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Fr, 10:15 Uhr
09.01.2026
Bisher nur ein Unfall

Erste Schneebilanz auf den Straßen

Tief Elli hat auch im Südharz in der Nacht zu Freitag ordentlich Schnee gebracht. Auf einigen Straßen kommt es zu Behinderungen. Auf der B4 zwischen Nordhausen und Sondershausen blieben Lkw liegen. Die gute Nachricht: bisher gab es nur einen Unfall...

Lkw im Schneegestöber heute morgen auf der B4 (Foto: S. Dietzel) Lkw im Schneegestöber heute morgen auf der B4 (Foto: S. Dietzel)

Im Landkreis Nordhausen ist es bisher nur zu einem Unfall gekommen, teilt die Polizeiinspektion auf Nachfrage mit, bei Auleben gerieten zwei Pkw aneinander, verletzt wurde niemand. Ob dad Wetter dafür ursächlich war, ist nicht bekannt.

Dieser Lkw ist auf der B4 zwischen Nordhausen und Sondershausen von der Straße gerutscht.  (Foto: Slivio Dietzel) Dieser Lkw ist auf der B4 zwischen Nordhausen und Sondershausen von der Straße gerutscht. (Foto: Slivio Dietzel)
Zu Verkehrsbehinderungen kam es auf der B4. In den Hainer Bergen blieben mehrere Lkw auf der Fahrt gen Sondershausen liegen, Abseits dessen scheinen die Südharzer gut mit dem Schnee zurecht zu kommen.

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Landkreis lässt Busverkehr ruhen
Das Landratsamt teilt mit, dass der Busverkehr im Kreis vorerst eingestellt ist, in Nordhausen rollen aber die Straßenbahnen weiter durch den Schnee. Folgen hat die Wetterlage auch für die Müllentsorgung: auf glatten, nicht geräumten Straßen, Steigungen oder schwer erreichbaren Ortschaften können die großen Müllfahrzeuge heute möglicherweise nicht fahren. Anwohner werden gebeten, die Tonnen stehen zu lassen, die Müllabfuhr will abgebrochene Touren so schnell wie möglich nachholen.

Impressionen aus dem Harz
In Sophienhof sind in der Nacht rund 20 Zentimeter Schnee gefallen, so dass in dem Bergdorf jetzt rund 30 Zentimeter Schnee liegen.

Ziegenalm im Schnee (Foto: Kai Liebig) Ziegenalm im Schnee (Foto: Kai Liebig)

„Der Sturm ist zum Glück ausgeblieben, so dass wir keine Schneeverwehungen haben“, sagt Ziegenalmwirt Kai Liebig der nnz-online. Er war seit vier Uhr nachts mit Schneeschieben im Ort beschäftigt. Gäste sind derzeit kaum im Ort, doch davon sollte man sich jetzt nicht locken lassen. Liebig meint es sei besser, von unnötigen Fahrten in den Oberharz abzusehen.

Rund 10 Zentimeter Neuschnee gab es auch in Sülzhayn (Foto: ggl) Rund 10 Zentimeter Neuschnee gab es auch in Sülzhayn (Foto: ggl)

So sieht man es auch bei den Nachbarn im Landkreis Harz und warnt vor einem Besuch des Brockenplateaus. Alle Einrichtungen - Brockenhotel, Brockenbahnhof und Brockenhaus - bleiben am heutigen Freitag geschlossen und der Winterdienst auf der Brockenstraße wurde eingestellt. Erst ab Samstagfrüh soll die Straße wieder geräumt werden.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
09.01.2026, 10:32 Uhr
Fiktion
Mal angenommen, dieser Text wäre ein paar Jahrzehnte zuvor publiziert worden, die Leute hätten sich einen Ast gelacht. Zehn Zentimeter Neuschnee und alles macht dicht.

Keine Schule, kein Bus, bloß alle zu Hause bleiben... Früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch weniger Verweichlichung.
KlausMüller1960
09.01.2026, 13:27 Uhr
Überraschung! Es ist Winter, es ist kalt und es schneit - Offenbar ein Schock.
Kein Wunder eigentlich: Jahrelang hieß es, der Klimawandel schafft den Winter ab, Schnee sei ein nostalgisches Gerücht und Thüringen klimatisch kurz vor Hawaii. Und jetzt das: Minusgrade, Schneefall, Glätte. Realität schlägt Prognose.

Die apokalyptischen Reiter sind bislang vorbeigeritten, auch wenn uns die Bild-Zeitung zuverlässig wieder Lebensgefahr bescheinigt. Fakt bleibt: Thüringen liegt immer noch in Mitteldeutschland – nicht am Strand von Waikiki.

Für Klimakleber ist das gerade eine besonders triste Zeit. Und zwar nicht nur, weil der Kleber auf Schnee schlecht hält, sondern weil ein echter Winter so gar nicht ins Untergangsnarrativ passt.

Und seien wir ehrlich: Thüringen kann froh sein über Kälte und Schnee zur Wintersaison. Ganz Deutschland schaut nach Oberhof, der Biathlon läuft und plötzlich wird klar: Winter gehört bei uns dazu. Vielleicht sollte man ihn wieder ernst nehmen. ❄️
Ndhfrank
09.01.2026, 15:50 Uhr
Winter in Nordhausen
acht Zentimeter Neuschnee und inNordhausen geht nichts mehr.
Kein Bus fährt, hmmm warum eigentlich, noch dazu am Freitag wo viele Bürger von Außerhalb zumEinkaufen nach Nordhausen fahren müssen.
Wegen acht Zentimeter Schnee, das ist nicht euer Ernst.
Ich bin mehr als nur frustriert, es ist einfach nur noch traurig was in dieser Stadt und in diesem Land abgeht .
RWE
09.01.2026, 15:55 Uhr
Ja, man sollte den Winter ernst nehmen und daher gibt es ja Warnungen
In den 1960 er Jahren gab es mit Sicherheit öfter solche Wintereinbrüche. Wahrscheinlich aber auch sehr viel weniger Verkehr. Allein auf der A38 gab es heute mehrere Unfälle und Sperrungen. Derzeit ist sie bei Eisleben voll gesperrt. Ja, man sollte den Winter ernst nehmen. Räumt die Gehwege, Lasst an den Windschutzscheiben der Autos mehr als nur Gucklöcher frei und geht bzw. fahrt in angemessener Art und Weise. In war heute bei Göttingen unterwegs. Es war nicht angenehm zu fahren.
Wie Bitte
09.01.2026, 16:48 Uhr
Meine Güte,
wenn man doch endlich mal den Unterschied zwischen "Wetter" und "Klima" kapieren würde.

Stattdessen freut sich die Hälfte aller Klimawandel-Leugner bei jedem Regentropfen, bei jeder Schneeflocke ein Loch in den Bauch, "Wo isser denn nu, der Klimawandel, hä?! Ha-ha!"

Mir wäre die öffentliche Zurschaustellung von so viel Unwissen, gepaart mit Ignoranz ja peinlich.
mabe39
09.01.2026, 18:22 Uhr
Winterdienst
Ich war seit 1968 beim Kraftverkehr und da wurden zur Unterstützung der Strsßenmeisterei bei Werther LKW Kipper für den Winterdienst umgerüstet .Auch wurden LKW von privaten Unternehmen verpflichtet.Kipper braucht man für Kiestransport im Winter nicht
Damit Busse pünktlich ihre Touren beginnen konnten gab es einen Warmlaufdienst.
Das geht heute wegen des CO2 ausstoß in Deutschland nicht mehr darum wurde dieser in die Ukraine verlagert
Kobold2
10.01.2026, 09:06 Uhr
Immer interessant
Wie man hier fast jedes Thema mit den aktuellen Wutthemen zu Verknüpfen versucht. Um es mit K.Valentin zu sagen...früher war alles besser, sogar die Zukunft
Warmlaufdienste sind schon lange durch die technischen Entwicklung überflüssig geworden. Holzvergaser sind Vergangenheit und es gibt auch schon lange programmierbare Standheizungen. Aber Kipper und Traktoren werden immer noch für den Winterdienst umgebaut. Wirklich besser war die Motivation, die Situation zu meistern und weniger von anderen eine Bringschuld für die eigene Bequemlichkeit zu fordern.
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