Do, 09:10 Uhr
07.05.2026
Linkenpolitiker zum Tag der Befreiung
Traulsen: "Der 8. Mai mahnt und verpflichtet"
Vor 81 Jahren endete mit dem 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg: Der Nordhäuser Linken-Politiker Timo Traulsen fordert eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit...
Vor 81 Jahren endete die größte Katastrophe, die die Menschheit je über
sich selbst gebracht hat. Der 8. Mai 1945 ist ein Tag der Befreiung –
erkauft durch unsägliche Opfer der Alliierten, durch Millionen Menschen,
die ihr Leben gelassen haben, damit der nationalsozialistische Wahnsinn
ein Ende findet.
Dieser Tag verdient mehr als eine Gedenkminute. Er verdient
Ehrlichkeit", sagt Timo Traulsen, Kreisvorsitzender der Nordhäuser
Linken, in einer Presseinformation. Und Ehrlichkeit bedeutet: Wir erinnern uns nicht als Unbeteiligte. Wir sind die Nachfahren der Täter. Das ist keine Anklage gegen jeden Einzelnen – aber es ist eine Verantwortung, der wir uns stellen müssen."
Es habe Menschen gegeben, die Widerstand geleistet hätten – aus
unterschiedlichsten Überzeugungen, mit unterschiedlichsten
Hintergründen, oft unter Einsatz ihres Lebens. Dieser Widerstand
verdient Respekt und Erinnerung", so Traulsen. Aber er darf uns nicht
zum Trost werden. Er war die Ausnahme, nicht die Regel. Die Regel war
Mitläufertum, Wegschauen, aktive Beteiligung. Das gehört genauso zur
Wahrheit dieses Tages."
Traulsen blickt dabei auch auf die Gegenwart: Die größte Gefahr für
unsere Demokratie kommt heute nicht von außen. Sie geht von denen aus, die nicht mehr erinnern wollen – die Geschichte relativieren,
Verantwortung wegdiskutieren und dabei hoffähig machen, was nach 1945 als nie wieder galt. Wer die Erinnerung aufgibt, gibt den Schutzwall
auf. Der 8. Mai ist kein Schlussstrich. Er ist ein Auftrag. Wir schulden ihn
den Opfern – und wir schulden ihn uns selbst", so Traulsen abschließend.
Autor: redVor 81 Jahren endete die größte Katastrophe, die die Menschheit je über
sich selbst gebracht hat. Der 8. Mai 1945 ist ein Tag der Befreiung –
erkauft durch unsägliche Opfer der Alliierten, durch Millionen Menschen,
die ihr Leben gelassen haben, damit der nationalsozialistische Wahnsinn
ein Ende findet.
Dieser Tag verdient mehr als eine Gedenkminute. Er verdient
Ehrlichkeit", sagt Timo Traulsen, Kreisvorsitzender der Nordhäuser
Linken, in einer Presseinformation. Und Ehrlichkeit bedeutet: Wir erinnern uns nicht als Unbeteiligte. Wir sind die Nachfahren der Täter. Das ist keine Anklage gegen jeden Einzelnen – aber es ist eine Verantwortung, der wir uns stellen müssen."
Es habe Menschen gegeben, die Widerstand geleistet hätten – aus
unterschiedlichsten Überzeugungen, mit unterschiedlichsten
Hintergründen, oft unter Einsatz ihres Lebens. Dieser Widerstand
verdient Respekt und Erinnerung", so Traulsen. Aber er darf uns nicht
zum Trost werden. Er war die Ausnahme, nicht die Regel. Die Regel war
Mitläufertum, Wegschauen, aktive Beteiligung. Das gehört genauso zur
Wahrheit dieses Tages."
Traulsen blickt dabei auch auf die Gegenwart: Die größte Gefahr für
unsere Demokratie kommt heute nicht von außen. Sie geht von denen aus, die nicht mehr erinnern wollen – die Geschichte relativieren,
Verantwortung wegdiskutieren und dabei hoffähig machen, was nach 1945 als nie wieder galt. Wer die Erinnerung aufgibt, gibt den Schutzwall
auf. Der 8. Mai ist kein Schlussstrich. Er ist ein Auftrag. Wir schulden ihn
den Opfern – und wir schulden ihn uns selbst", so Traulsen abschließend.

