Do, 14:38 Uhr
12.03.2026
ADAC Bundesländervergleich
Wo tanken am teuersten ist
Der Krieg im Nahen Osten hat in ganz Deutschland die Spritpreise sprunghaft ansteigen lassen, doch in manchen Bundesländern ist Tanken noch ein Stück teurer als im Rest des Landes...
Tanken (Symbolbild) (Foto: Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay)
Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, zahlen die Autofahrerinnen und Autofahrer im Hessen und Brandenburg derzeit die höchsten Spritpreise, während das Saarland und Rheinland-Pfalz – wie so oft – die niedrigsten aufweisen. Gleichwohl sind die ermittelten Unterschiede derzeit etwas geringer als bei vergangenen Auswertungen.
Laut ADAC ist Super E10 derzeit in Hessen am teuersten: Ein Liter kostet hier im Mittel 2,017 Euro. In Brandenburg auf dem vorletzten Platz im Bundesländer-Ranking liegt der Preis für Super E10 mit 2,012 Euro nur knapp darunter. Am günstigsten ist Super E10 im Saarland – hier kostet ein Liter im Schnitt 1,969 Euro, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1,973 Euro. Damit tankt man in Hessen derzeit um 4,8 Cent teurer als im Saarland.
Die Fahrer von Diesel-Fahrzeugen tanken in Brandenburg am teuersten. Für einen Liter Diesel sind aktuell 2,156 Euro fällig. Hessen ist mit 2,136 Euro Vorletzter aber immerhin schon zwei Cent günstiger. Den Platz des günstigsten Bundeslandes teilen sich Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Durchschnittspreis von 2,088 Euro. Die Preisdifferenz zwischen Schlusslicht Brandenburg und den beiden günstigsten Bundesländern liegt bei 6,8 Cent.
Die Erhebung zeigt, dass die Nachbarschaft zu Polen, wo Tanken um einiges günstiger ist als in Deutschland, sich nicht im gleichen Maße auf die Preise in den drei benachbarten deutschen Bundesländern auswirkt. Während Brandenburg deutschlandweit mit am teuersten ist, tanken die Autofahrerinnen und Autofahrer in Sachsen, das bei Super E10 knapp hinter Rheinland-Pfalz auf dem dritten Platz liegt, im Verhältnis eher günstiger. Mecklenburg-Vorpommern als weiterer Nachbar zu Polen, belegt einen mittleren Platz in der Übersicht.
Der ADAC empfiehlt, auch jetzt vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Auch die Tageszeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Höhe der Preise. Wer abends tankt, kann im Vergleich zu den Morgenstunden meist einige Cent je Liter sparen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 12. März 2026 (11 Uhr) dar.
Autor: red
Tanken (Symbolbild) (Foto: Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay)
Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, zahlen die Autofahrerinnen und Autofahrer im Hessen und Brandenburg derzeit die höchsten Spritpreise, während das Saarland und Rheinland-Pfalz – wie so oft – die niedrigsten aufweisen. Gleichwohl sind die ermittelten Unterschiede derzeit etwas geringer als bei vergangenen Auswertungen.Laut ADAC ist Super E10 derzeit in Hessen am teuersten: Ein Liter kostet hier im Mittel 2,017 Euro. In Brandenburg auf dem vorletzten Platz im Bundesländer-Ranking liegt der Preis für Super E10 mit 2,012 Euro nur knapp darunter. Am günstigsten ist Super E10 im Saarland – hier kostet ein Liter im Schnitt 1,969 Euro, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1,973 Euro. Damit tankt man in Hessen derzeit um 4,8 Cent teurer als im Saarland.
Die Fahrer von Diesel-Fahrzeugen tanken in Brandenburg am teuersten. Für einen Liter Diesel sind aktuell 2,156 Euro fällig. Hessen ist mit 2,136 Euro Vorletzter aber immerhin schon zwei Cent günstiger. Den Platz des günstigsten Bundeslandes teilen sich Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Durchschnittspreis von 2,088 Euro. Die Preisdifferenz zwischen Schlusslicht Brandenburg und den beiden günstigsten Bundesländern liegt bei 6,8 Cent.
Die Erhebung zeigt, dass die Nachbarschaft zu Polen, wo Tanken um einiges günstiger ist als in Deutschland, sich nicht im gleichen Maße auf die Preise in den drei benachbarten deutschen Bundesländern auswirkt. Während Brandenburg deutschlandweit mit am teuersten ist, tanken die Autofahrerinnen und Autofahrer in Sachsen, das bei Super E10 knapp hinter Rheinland-Pfalz auf dem dritten Platz liegt, im Verhältnis eher günstiger. Mecklenburg-Vorpommern als weiterer Nachbar zu Polen, belegt einen mittleren Platz in der Übersicht.
Der ADAC empfiehlt, auch jetzt vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Auch die Tageszeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Höhe der Preise. Wer abends tankt, kann im Vergleich zu den Morgenstunden meist einige Cent je Liter sparen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 12. März 2026 (11 Uhr) dar.

