Mi, 15:19 Uhr
19.11.2008
Selbst ist Mann oder Frau
In der Vorweihnachtszeit gehört für viele ein Adventskranz in die Wohnung. Das Angebot ist riesig, doch für viele ist ihr Adventskranz erst richtig schön, wenn er selbst hergestellt ist. Ein Selbst-Mach-Angebot hat jetzt die nnz gefunden...
Kranz (Foto: LIFT)
Im Nordhäuser Mehrgenerationenhaus (MEGEHA) bietet sich dazu die Gelegenheit. Am Mittwoch, 26. November, ab 14 Uhr , können mit dem Bastelteam von Mobilé adventliche Tischgestecke angefertigt werden. Wegen der großen Nachfrage wird um Voranmeldung gebeten. (Telefon 03631/6944-15). Die Teilnahme kostet für Kinder zwei Euro, für Erwachsene vier Euro (Materialkosten).
Der Kranz war schon in der Antike als Siegeszeichen bekannt. Im Christentum setzte sich dessen Symbolik fort: der Kranz stand für den Kampf gegen die Macht des Dunklen.
Wenn man die Geschichte des Adventskranzes zurückverfolgt, so stößt man auf den evangelischen Theologen Johann Wichern (1808-1881), der in Hamburg das Rauhe Haus für obdachlose Kinder aus der Gegend gründete. Im Rauhen Haus wurde jedes Jahr im Advent eine Andacht gehalten. Dann versammelten sich alle Jungen, und Pfarrer Wichern erzählte von Advent und Weihnachten.
Da jeden Tag eine Kerze angesteckt wurde, hieß die Andacht Kerzenandacht. Jeden Tag kam eine neue Kerze hinzu, die angezündet wurde. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. So brannten am Weihnachtsabend letztendlich alle 24 Kerzen.
Im Jahr 1851 wird auch der Schmuck mit Tannengrün berichtet. Allmählich hat sich die Sitte des Adventkranzes dann von Norddeutschland weiter verbreitet, zunächst gewiss mit den im Rauhen Haus ausgebildeten Hausvätern. Erst in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg hat die Jugendbewegung dem Adventskranz zu seiner heutigen Verbreitung verholfen.
Viele Leute fanden den Adventskranz so schön, dass sie auch so einen Lichterkranz zu Hause haben wollten. Doch wer hat schon so viel Platz in der Wohnung, dass er einen Adventskranz aufhängen kann, der Platz für 24 Kerzen hat. So kommt es, dass auf den heutigen Adventskränzen nur vier Kerzen stehen - für jeden Sonntag im Advent eine.
Autor: nnz
Kranz (Foto: LIFT)
Im Nordhäuser Mehrgenerationenhaus (MEGEHA) bietet sich dazu die Gelegenheit. Am Mittwoch, 26. November, ab 14 Uhr , können mit dem Bastelteam von Mobilé adventliche Tischgestecke angefertigt werden. Wegen der großen Nachfrage wird um Voranmeldung gebeten. (Telefon 03631/6944-15). Die Teilnahme kostet für Kinder zwei Euro, für Erwachsene vier Euro (Materialkosten). Der Kranz war schon in der Antike als Siegeszeichen bekannt. Im Christentum setzte sich dessen Symbolik fort: der Kranz stand für den Kampf gegen die Macht des Dunklen.
Wenn man die Geschichte des Adventskranzes zurückverfolgt, so stößt man auf den evangelischen Theologen Johann Wichern (1808-1881), der in Hamburg das Rauhe Haus für obdachlose Kinder aus der Gegend gründete. Im Rauhen Haus wurde jedes Jahr im Advent eine Andacht gehalten. Dann versammelten sich alle Jungen, und Pfarrer Wichern erzählte von Advent und Weihnachten.
Da jeden Tag eine Kerze angesteckt wurde, hieß die Andacht Kerzenandacht. Jeden Tag kam eine neue Kerze hinzu, die angezündet wurde. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. So brannten am Weihnachtsabend letztendlich alle 24 Kerzen.
Im Jahr 1851 wird auch der Schmuck mit Tannengrün berichtet. Allmählich hat sich die Sitte des Adventkranzes dann von Norddeutschland weiter verbreitet, zunächst gewiss mit den im Rauhen Haus ausgebildeten Hausvätern. Erst in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg hat die Jugendbewegung dem Adventskranz zu seiner heutigen Verbreitung verholfen.
Viele Leute fanden den Adventskranz so schön, dass sie auch so einen Lichterkranz zu Hause haben wollten. Doch wer hat schon so viel Platz in der Wohnung, dass er einen Adventskranz aufhängen kann, der Platz für 24 Kerzen hat. So kommt es, dass auf den heutigen Adventskränzen nur vier Kerzen stehen - für jeden Sonntag im Advent eine.


