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Sa, 20:11 Uhr
04.04.2026
81. Jahrestag der Bombardierung Nordhausens

Grüne mahnen zu Wachsamkeit und Haltung

81 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und der Bombardierung Nordhausens gedenken Bündnis 90/Die Grünen der unzähligen Opfer des Nationalsozialismus und warnen zugleich vor einer zunehmenden Verharmlosung rechtsextremer Ideologien...

Anlässlich von Gedenkveranstaltungen in Nordhausen und bundesweit betont die Partei die Notwendigkeit, Erinnerungskultur aktiv zu gestalten und rechtsextremen Tendenzen entschieden entgegenzutreten. „Geschichte darf nicht relativiert oder umgedeutet werden“, erklärt Stephanie Tiepelmann-Halm, Vorstandsmitglied der Grünen in Nordhausen.

„Wer heute Rassismus verharmlost, die Verbrechen des Nationalsozialismus leugnet oder Opfer instrumentalisiert, stellt sich gegen die Werte unserer demokratischen Gesellschaft. Gedenken ist keine leere Geste – es ist eine Verpflichtung zum Handeln.“ Tiepelmann-Halm fordert eine klare Haltung aller demokratischen Kräfte: „Schweigen ist keine Option. Wir müssen uns jeden Tag aufs Neue für eine offene, vielfältige und friedliche Gesellschaft einsetzen.“

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Die Grünen verweisen auf besorgniserregende Entwicklungen bei Gedenkveranstaltungen, bei denen rechtsextreme Akteure versuchen, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus zu vereinnahmen oder zu verzerren. „Diese Versuche sind nicht nur geschichtsvergessen, sondern gefährlich“, so auch Diana Moraweck, ebenfalls Vorstandsmitglied der Grünen Nordhausen „Sie zeigen, dass die Ideologien der Täter bis heute weiterwirken. Dagegen müssen wir uns mit aller Entschlossenheit stellen.“

Die Partei ruft dazu auf, Gedenkveranstaltungen als Orte der Mahnung und des Lernens zu stärken. „Erinnerungskultur lebt vom Engagement jeder und jedes Einzelnen“, betont Moraweck. „Nur wenn wir uns aktiv mit der Vergangenheit auseinandersetzen, können wir die Zukunft gestalten – eine Zukunft ohne Hass, Ausgrenzung und Gewalt.“
Bündnis 90/Die Grünen Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Warren
04.04.2026, 21:08 Uhr
Dazu kann man nur sagen
die nordhäuser Grünen wollen immer nur das Beste.
Im eigenen Stall zu kehren ist nicht obsolet. Das Thema Vergangenheitsbewältigung ist eine Frage der deutschen Nation.
Kritiker2010
04.04.2026, 23:33 Uhr
Ist vielleicht die "Haltung" das Problem?
Erst wird gemahnt, dann gedroht und schließlich verboten. Das alles gehört wohl zur Dekoration des Karussells, in dem wir alle sitzen. Bei jeder Runde die gleichen Floskeln, die mit jedem Aufsagen bedeutungsloser werden - es sei denn man lebt allein vom Aufsagen.

Auch vor gut 90 Jahren haben Menschen zur Haltung gemahnt, die Einen wie die Anderen. Jeder gab vor, zu wissen, was gut und richtig ist und warnte vor dem, was die anderen übles im Schilde führten. Jeder mobilisierte Menschen, die mehr oder minder blind folgten.

Die wenigen, die dazwischen standen und ungläubig den Kopf schüttelten, kennt die Geschichte nicht. Und so ging es dann auch immer weiter - überall auf der Welt, Jahr für Jahr.

Vielleicht ist es gerade die Haltung, zu der Grüne und auch andere mahnen, welche die Gesellschaft spaltet. Haltung sind Sprech- und Denkverbote, Kontaktschuld und Reduzierung von Menschen auf Stereotype.

Wenn ein paar Pappnasen, die hinlängliche belegte Geschichte anzweifeln, wird der allergrößte Teil der Bevölkerung wachsam sein, auch ohne permanente Indoktrination wie beim Fahnenappell.

Jeder sollte aber ebenso wachsam sein, wenn ihn schon wieder jemand zu einer Haltung drängt und vorschreiben will, was er zu denken, wem er zu folgen und wen er zu meiden hat. Demokratie ist das ständige Neuverhandeln politischer und gesellschaftlicher Standards durch mündige Bürger, nicht durch eine ideologisch eingehegte Masse.
raxel88
05.04.2026, 07:03 Uhr
Die Grünen mahnen zur Haltung?
Bitte nicht vergessen wie diese Partei maßgeblich für den Krieg in der Ukraine war und ist und ihn bis heute befürwortet.
Hier zeigt sich das wahre Gesicht dieser Partei!
Tom der ungläubige
05.04.2026, 08:22 Uhr
Kritiker 2010,
Super Kommentar, spricht mir aus der Seele, danke dafür!
murmeltier
05.04.2026, 09:13 Uhr
Dann sollten die Grünen
sich darum kümmern, dass Gedenkveranstaltungen wie die auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald, nicht durch pro-pali-Aktivisten einen antisemitischen Touch bekommen. Aber auch dieser durch die grüne Parteizentrale vorgefertigte Text zeigt doch deutlich, wer hier in unserer Gesellschaft der Spalter ist und wer nicht.
Filzstift und Lineal
05.04.2026, 09:46 Uhr
Grüne entwerten das Gedenken ....
... mit ihren immer gleichen Floskeln. Schade.
Lautaro
05.04.2026, 11:23 Uhr
Ich möchte ja niemanden kränken !
Aber Grüne ? Gibt es die noch hier ausserhalb der Reichenviertel ?
Ich werde am Dienstag morgen mal die übermüdeten Personen fragen, welche mit mir 5.30Uhr die Strassenbahn besteigen.
Lautaro
05.04.2026, 11:29 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg – Kein Chat
Betrachter
05.04.2026, 14:51 Uhr
Vor
30 Jahren hätte ich das den Grünen vielleicht noch abgenommen, inzwischen sind sie allerdings zu Pseudopazifisten mutiert, bestes Beispiel Hofreiter.
Kriegsbefürworter, Waffenlieferanten, andere für Dialogbereitschaft verurteilen usw. so stellen sie sich seit Jahren in meinen Augen dar.
RWE
06.04.2026, 11:00 Uhr
Lautaro, dass wir al wieder einer Meinung sind.
Allerdings frage ich mich, ob es in NDH echte Reichenviertel gibt und wenn ja, ob dort grün gewählt wird. Das ist wohl eher zum Glück ein Problem vor allem westdeutscher Großstädte. Genau, die Leute, die sie früh in der Straßenbahn sehen und welche offensichtlich nicht wissen, was Work-Life-Balance is t ☺, wählen jedenfalls nicht grün und auch (leider) nicht mehr die SPD.
Zum Thema. Eine Mahnung zum 3. Reich ist schon sinnvoll, ist aber aus bestimmten Mündern vollkommen inflationär geworden. Man wird ja schon zum neuen Hitler, wenn man sagt, dass es zwar sehr wohl verschieden soziale Geschlechter gibt, aber nur 2 biologische. Oder wenn man für kontrolierte Einwanderung ist. ☺
Lautaro
07.04.2026, 11:27 Uhr
@RWE....sie haben Recht ! Natürlich gibt es keine Reichenviertel in NDH.
Zumal viele Verwandte und Freunde in diesen Vierteln wohnen. Und einige von denen arbeiten hart in Schichten.
Ich möchte mich für diesen Begriff aufrichtig entschuldigen.
Aber aus meiner Zeit als Kurier habe ich eben in diesen Vierteln Menschen kennengelernt, welche ich noch aus ihrer Zeit in der FDJ kannte. Und welche potentielle Arbeitnehmer mit AFD-Wahlverdacht ein wenig überheblich betrachten. Die wählen heute meist grün.
Manchen versuchte ich zu erklären, dass die AFD ein Symptom ist, aber eine Blase ist nun mal eine Blase. g*
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