Mo, 10:10 Uhr
16.03.2026
Deutsches Rotes Kreuz nimmt Licht der Erinnerung entgegen
Ein Licht auf dem Weg nach Italien
Seit 1992 durchquert das Licht der Erinnerung, der Hoffnung und des Friedens einmal jährlich ganz Deutschland auf seinem Weg nach Solferino in Italien. Vergangene Woche kam das Licht im Eichsfeld an und wanderte mit dem Jugendrotkreuz weiter nach Bleicherode…
Das Jugendrotkreuz des Kreisverbandes übernahm jenes Zeichen von den Nachbarn aus dem Kreis Eichsfeld. Die Übergabe fand in Bleicherode an den Toren zur DEUSA statt. Eine Örtlichkeit, die die Gemeinsamkeit der Region, den Bergbau, hervorheben soll.
Auf seinem Weg durch den Landkreis besuchte die Fackel die DRK Kindertagesstätte Märchenland in Wolkramshausen, sowie die Rettungswache in Sundhausen, von wo sie dann am Freitag durch die DRK Wasserwacht übernommen und in der Königspfalz in Tilleda an den DRK Kreisverband Sangerhausen übergeben wurde.
Dies alles geschieht zum Gedenken an den Gründer Henry Dunant, der am 24.06.1859 auf seiner Reisen zu Napoleon III. tief erschüttert vom Leid von 40.000 Verwundeten Soldaten, begann zu helfen. Unter dem Leitspruch "Siamo Tutti fratelli" - Wir sind alle Brüder, organisierte er aus der nahen Stadt Castiglione aus eigenem Antrieb Hilfe. Ungeachtet ihrer Nationalität wurden die Verwundeten versorgt bzw. die sterbenden begleitet.
Der Grundstein für das Rote Kreuz und die Rote Halbmondgesellschaft, aber auch für die darauf folgenden Genfer Abkommen. Noch heute Arbeitet das Rote Kreuz unter den sieben Grundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Diese wurden ebenfalls von Henry Dunant aufgeschrieben.
Gibt es während einer Zeit der Ruhe und des Friedens kein Mittel, um Hilfsorganisationen zu gründen, deren Ziel es sein müsste, die Verwundeten in Kriegszeiten durch begeisterte, aufopfernde Freiwillige pflegen zu lassen? - Henry Dunant - Zitat aus seinem Buch "Erinnerung an Solferino"
Übrigens endet der Fackellauf in Solferino am 24.06.. Dort findet ein gemeinsamer Marsch statt, bei dem von sämtlichen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Mitglieder mitlaufen. Die Strecke verläuft von Solferino nach Castiglione.
.Kirstin Webel, Ehrenamtskoordinatorin
Autor: redDas Jugendrotkreuz des Kreisverbandes übernahm jenes Zeichen von den Nachbarn aus dem Kreis Eichsfeld. Die Übergabe fand in Bleicherode an den Toren zur DEUSA statt. Eine Örtlichkeit, die die Gemeinsamkeit der Region, den Bergbau, hervorheben soll.
Auf seinem Weg durch den Landkreis besuchte die Fackel die DRK Kindertagesstätte Märchenland in Wolkramshausen, sowie die Rettungswache in Sundhausen, von wo sie dann am Freitag durch die DRK Wasserwacht übernommen und in der Königspfalz in Tilleda an den DRK Kreisverband Sangerhausen übergeben wurde.
Dies alles geschieht zum Gedenken an den Gründer Henry Dunant, der am 24.06.1859 auf seiner Reisen zu Napoleon III. tief erschüttert vom Leid von 40.000 Verwundeten Soldaten, begann zu helfen. Unter dem Leitspruch "Siamo Tutti fratelli" - Wir sind alle Brüder, organisierte er aus der nahen Stadt Castiglione aus eigenem Antrieb Hilfe. Ungeachtet ihrer Nationalität wurden die Verwundeten versorgt bzw. die sterbenden begleitet.
Der Grundstein für das Rote Kreuz und die Rote Halbmondgesellschaft, aber auch für die darauf folgenden Genfer Abkommen. Noch heute Arbeitet das Rote Kreuz unter den sieben Grundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Diese wurden ebenfalls von Henry Dunant aufgeschrieben.
Gibt es während einer Zeit der Ruhe und des Friedens kein Mittel, um Hilfsorganisationen zu gründen, deren Ziel es sein müsste, die Verwundeten in Kriegszeiten durch begeisterte, aufopfernde Freiwillige pflegen zu lassen? - Henry Dunant - Zitat aus seinem Buch "Erinnerung an Solferino"
Übrigens endet der Fackellauf in Solferino am 24.06.. Dort findet ein gemeinsamer Marsch statt, bei dem von sämtlichen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Mitglieder mitlaufen. Die Strecke verläuft von Solferino nach Castiglione.
.Kirstin Webel, Ehrenamtskoordinatorin


