Wie das Nordhäuser Landratsamt mitteilt, wird aufgrund der angekündigten Witterungsverhältnisse morgen der Schülerverkehr im Landkreis eingestellt. An den Schulen wird die Anwesenheitspflicht aufgehoben...
Im Südharz wird morgen mit viel Schneefall und Glätte gerechnet; Archivbild (Foto: agl)
Der Landkreis Nordhausen stellt aufgrund der erwarteten Wetterlage und Unwetterwarnung für den morgigen Freitag den Schülerverkehr ein. Der ÖPNV wird nur eingeschränkt fahren, nach einem eingekürzten Ferienfahrplan. Aktuelle Fahrplanänderungen und Einschränkungen werden regelmäßig unter https://www.stadtwerke-nordhausen.de/verkehr/bus-strassenbahn/fahrplan veröffentlicht.
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Es besteht nach Rücksprache mit dem Schulamt keine Anwesenheitspflicht in den Schulen am Freitag. Die Grundschulen bieten bei Bedarf eine Notbetreuung an. Die weiterführenden Schulen informieren jeweils individuell ihre Schüler und Eltern. Sowohl aus dem Herder-Gymnasium wie auch aus dem Humboldt-Gymnasium ist zu erfahren, dass man auf Distanzunterricht umstellen wird.
Aufgrund der unsicheren Wetterentwicklung ist es zudem möglich, dass aktuell entschieden werden muss, den Linienverkehr am Freitag aus Sicherheitsgründen noch weiter einzuschränken. Es wird dann entsprechend informiert.
Natürlich möchten wir, dass Entscheidungsträger Risiken so abwägen, dass unnötige Schäden vermieden werden. Es scheint allerdings, als ob wieder einmal die Panik das Regiment übernimmt.
Die Wetterwarnungen im Radio muteten teils recht fabulös an - 3 bis 25 cm Schnee, Sturmböen von mehr als 120 km/h oder auch nicht. Ob es so furchtbar wird oder doch nur ein Tag zum Schlittenfahren, wird sich zeigen.
Die eigentliche Herausforderung dieser Meldung besteht aber vermutlich im Distanzunterricht. Denn darauf müssten sich ja kurzfristig alle Lehrer einstellen und die Schüler müssten Lust haben, dennoch pünktlich aufzustehen. Doch da habe ich so meine Zweifel. Aber auch hier warte ich gern die Bilanz des morgigen Tages ab.
Wie die Kommentarspalte morgen hier platzt, wenn weniger Einschränkungen zur Vorsorge getroffen werden, die dann wirklich nicht ausreichen.
Aber wie Otto W. mal sagte, vorbeugen ist besser als heulen, denn am Ende ist es wichtiger den Sachden so gering , wie möglich zu halten.