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Mo, 15:44 Uhr
01.06.2026
nnz-Forum:

Es grünt und blüht...

Bild:
Schön aber gefährlich - Reisenbärenklau Foto: nnz-Archiv
Der Frühling treibt die Blüten in der Natur zur biologischen "Explosion". Lang erseht in den meisten Fällen. Doch es gibt auch das Gegenteil. Dazu eine Leserin der nnz...

Ich hatte vor einigen Tagen einen Nachbarn aufmerksam gemacht, dass sich am Rande seines Grundstückes ein Exemplar vom Riesenbärenklau seinen Weg durch die botanischen Nachbarschaften bahnt.

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Es dauerte nur ein oder zwei Stunden, da war die Gefahr beseitigt. So geht das, wenn man sich um seine Grundstücke kümmert. Anders ist das bei kommunalen Grundstücken. Alle Jahre wieder muss man die Stadtverwaltung mit fast 400 Mitarbeitern darauf aufmerksam machen, dass der Bärenklau in wenigen Tagen vielleicht zur Blüte ansetzt und eine weitere Verbreitung dieser zwar ansehnlichen, aber auch hoch gefährlichen Pflanze zur Folge haben wird.

Erneut ist die Verlängerung der Flurstraße in Richtung Herrerder Holz betroffen und erneut interessiert es niemand hinter den Mauern und Türen des Rathauses. Immer weiter nach dem Motto: der Bürger nervt und stört...
Eine Bürgerin von Nordhausen
Alle Jahre wieder... (Foto: privat)
Alle Jahre wieder... (Foto: privat)
Alle Jahre wieder... (Foto: privat)
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Bodo Schwarzberg
01.06.2026, 17:19 Uhr
Riesen-Bärenklau: Überforderung der Verantwortlichen
Es freut mich, dass die Bürgerin sich (leider anonym) zum Thema Riesen-Bärenklau in der nnz äußert. Ich hatte mehrfach Artikel dazu geschrieben, und auch die UNB tat dies ab und an, aber es wird immer schlimmer mit der invasiven Art.

Bis mal irgendjemand ernste Verletzungen beim Pflanzenkontakt davonträgt. Hinzu kommt noch die Gefährdung der heimischen Pflanzenwelt an unseren Gewässern.

Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Bürger diesem Thema zuwenden, Kritik üben und auch Ideen und Aktivitäten zur Beseitigung des Problems publizieren. Denn so kann es nicht weitergehen in Stadt und Kreis.

Hinzu kommt ja noch das öffentliche Bild, was die Verwaltung hier seit Jahren abgibt.
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