Do, 14:30 Uhr
11.04.2002
Ist ein Verfahren überflüssig?
Nordhausen (nnz). Eine erste Anhörung beim Bergamt zum Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz fand in dieser Woche in Erfurt statt. Der Nordhäuser Kreisverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) führt dazu einen Informationsabend durch. nnz mit den Einzelheiten.
Zur nächsten Informationsveranstaltung lädt der BUND-Kreisverband am Montag, den 15.04.2002 um 19.00 Uhr in den Thomas Mann Klub nach Nordhausen sowohl Mitglieder als auch Interessierte ein. Neben den festzulegenden Arbeitsschwerpunkten steht die zukünftige Organisationsstruktur im Vordergrund. Des weiteren, so der Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes, Dr. Vogel, wird über den beim Bergamt in Erfurt durchgeführten Anhörungstermin zum eingeleiteten Planfeststellungsverfahren Gipsabbau Winkelberg-Rüdigsdorfer Schweiz informiert.
Dabei sollen Auszüge aus den vom Ellricher Gipswerk eingereichten Antragsunterlagen vorgestellt werden. Darin offenbart die Gipsindustrie, wie sie die Südharzer Zechsteinlandschaft auf Thüringer Gebiet in ihrem Sinne verplant hat. Die Aussagen darin sind so aufschlussreich, dass sie auch den letzten Bürger aus dem Winterschlaf wachrütteln werden, stellt der BUND fest.
Die Teilnahme am Scopingtermin in Erfurt brachte nach Aussage von Dr. Vogel die wesentliche Erkenntnis, dass die Obere Landesplanungsbehörde, das Oberbergamt und die Ellricher Gipswerke die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens zum Gipsabbau für überflüssig ansehen. Das Zusammenspiel dieses Dreigestirns funktionierte hervorragend, so der BUND Landesgeschäftsführer. Der BUND wird nun beraten, welche weiteren Schritte eingeleitet werden, um dem undemokratischen Treiben ein Ende zu setzen. Dazu bedarf es selbstverständlich der Mitarbeit interessierter Bevölkerungsgruppen.
Autor: nnzZur nächsten Informationsveranstaltung lädt der BUND-Kreisverband am Montag, den 15.04.2002 um 19.00 Uhr in den Thomas Mann Klub nach Nordhausen sowohl Mitglieder als auch Interessierte ein. Neben den festzulegenden Arbeitsschwerpunkten steht die zukünftige Organisationsstruktur im Vordergrund. Des weiteren, so der Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes, Dr. Vogel, wird über den beim Bergamt in Erfurt durchgeführten Anhörungstermin zum eingeleiteten Planfeststellungsverfahren Gipsabbau Winkelberg-Rüdigsdorfer Schweiz informiert.
Dabei sollen Auszüge aus den vom Ellricher Gipswerk eingereichten Antragsunterlagen vorgestellt werden. Darin offenbart die Gipsindustrie, wie sie die Südharzer Zechsteinlandschaft auf Thüringer Gebiet in ihrem Sinne verplant hat. Die Aussagen darin sind so aufschlussreich, dass sie auch den letzten Bürger aus dem Winterschlaf wachrütteln werden, stellt der BUND fest.
Die Teilnahme am Scopingtermin in Erfurt brachte nach Aussage von Dr. Vogel die wesentliche Erkenntnis, dass die Obere Landesplanungsbehörde, das Oberbergamt und die Ellricher Gipswerke die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens zum Gipsabbau für überflüssig ansehen. Das Zusammenspiel dieses Dreigestirns funktionierte hervorragend, so der BUND Landesgeschäftsführer. Der BUND wird nun beraten, welche weiteren Schritte eingeleitet werden, um dem undemokratischen Treiben ein Ende zu setzen. Dazu bedarf es selbstverständlich der Mitarbeit interessierter Bevölkerungsgruppen.


