eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 14:00 Uhr
27.02.2026
ThINKA hilft in Nordhausen (Ost)

Für und mit den Menschen

In Nordhausen Ost wurde heute das neue „ThINKA“- Büro eröffnet. Die Abkürzung steht für „Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation & Aktivierung“, viele Worte für ein einfaches Anliegen: man will vor Ort helfen und vermitteln, direkt und persönlich. Die nnz hat zur Eröffnung vorbeigeschaut…

"Wenn's gut werden muss": zum Start des neuen Büros wollen Marie Wand (links) und Nadja Gülzow auch eine kleine Foto-Kampagne auf den soziale Medien starten, um "ThINKA" in Nordhausen bekannter zu machen (Foto: agl) "Wenn's gut werden muss": zum Start des neuen Büros wollen Marie Wand (links) und Nadja Gülzow auch eine kleine Foto-Kampagne auf den soziale Medien starten, um "ThINKA" in Nordhausen bekannter zu machen (Foto: agl)

Vor dem Eingang zur Johannes-Thal-Straße 9 wehen heute Ballons, die Tür steht offen. Kein großes Tamtam, der Ort wie der Auftritt sind bewusst zurückhaltend gewählt, man will nicht groß herausstechen, sondern sich in das Umfeld einfügen und hoffentlich bald selbstverständlich dazu gehören.

Anzeige Refinery (lang)
„Wir sind keine Behörde und wer zu uns kommt, der soll nicht das Gefühl haben, auf dem Amt zu sitzen.“, sagt Marie Wand. Zusammen mit ihrer Kollegin Nadja Gülzow steht sie im neuen Büro bereit, um Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen zu bieten. „Wir verstehen uns als ersten Anlaufpunkt für Beratungen im Einzelfall und zu diversen Themen, niedrigschwellig, direkt, persönlich und verständlich. Das kann Hilfe bei einem Antrag sein, Beratung bei Finanz- oder Mietproblemen, Ratschläge wenn ein Umzug geplant werden muss oder wenn es in der Familie kriselt. Und wir wollen für und mit den Menschen ihr Lebensumfeld aktiv gestalten, sodass man mitwirken und vom eigenen Wirken auch profitieren kann“, erläutert Wand.

„Sozialraumarbeit“ nennen das die Kolleginnen und Kollegen in der sozialen Arbeit, die zur Eröffnung gut und zahlreich vertreten waren. ThINKA hat viele Partner, Kontakte und Anlaufstellen und soll über diese Netzwerke auch als „Türöffner“ für weitere Hilfestellung und Beratung dienen. Die primären Partner, die das Projekt neben dem Freistaat Thüringen und dem Europäischen Sozialfonds auch mitfinanzieren, sind die Stadt Nordhausen, die großen Vermieter WBG und SWG, die EVN und die Thüringer AG Wohnen, sowie der Kreisjugendring und der Horizont-Verein, die das Personal vom Fach stellen.

Blick in die Räume der Kontaktstelle in der Johannes-Thal-Straße in Ost (Foto: agl) Blick in die Räume der Kontaktstelle in der Johannes-Thal-Straße in Ost (Foto: agl)
Neben dem direkten Umfeld in Nordhausen Ost steht das ThINKA Angebot auch den Ortsteilen in der Nähe zur Verfügung, also Leimbach, Bielen und Steigerthal, bei Bedarf sind Wand und Gülzow gerne auch mobil unterwegs. In der Stadt erstreckt sich der Einzugsbereich etwa bis zur Linie August-Bebel-Platz/Stolberger Straße, erläutert Wand, punktuell kann man auch auf das Jugendclubhaus zurückgreifen, hier saßen die beiden Mitarbeiterinnen des Kreisjugendrings bisher. Für Hilfebedürftige und Ratsuchende, die nicht in den Radius des neuen Büros fallen, gibt es eine weitere Anlaufstelle in der Bochumer Straße 54C, die vom Horizont betrieben wird. Zudem soll im April eine dritte Kontaktstelle in der Dietrich-Bonhöfer-Straße in Salza eröffnet werden.

Wer bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen selber einen Blick auf das „ThINKA“-Büro werfen und vielleicht auch in Gespräch kommen will, der kann das am heutigen Freitag von 13 bis 15 Uhr tun. Darüber sind Wand und Gülzow ab sofort via E-Mail an thinka-ost@kreisjugendring-nordhausen.de oder unter den Telefonnummern 0155/65026979 und 0176/97711686 erreichbar.
Angelo Glashagel
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)