, 16:01 Uhr
25.09.2025
NABU fordert sachlichen Umgang mit aktuellen Vorfällen

Jagd auf Wölfe gefährlich für Mensch und Weidetiere

Nach aktuellen Meldungen zu Nahbegegnungen mit Wölfen im Bereich Frauenwald und Neuhaus im Thüringer Wald fordert der NABU Thüringen einen sachlichen und differenzierten Umgang mit der Situation...

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Als befremdlich befindet der Verband die Forderung des Landesjagdverbandes Thüringen, den Wolf bejagen zu wollen und ins Jagdrecht aufzunehmen. „Aus dem Rudel, das dort in der Gegend unterwegs ist, wurde jüngst sehr wahrscheinlich der Leitwolf illegal aus dem Rudel geschossen. Da ist es jetzt nicht auszuschließen, dass sich das Wolfsrudel dort nun in einer Ausnahmesituation befindet und entsprechend angespannt reagiert. Wölfe sind hochsoziale Tiere. Wolfsrudel funktionieren im Familienverband. Fällt zum Beispiel ein führendes Tier, wie der Leitwolf aus, kann die Existenz des ganzen Rudels, insbesondere der abhängigen Jungtiere, in Gefahr sein. Die Tiere gehen dann auch Risiken ein, um zu überleben. Sie werden sichtbarer, können sich Siedlungen oder Menschen häufiger nähern oder greifen sogar gut geschützte Weidetiere an. Deshalb ist auch die Jagd auf Wölfe so gefährlich für Mensch und Weidetiere“, erklärt Silvester Tamás vom NABU Thüringen. „Was es derzeit braucht, ist vor allem ein sachlicher Umgang und eine genaue Untersuchung der Vorfälle.“

Das Kompetenzzentrum Wolf/Biber/Luchs beim Thüringer Umweltministerium ist bereits dabei, die Sachlage zu klären und entsprechende Maßnahmen vorzunehmen. „Wichtig ist es jetzt, die Arbeitsgruppe Wolf beim Thüringer Umweltministerium mit einzubinden. Diese Gruppe wurde insbesondere für solche Vorfälle gegründet und besteht aus Vertretern verschiedenster Akteure vornehmlich aus dem Landnutzungs- und Naturschutzbereich.“
Autor: red

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Kommentare
G. Hebestreit
25.09.2025, 21:06 Uhr
Realitätsferner Blick mit Verharmlosung
Dieser Artikel beweist umso deutlicher, wie weit man sich seitens der „Wolfs-Anbeter“ von der ernüchternden Realität entfernt hat.
Aus der Perspektive eines NABU-Mitarbeiters, sichert die steuerfinanzierte Existenz der Wölfe auch die seine. Daher kann mich das in Worte gefasste Zerrbild dieses Beitrages nicht verwundern. Natürlich muss sofort das konstruierte Feindbild „Mensch“ herhalten, der selbst verantwortlich ist, für das Verhalten der Tiere.
Aus dem objektiven Blickwinkel betrachtet, haben wir es in unserer dicht besiedelten Heimat nunmehr mit etwa 5000 Wölfen zu tun. Das ist ein Vielfaches im Vergleich mit anderen europäischen Ländern mit wesentlich geringerer Besiedlung. Somit ist der Wolfsangriff in Südthüringen lediglich der Anfang großer Probleme.
Es war niemals die Frage, ob es zu Übergriffen der Wölfe auf den Menschen kommen wird, sondern wann dies passiert.
Wyatt Earp
26.09.2025, 19:54 Uhr
Kann Silvester Tamas, NABU und Co
das Problem der Wolfresozialisierung nicht selber lösen? Bei dem geballten Expertetum wäre jede andere Lösung von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Vielleicht gibt es demnächst ja Jobs als Wolfflüsterer.

So ein Mist wie im Artikel geschildert passiert halt, wenn Hundeartige Freifahrtsscheine haben. Fragen Sie mal Menschen zum Beispiel in Indien, wieviele Kinder da vom Schulweg [die laufen da wirklich] nicht zurückkommen.
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