Do, 14:32 Uhr
12.03.2026
Tierschutzantrag im Kreistag abgelehnt
Linke wollten Raum für Austausch schaffen
Im vergangenen Kreistag hatte die Fraktion Die Linke einen Antrag zur Weiterentwicklung des Runden Tisches Tierschutz eingebracht. Dieser wurde schließlich mehrheitlich abgelehnt...
"Unser Antrag sah vor, dass der Runde Tisch Tierschutz, der bereits existiert, auf neue Beine gestellt und durch weitere Organisationen wie etwa der Kreisjägerschaft oder dem Bauernverband erweitert wird. Unser Ziel war es eigentlich, grundsätzliche Tierschutzproblematiken dort besprechen zu lassen und einen Raum für Austausch zu schaffen, woraus nicht nur Synergieeffekte entstehen können, sondern der auch Verständnis für unterschiedliche Positionen schaffen sollte. Daher haben wir den Antrag auch gemeinsam mit Tierschutzverbänden und Veterinäramt be- und überarbeitet", erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag, in einer Pressemitteilung.
"Leider wurde der Antrag im Endeffekt durch die bestehende Mehrheit der CDU und AfD gemeinsam mit dem Landrat abgelehnt. Was uns dabei aber insbesondere stört: In den Ablehnungsreden wurde nicht am Antrag diskutiert, sondern an Beispielen, die völlig aus der Luft gegriffen waren. Wenn man den Antrag ablehnt und inhaltlich dabei thematisch völlig vorbei argumentiert, dann zeigt das aus meiner Sicht entweder, dass man den Antrag nicht gelesen und sich damit befasst hat oder dass man keine inhaltlichen Argumente gegen den tatsächlichen Antrag vorbringen konnte. In beiden Fällen ist die Ablehnung ein Armutszeugnis", so Rosenstock weiter.
Es sei schade, dass der Landkreis nun verpasst hat, diese Lücke im Bereich Tierschutz zu schließen und zu zeigen, dass ihm auch das Tierwohl wichtig ist, befindet Rosenstock abschließend.
Autor: red"Unser Antrag sah vor, dass der Runde Tisch Tierschutz, der bereits existiert, auf neue Beine gestellt und durch weitere Organisationen wie etwa der Kreisjägerschaft oder dem Bauernverband erweitert wird. Unser Ziel war es eigentlich, grundsätzliche Tierschutzproblematiken dort besprechen zu lassen und einen Raum für Austausch zu schaffen, woraus nicht nur Synergieeffekte entstehen können, sondern der auch Verständnis für unterschiedliche Positionen schaffen sollte. Daher haben wir den Antrag auch gemeinsam mit Tierschutzverbänden und Veterinäramt be- und überarbeitet", erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag, in einer Pressemitteilung.
"Leider wurde der Antrag im Endeffekt durch die bestehende Mehrheit der CDU und AfD gemeinsam mit dem Landrat abgelehnt. Was uns dabei aber insbesondere stört: In den Ablehnungsreden wurde nicht am Antrag diskutiert, sondern an Beispielen, die völlig aus der Luft gegriffen waren. Wenn man den Antrag ablehnt und inhaltlich dabei thematisch völlig vorbei argumentiert, dann zeigt das aus meiner Sicht entweder, dass man den Antrag nicht gelesen und sich damit befasst hat oder dass man keine inhaltlichen Argumente gegen den tatsächlichen Antrag vorbringen konnte. In beiden Fällen ist die Ablehnung ein Armutszeugnis", so Rosenstock weiter.
Es sei schade, dass der Landkreis nun verpasst hat, diese Lücke im Bereich Tierschutz zu schließen und zu zeigen, dass ihm auch das Tierwohl wichtig ist, befindet Rosenstock abschließend.

