Rauchmelder und beherztes Eingreifen verhindern Totalschaden
Küchenbrand in Limlingerode
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 27. Mai 2026, brach gegen 00:23 Uhr in einem Wohnhaus im Hohenstein-Ortsteil Limlingerode ein Feuer aus. Nach ersten Erkenntnissen von Handwerker und Gutachter handelt es sich vermutlich um einen Elektrobrand, der von der Spülmaschine ausging.
Küchenbrand in Limlingerode: Rauchmelder und beherztes Eingreifen verhindern Totalschaden (Foto: Robert Sauer)Da die Küchentür offen stand, zog der Rauch schnell durch das gesamte Haus. Ein Familienmitglied bemerkte auf dem Weg vom Bad die starke Rauchentwicklung, nahezu gleichzeitig schlug ein im Flur angebrachter Rauchmelder Alarm. Die noch schlafenden Familienmitglieder, darunter auch ein Enkel, wurden sofort geweckt.
Dass die Situation glimpflich ausging, ist vor allem dem schnellen und beherzten Handeln dieses Enkels zu verdanken: Als ausgebildeter Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Hohenstein und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Johanniter am Südharz Klinikum Nordhausen verfügte er über das nötige Wissen und die Erfahrung, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Nach dem Einsatz musste er sich, wie in solchen Situationen nicht ungewöhnlich, selbst medizinisch versorgen. Den übrigen Familienmitgliedern geht es den Umständen entsprechend gut.
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Laut Robert Sauer, der selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Limlingerode ist, wären 5 bis 10 Minuten mehr ausreichend gewesen, um das Haus zum Totalschaden werden zu lassen. Der Gesamtschaden durch Feuer und Löschwasser wird nach ersten Schätzungen auf über 30.000 Euro beziffert, die endgültige Summe steht noch aus.
Die Familie möchte sich ausdrücklich bei der Allianz in Mackenrode sowie beim Gebäudeservice Rehberg aus Liebenrode für die schnelle und unkomplizierte Hilfe bedanken.