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Do, 11:29 Uhr
23.04.2026
Vandalismus in Sülzhayn

Zerstörungswut unter dem Hakenkreuz

Mit wachsender Sorge blicken Anwohner und Verantwortliche in Sülzhayn auf eine Reihe von Vorfällen, die sich in den vergangenen Wochen im Ortsteil rund um das Steinkreuz und im ehemaligen „The Ark“ Hotel in Sülzhayn ereignet haben...

"Wiederholt kam es zu massiven Sachbeschädigungen, die nicht nur materiellen Schaden verursachen, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bürger erheblich beeinträchtigen.", teilt Ortsteilbürgermeisterin Inga Kalbitz mit.

Massive Sachbeschädigung, Hakenkreuze und mangelnde Konsequenz sorgen in Sülzhayn für Unruhe (Foto: I. Kalbitz) Massive Sachbeschädigung, Hakenkreuze und mangelnde Konsequenz sorgen in Sülzhayn für Unruhe (Foto: I. Kalbitz)

Besonders erschütternd sei die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole: Unbekannte Täter brannten Hakenkreuze in die Anlage der Waldschenke ein. "Solche Taten sind nicht nur strafbar, sondern stellen auch einen Angriff auf die Werte der Gemeinschaft dar. Darüber hinaus wurden eine neu aufgestellte Sitzbank beschädigt und angebrannt, ein Schild entfernt sowie ein Papierkorb mutwillig zerstört. Auch illegale Feuerstellen im Wald geben Anlass zur Sorge", sagt Kalbitz.

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Für viele Engagierte vor Ort ist diese Entwicklung nur schwer nachvollziehbar. „Es steckt so viel Herzblut in der Gestaltung und Pflege dieser Orte. Sie sollen Begegnung ermöglichen und den Ort attraktiver machen“, heißt es aus dem Umfeld des Ortsteilrats. Umso größer ist das Unverständnis darüber, dass andere offenbar keinerlei Hemmungen haben, diese Bemühungen mutwillig zunichtezumachen.

Auch konkrete Vorfälle mit Jugendlichen sorgen für Diskussionen. So verschaffte sich eine Gruppe von etwa zehn Personen am helllichten Tag unerlaubt Zutritt zum ehemaligen „The Ark“ Hotel, welches sich mittlerweile zu einem beliebten „Lost Place“ entwickelt hat. Trotz eines Polizeieinsatzes blieb eine nachhaltige Reaktion aus, was bei den Betroffenen für Frustration sorgt.

Viele Bürger forderten nun ein entschiedeneres Vorgehen und vor allem eine stärkere Präsenz der Polizei – sowohl tagsüber als auch in den Abend- und Nachtstunden, teilt Kalbitz mit. Insbesondere die Bereiche rund um den Parkplatz Haus des Gastes, sowie das Steinkreuz stünden dabei im Fokus. Zudem werde angeregt, die unbefugte Zufahrt mit Privatfahrzeugen stärker zu kontrollieren.

"Die wiederholten Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf ein tieferliegendes Problem: fehlender Respekt gegenüber gemeinschaftlichem Eigentum und dem Engagement derjenigen, die sich für ihren Ort einsetzen.", meint die Bürgermeisterin, ob es gelingt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werde maßgeblich davon abhängen, ob Prävention, Kontrolle und gesellschaftlicher Zusammenhalt künftig stärker in den Mittelpunkt rücken.
Sachbeschädigung in Sülzhayn (Foto: I. Kalbitz)
Sachbeschädigung in Sülzhayn (Foto: I. Kalbitz)
Sachbeschädigung in Sülzhayn (Foto: I. Kalbitz)
Sachbeschädigung in Sülzhayn (Foto: I. Kalbitz)
Autor: red

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Kommentare
KlausMüller1960
23.04.2026, 13:03 Uhr
Ukrainisch „АЗОВ“ (Asow)
Ich sehe auf dem Bild unter anderem einen ukrainischen Schriftzug.
„АЗОВ“ (Asow) dabei handelt es sich um eine Ukrainische Militär Brigade die ein Zeichen der Waffen SS (Wolfsangel) übernommen hat und gegen Russland kämpft. Die Wolfsangel ist auch auf den Bildern zu sehen und in Deutschland verboten.
Ich habe im Landkreis schon öfters diese Schmierereien gesehen. Ich würde jetzt nicht unbedingt davon ausgehen das es Deutsche Neonazis waren die diese Schmierereien hinterlassen haben.
Anmerkung techn. Support:
Vielleicht sind hier ja auch mehrere Akteure involviert.
Lautaro
23.04.2026, 15:47 Uhr
Die Burschis haben mit Wolfsangeln, Hakenkreuzen und Hitlergruss posiert.
Der ehemalige Botschafter der Ukraine war ein Fanboy dieser Truppe.
Wenn die Redaktion ein paar Fotos braucht, ich helfe gern.
Der "völkerrechtwidrige" Angriffskrieg findet also nur aus Richtung Russland statt !
Natürlich bin ich kein Claqueur dieses KGB Offiziers, aber urteilt selbst !
Anmerkung techn. Support:
Ja, der »völkerrechtwidrige« Angriffskrieg findet nur aus Richtung Russland statt!
Russland hat die Ukraine am 24. Februar 2022 überfallen. Mit Panzern. Mit Raketen. Mit Bomben auf Wohngebiete, Krankenhäuser und Kindergärten. Das ist kein "völkerrechtwidriger Angriffskrieg" in Anführungszeichen – das sind Anführungszeichen, die sich verbieten!
Russische Truppen stehen auf ukrainischem Boden – ukrainische Truppen nicht auf russischem.
Wer jetzt auf das Symbol einer ukrainischen Militärbrigade zeigt, um zu suggerieren, der Aggressor sei nicht so klar zu benennen, betreibt genau das, was russische Staatspropaganda seit Jahren betreibt: Nebelwerfen. Die Wolfsangel in Sülzhayn ist strafbar und wird nicht verharmlost. Sie macht Russland aber nicht zum Opfer und die Ukraine nicht zum Täter.
Ein KGB-Offizier, der einen Nachbarstaat mit Millionen Flüchtlingen, Hunderttausenden Toten und systematischer Zerstörung überzieht – der braucht keine Anführungszeichen. Der braucht ein Urteil.
Ukrainische Nazis sind keine
Betrachter
23.04.2026, 19:34 Uhr
Hört sich fast so an
als würde der technische Support das Asow-Regiment verharmlosen. Einst vom Bataillon zum Regiment angewachsen, ist der Kommandeur bekennender Rassist und diese sowie weitere Freizeitkrieger sind für den Ukraine-Krieg mitverantwortlich, denn genau diese Leute haben Tausende russischsprechende Menschen mit Zustimmung der ukr. Regierung ermordet, vertrieben u.ä. - siehe auch Gewerkschaftshaus in Odessa und die bisher so ziemlich im Sande verlaufenden Ermittlungen. Und das ist KEINE Propaganda sondern leider Tatsache. Den Angriffskrieg der Russen verurteile ich genauso, aber man sollte wirklich die Geschichte etwas genauer beleuchten und nicht nur durch eine blau-gelbe Brille betrachten.
Ich hoffe nur, dass eines Tages die volle Wahrheit ans Licht kommt und die Schuldigen auf beiden Seiten benannt werden.
Betrachter
23.04.2026, 20:16 Uhr
Mein Beitrag
wurde deaktiviert, weil kein Bezug zum Artikel.
Wo bitte ist denn der Bezug der Anmerkung des technischen Supports zum Artikel?
Die NNZ online hatte sich bisher immer positiv von anderen Zeitungen und medien abgehoben, da gerade in den Kommentaren auch andere Meinungen veröffentlicht wurden. Offensichtlich sind jetzt auch hier diese Zeiten vorbei und man fließt im mainstream der offiziellen, staatlichen Berichterstattung. Glückwunsch zum Rückschritt in die Einsilbigkeit!
Anmerkung techn. Support:
Fun Fakt: Wir haben uns natürlich nicht zum Artikel geäußert sondern auf den Kommentar bezogen. Macht ja sonst an der der Stelle keinen Sinn.
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