Do, 13:20 Uhr
10.07.2008
Parkplatz wird gesperrt
Gestern Abend tagte noch einmal der Stadtrat, heute werden die Beschlüsse schon umgesetzt. Die nnz mit den Einzelheiten.
Voraussichtlich ab Ende Juli ist der Parkplatz hinterm Rathaus komplett geschlossen. Grund sind die dann beginnenden archäologischen Untersuchungen im Baugrund der für die an dieser Stelle geplante neue Stadtbibliothek.
Die Stadträte hatten auf ihrer gestrigen Sitzung sowohl der Entwidmung des Parkplatzes als öffentliche Verkehrsfläche zugestimmt als auch der Beauftragung der archäologischen Untersuchungen durch die Stadtverwaltung.
Die Untersuchungen kosten nach Schätzungen des Thüringer Landesamtes für Denkmalschutz rund 150.000 Euro und sollen vier Monate dauern. Der städtische Anteil würde nur 15.000 Euro betragen, der Rest der Summe wird aus Städtebaufördermitteln finanziert. Allerdings seien die Kosten und der Umfang letztlich von den Funden während der Grabungen abhängig.
Die Untersuchungen sind von besonderer Wichtigkeit, da zur Bibliothek eine zweistöckige Tiefgarage gehören wird und das geplante Baugebiet vor der Zerstörung der Stadt in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges dicht bebaut war. Unter anderem stand hinter dem Rathaus die Nikolai-Kirche.
Mit 1500 Euro jährlich wird die Stadt Nordhausen die Beratungsstelle Nordhausen der Verbraucherzentrale Thüringen am Auguste-Bebel-Platz unterstützen. Das haben gestern Abend die Stadträte beschlossen. Diese Summe macht ein Drittel der Miet- und Mietnebenkosten aus. Der Zuschuss werde aber nur gezahlt, wenn auch der Landkreis einen Teil der Restkosten für die Beratungsstelle übernehme, heißt es in der Beschlussvorlage weiter.
Mit dem Beschluss bekenne sich die Stadt Nordhausen zu ihrer Verpflichtung für die Daseinsfürsorge ihrer Bürger. Ohne den Zuschuss müsste die Beratungsstelle schließen. Die nächsten Stellen befänden sich weit entfernt in Artern, Leinefelde, Heiligenstadt oder Mühlhausen. Dies hätte sehr lange und aufwändige Wege für die Ratsuchenden zur Folge, heißt es im Beschlusstext.
Autor: nnzVoraussichtlich ab Ende Juli ist der Parkplatz hinterm Rathaus komplett geschlossen. Grund sind die dann beginnenden archäologischen Untersuchungen im Baugrund der für die an dieser Stelle geplante neue Stadtbibliothek.
Die Stadträte hatten auf ihrer gestrigen Sitzung sowohl der Entwidmung des Parkplatzes als öffentliche Verkehrsfläche zugestimmt als auch der Beauftragung der archäologischen Untersuchungen durch die Stadtverwaltung.
Die Untersuchungen kosten nach Schätzungen des Thüringer Landesamtes für Denkmalschutz rund 150.000 Euro und sollen vier Monate dauern. Der städtische Anteil würde nur 15.000 Euro betragen, der Rest der Summe wird aus Städtebaufördermitteln finanziert. Allerdings seien die Kosten und der Umfang letztlich von den Funden während der Grabungen abhängig.
Die Untersuchungen sind von besonderer Wichtigkeit, da zur Bibliothek eine zweistöckige Tiefgarage gehören wird und das geplante Baugebiet vor der Zerstörung der Stadt in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges dicht bebaut war. Unter anderem stand hinter dem Rathaus die Nikolai-Kirche.
Mit 1500 Euro jährlich wird die Stadt Nordhausen die Beratungsstelle Nordhausen der Verbraucherzentrale Thüringen am Auguste-Bebel-Platz unterstützen. Das haben gestern Abend die Stadträte beschlossen. Diese Summe macht ein Drittel der Miet- und Mietnebenkosten aus. Der Zuschuss werde aber nur gezahlt, wenn auch der Landkreis einen Teil der Restkosten für die Beratungsstelle übernehme, heißt es in der Beschlussvorlage weiter.
Mit dem Beschluss bekenne sich die Stadt Nordhausen zu ihrer Verpflichtung für die Daseinsfürsorge ihrer Bürger. Ohne den Zuschuss müsste die Beratungsstelle schließen. Die nächsten Stellen befänden sich weit entfernt in Artern, Leinefelde, Heiligenstadt oder Mühlhausen. Dies hätte sehr lange und aufwändige Wege für die Ratsuchenden zur Folge, heißt es im Beschlusstext.

