Fr, 12:10 Uhr
21.11.2008
Weniger ist (fast) mehr
Die Statistiker dieses Landes haben sich wieder mal um die Zukunft des Freistaates ihre Gedanken gemacht. Fazit: Thüringer werden seltener werden. Nur Nordhäuser werden weniger seltener. Alles klar?
Nordhausen hatte im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 81 Personen den geringsten Bevölkerungsrückgang der zehn größten Thüringer Städte. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kamen jetzt die Statistiker. Den größten Bevölkerungsrückgang hatte Gera mit einem Minus von 400 Personen. Auch Erfurt, Jena und Suhl haben mit einem Minus von 204, 224 bzw. 295 einen deutlichen Rückgang zu verkraften. Eisenach und Gotha haben 146 bzw. 155 Einwohner verloren.
Wir beobachten seit Jahren einen Stabilisierungstrend bei den Einwohnerzahlen und sind darüber natürlich sehr glücklich. Dass wir nun sogar den besten Platz im Vergleich der großen Städte belegen, hat auch mich überrascht, sagte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) mit Blick auf die jetzt veröffentlichten Zahlen des Thüringer Landesamtes für Statistik. Die Zahlen belegen auch die bestehende Zukunftsprognose, dass Nordhausen auch bis zum Jahr 2020 nicht unter die 41.000-Eiwohnerzahl rutschen werde. Zum Halbjahresstichtag hatte Nordhausen nach der amtlichen Veröffentlichung genau 43.974 Einwohner.
Auch beim prozentualen Rückgang - berechnet auf die gesamte Bevölkerung der Stadt - liegt Nordhausen mit einem Minus von lediglich 0,19 Prozent ganz vorn. Lediglich Erfurt mit einem Minus von 0,10 Prozent liegt hier noch vor Nordhausen. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet, hat Altenburg das mit 0,89 Prozent größte Minus zu verzeichnen, während in Eisenach und Gotha der Wert bei 0,34 Prozent liegt.
Jendricke betonte zugleich, dass die guten Werte der Stadt Nordhausen nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der Schrumpfungsprozess bei den Landkreisgemeinden immer noch dramatisch ist. So hat der Landkreis Nordhausen insgesamt 487 Einwohner im 1. Halbjahr weniger und wenn man den Wert der Stadt hierbei abziehe, dann sind dies allein 405 Bürger bei den Umlandgemeinden weniger.
Autor: nnzNordhausen hatte im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 81 Personen den geringsten Bevölkerungsrückgang der zehn größten Thüringer Städte. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kamen jetzt die Statistiker. Den größten Bevölkerungsrückgang hatte Gera mit einem Minus von 400 Personen. Auch Erfurt, Jena und Suhl haben mit einem Minus von 204, 224 bzw. 295 einen deutlichen Rückgang zu verkraften. Eisenach und Gotha haben 146 bzw. 155 Einwohner verloren.
Wir beobachten seit Jahren einen Stabilisierungstrend bei den Einwohnerzahlen und sind darüber natürlich sehr glücklich. Dass wir nun sogar den besten Platz im Vergleich der großen Städte belegen, hat auch mich überrascht, sagte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) mit Blick auf die jetzt veröffentlichten Zahlen des Thüringer Landesamtes für Statistik. Die Zahlen belegen auch die bestehende Zukunftsprognose, dass Nordhausen auch bis zum Jahr 2020 nicht unter die 41.000-Eiwohnerzahl rutschen werde. Zum Halbjahresstichtag hatte Nordhausen nach der amtlichen Veröffentlichung genau 43.974 Einwohner.
Auch beim prozentualen Rückgang - berechnet auf die gesamte Bevölkerung der Stadt - liegt Nordhausen mit einem Minus von lediglich 0,19 Prozent ganz vorn. Lediglich Erfurt mit einem Minus von 0,10 Prozent liegt hier noch vor Nordhausen. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet, hat Altenburg das mit 0,89 Prozent größte Minus zu verzeichnen, während in Eisenach und Gotha der Wert bei 0,34 Prozent liegt.
Jendricke betonte zugleich, dass die guten Werte der Stadt Nordhausen nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der Schrumpfungsprozess bei den Landkreisgemeinden immer noch dramatisch ist. So hat der Landkreis Nordhausen insgesamt 487 Einwohner im 1. Halbjahr weniger und wenn man den Wert der Stadt hierbei abziehe, dann sind dies allein 405 Bürger bei den Umlandgemeinden weniger.

