Do, 14:02 Uhr
18.12.2025
Kreisjugendring
Beteiligung macht Kinder froh- und Erwachsene ebenso
Beteiligung macht Kinder froh- und Erwachsene ebenso… - der allseits bekannte Werbeslogan ist vielen Menschen höchstwahrscheinlich anders in Erinnerung geblieben. Dennoch enthält die Variante des Kreisjugendrings eine wichtige Botschaft...
Die Jugendverbandsarbeit im Kreisjugendring Nordhausen beschäftigt sich oftmals mit dem Thema Beteiligung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Als Dachverband für viele Vereine in der Kinder- und Jugendarbeit hat der Kreisjugendring einen guten Überblick über die jeweiligen Angebote.
Einige Vereine klagen über Nachwuchsprobleme, was nicht zuletzt an mangelnder Beteiligung der jungen Generationen liegen soll. Damit eben diese Beteiligung gefördert und gestärkt wird, bemüht sich die Jugendverbandsarbeit um Angebote und Maßnahmen, die das Thema mehr in den Fokus rücken und zum gesellschaftlichen Mitmachen anregen sollen. Egal ob in den verschiedenen Jugendverbänden, Vereinen oder den jugendpolitischen Gremien im Landkreis, ohne Partizipation junger Menschen geht nichts!
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen trägt nicht nur dazu bei, dass vorhandene Angebote durchgeführt werden, sondern auch neue Angebote, Formate und Strukturen (weiter-)entwickelt werden können. Ideen von Jung und Alt sind dabei ein maßgeblicher Aspekt. Sie braucht es, damit Angebote von Verbänden, Vereinen und Organisationen für die Zielgruppe(n) attraktiv sind und bleiben. Bei der Ausrichtung von Formaten und Angeboten müssen Bedarfe der Zielgruppe(n) erkannt und eingebunden werden. Ebenso ist die Orientierung an der Lebenswelt der zu erreichenden Menschen notwendig, damit Angebote nicht fernab von der Lebensrealität sind.
Durch die Partizipation von Kindern und Jugendlichen kann das, was ihnen wichtig ist, einen Platz in der Arbeit von Verbänden, Vereinen und Gremien bekommen. Außerdem wird, durch aktive Teilnahme, Mitbestimmung und neue Ideen, die Akzeptanz gegenüber wichtigen Entscheidungen erhöht und eine emotionale Verbundenheit mit dem jeweiligen Thema geschaffen. Aus diesem Grund ist es wichtig und notwendig, Partizipationsbereitschaft und Beteiligungsangebote zu stärken und zu fördern. Einige jüngste Ereignisse in der Jugendverbandsarbeit des Kreisjugendrings wurden genutzt, um auf Beteiligungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.
Zur Ehrenamtsmesse im November beteiligte sich die Jugendverbandsarbeit an einem Generationendialog, durch welchen Menschen verschiedenster Generationen zusammenkommen und miteinander ins Gespräch kommen konnten. Außerdem wurde mit einer Fotokampagne dafür gesorgt, dass Ehrenamt und Beteiligung in den Jugendverbänden sichtbar wird und Anerkennung bekommt. Besonders wichtig war jedoch ein Beteiligungsworkshop, welcher im Rahmen des letzten Jugendaustauschs stattfand. Dabei wurden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie Jugendleiter:innen aus Jugendverbänden und politischen Vertreter:innen Aspekte ausgearbeitet, welche den Teilnehmenden bei der Partizipation besonders wichtig sind.
Demnach wünschen sich Kinder und Jugendliche von Erwachsenen ernstgenommen und gewürdigt zu werden. Weiterhin besteht der Wunsch nach gegenseitigem Vertrauen, Unterstützung durch die Politik sowie Verständnis und Respekt durch die Erwachsenen. Laut ihnen braucht es Respekt, eine Haltung, Begleitung, Spaß, Motivation und Unterstützung, damit freiwillige Beteiligung funktionieren kann. Doch nicht nur die Bereitschaft zur Partizipation ist maßgeblich. Auch die diversen Hindernisse, welche Beteiligung erschweren, müssen in den Blick genommen werden.
Mobilitätseinschränkungen, zu eng gestrickte Zeitpläne sowie Ängste und Sorgen machen Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Sie brauchen einerseits Mut, das zu äußern, was sie beschäftigt und bewegt, andererseits aber auch Akzeptanz und Toleranz gegenüber ihrer Bedarfe und Wünsche.
Das zeigt deutlich: es liegt nicht nur an der Bereitschaft und Lust allein sich zu beteiligen. Denn die Förderung von Beteiligung funktioniert nur beidseitig! Auch vorhandene Strukturen müssen einen Schritt auf Kinder und Jugendliche zugehen, sich anpassen und vielleicht auch verändern. Damit genau das gelingen kann, bemühen wir uns, Menschen verschiedener Altersspannen in Beteiligungsformaten aktiv zusammenzubringen. Der regelmäßig stattfindende Jugendaustausch ist beispielsweise eins dieser Beteiligungsformate, welcher auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Partizipation ist für alle auf verschiedener Ebene wichtig. Selbst die Jüngsten sollten Möglichkeiten bekommen, mitzureden, Meinungen zu äußern und mitzubestimmen. In unserem Landkreis gibt es verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen.
Ob in Jugendverbänden, Vereinen oder politischen Kinder- und Jugendgremien: hören Sie zu und unterstützen Sie Kinder und Jugendliche dabei, sich aktiv zu beteiligen!
Kreisjugendring Nordhausen
Autor: redDie Jugendverbandsarbeit im Kreisjugendring Nordhausen beschäftigt sich oftmals mit dem Thema Beteiligung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Als Dachverband für viele Vereine in der Kinder- und Jugendarbeit hat der Kreisjugendring einen guten Überblick über die jeweiligen Angebote.
Einige Vereine klagen über Nachwuchsprobleme, was nicht zuletzt an mangelnder Beteiligung der jungen Generationen liegen soll. Damit eben diese Beteiligung gefördert und gestärkt wird, bemüht sich die Jugendverbandsarbeit um Angebote und Maßnahmen, die das Thema mehr in den Fokus rücken und zum gesellschaftlichen Mitmachen anregen sollen. Egal ob in den verschiedenen Jugendverbänden, Vereinen oder den jugendpolitischen Gremien im Landkreis, ohne Partizipation junger Menschen geht nichts!
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen trägt nicht nur dazu bei, dass vorhandene Angebote durchgeführt werden, sondern auch neue Angebote, Formate und Strukturen (weiter-)entwickelt werden können. Ideen von Jung und Alt sind dabei ein maßgeblicher Aspekt. Sie braucht es, damit Angebote von Verbänden, Vereinen und Organisationen für die Zielgruppe(n) attraktiv sind und bleiben. Bei der Ausrichtung von Formaten und Angeboten müssen Bedarfe der Zielgruppe(n) erkannt und eingebunden werden. Ebenso ist die Orientierung an der Lebenswelt der zu erreichenden Menschen notwendig, damit Angebote nicht fernab von der Lebensrealität sind.
Durch die Partizipation von Kindern und Jugendlichen kann das, was ihnen wichtig ist, einen Platz in der Arbeit von Verbänden, Vereinen und Gremien bekommen. Außerdem wird, durch aktive Teilnahme, Mitbestimmung und neue Ideen, die Akzeptanz gegenüber wichtigen Entscheidungen erhöht und eine emotionale Verbundenheit mit dem jeweiligen Thema geschaffen. Aus diesem Grund ist es wichtig und notwendig, Partizipationsbereitschaft und Beteiligungsangebote zu stärken und zu fördern. Einige jüngste Ereignisse in der Jugendverbandsarbeit des Kreisjugendrings wurden genutzt, um auf Beteiligungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.
Zur Ehrenamtsmesse im November beteiligte sich die Jugendverbandsarbeit an einem Generationendialog, durch welchen Menschen verschiedenster Generationen zusammenkommen und miteinander ins Gespräch kommen konnten. Außerdem wurde mit einer Fotokampagne dafür gesorgt, dass Ehrenamt und Beteiligung in den Jugendverbänden sichtbar wird und Anerkennung bekommt. Besonders wichtig war jedoch ein Beteiligungsworkshop, welcher im Rahmen des letzten Jugendaustauschs stattfand. Dabei wurden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie Jugendleiter:innen aus Jugendverbänden und politischen Vertreter:innen Aspekte ausgearbeitet, welche den Teilnehmenden bei der Partizipation besonders wichtig sind.
Demnach wünschen sich Kinder und Jugendliche von Erwachsenen ernstgenommen und gewürdigt zu werden. Weiterhin besteht der Wunsch nach gegenseitigem Vertrauen, Unterstützung durch die Politik sowie Verständnis und Respekt durch die Erwachsenen. Laut ihnen braucht es Respekt, eine Haltung, Begleitung, Spaß, Motivation und Unterstützung, damit freiwillige Beteiligung funktionieren kann. Doch nicht nur die Bereitschaft zur Partizipation ist maßgeblich. Auch die diversen Hindernisse, welche Beteiligung erschweren, müssen in den Blick genommen werden.
Mobilitätseinschränkungen, zu eng gestrickte Zeitpläne sowie Ängste und Sorgen machen Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Sie brauchen einerseits Mut, das zu äußern, was sie beschäftigt und bewegt, andererseits aber auch Akzeptanz und Toleranz gegenüber ihrer Bedarfe und Wünsche.
Das zeigt deutlich: es liegt nicht nur an der Bereitschaft und Lust allein sich zu beteiligen. Denn die Förderung von Beteiligung funktioniert nur beidseitig! Auch vorhandene Strukturen müssen einen Schritt auf Kinder und Jugendliche zugehen, sich anpassen und vielleicht auch verändern. Damit genau das gelingen kann, bemühen wir uns, Menschen verschiedener Altersspannen in Beteiligungsformaten aktiv zusammenzubringen. Der regelmäßig stattfindende Jugendaustausch ist beispielsweise eins dieser Beteiligungsformate, welcher auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Partizipation ist für alle auf verschiedener Ebene wichtig. Selbst die Jüngsten sollten Möglichkeiten bekommen, mitzureden, Meinungen zu äußern und mitzubestimmen. In unserem Landkreis gibt es verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen.
Ob in Jugendverbänden, Vereinen oder politischen Kinder- und Jugendgremien: hören Sie zu und unterstützen Sie Kinder und Jugendliche dabei, sich aktiv zu beteiligen!
Kreisjugendring Nordhausen


