Kurz vor dem Rolandsfest laden die Nordhäuser Grünen alle Interessierten dazu ein, gemeinsam etwas für ein sauberes Stadtbild zu tun. Mit einer Kippensammelaktion soll auf die Umweltbelastung durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen aufmerksam gemacht werden...
Unappetitlich und umweltschädlich: weggeworfene Zigarettenkippen. Foto: Gisela Glier Das Rolandsfest ist das größte Fest unserer Stadt und zieht jedes Jahr viele Gäste nach Nordhausen. Es ist ein guter Anlass, vorher gemeinsam aktiv zu werden und unsere Stadt noch ein Stück lebenswerter und attraktiver zu gestalten, erklärt Stadtrat Pascal Leibbrandt in einer Presseinformation.
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Die Sammelaktion startet am Dienstag, 9. Juni, um 16 Uhr. Treffpunkt ist das Grünen-Büro in der Barfüßerstraße. Gemeinsam sollen möglichst viele Zigarettenkippen aus Straßen, Grünanlagen und öffentlichen Plätzen entfernt werden. Die gesammelten Kippen werden anschließend am Mittwoch,10. Juni, ab 16 Uhr an einem Informationsstand ausgestellt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Dort informiert die Partei über die Folgen von Zigarettenmüll für Umwelt und Gewässer und verschenkt Taschen-Aschenbecher.
Zigarettenkippen gehören zu den häufigsten Abfällen im öffentlichen Raum. Sie bestehen aus Kunststofffasern und enthalten zahlreiche Schadstoffe, die in Böden und Gewässer gelangen können. Dennoch werden sie oft achtlos weggeworfen.
Viele Menschen nehmen Zigarettenkippen gar nicht als Müll wahr. Mit unserer Aktion wollen wir sichtbar machen, welche Mengen zusammenkommen und welche Auswirkungen das auf unsere Umwelt hat. Gleichzeitig möchten wir zeigen, dass jede und jeder einen Beitrag für eine saubere Stadt leisten kann, ergänzt Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Kreistag Nordhausen.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an der Sammelaktion zu beteiligen.
Auf meinem Arbeitsweg sehe ich jeden Tag mindestens eine Zigarette aus dem Fenster eines Autos fliegen. Ist vielen Leuten leider egal und dagegen tun kann man auch nichts.
Man könnte doch auch mal die"Zugereisten", die von unseren Steuergeldern gut leben, ansprechen ! Für das Kippensammeln braucht man nicht Deutsch zu können !
Ich sehe diese Leute täglich, mit dem Handy vor der Nase, in der Stadt herumlungern oder beim Türken sitzen und Kaffee trinken ! Das müssen viele meiner Mitbürger ebenfalls mitbekommen, die daraus letzten Endes ihre Schlüsse ziehen und die AfD wählen.
Diese Tendenz ist in den Medien bereits ersichtlich - leider.
In einigen Bundesländern gibt es inzwischen "rauchfreie Zonen" inkl. Strafgebühren bei Nichtachtung. Wann werden diese endlich auch in Nordhauen eingeführt?
@Audio:
1. Es heißt Leibbrandt. Sie wollen doch sicher auf die schöne Sprache achten, dann geben Sie sich gerne Mühe mit den Namen der Menschen, die sie ansprechen.
2. Das Problem von Zigarettenkippen betrifft Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status. Unsere Aktion richtet sich daher an alle, die sich für ein sauberes Nordhausen engagieren möchten.
Viele Menschen leisten bereits ehrenamtlich einen Beitrag für unsere Stadt – unabhängig davon, wo sie geboren wurden. Gleichzeitig sollten wir darauf achten, einzelne Gruppen nicht pauschal zu verurteilen. Wer sich für eine saubere und lebenswerte Stadt einsetzen möchte, ist bei unserer Aktion herzlich willkommen.
Obdachlose suchen in Papierkörben sehr oft nach Kippen, die noch "verwertbar" sind. Kippen ist eine Sache. Die breitgetretenen Kaugummis, besonders z.B. im Bereich Kino sehen schlimmer aus. Viel Spaß beim Kippensammeln wünsche ich den Teilnehmern. In meiner Familie sind alle Nichtraucher.