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So, 17:49 Uhr
23.11.2008

Mit Sieg auf Platz 1?

Leider Fehlanzeige. Durch eine 26:29-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Goldbach/Hochheim II verpassten die Nordhäuser den Sprung an die Tabellenspitze. Der Bericht in der nnz von Frank Ollech.


Da im Schlagabtausch des 7. Spieltages auch Spitzenreiter Mühlhausen gegen die SG Schnellmannshausen verlor, ist aus dem Zweikampf an der Spitze plötzlich ein Fünfkampf um Podiumsplätze geworden.

Die Reise ins Nessetal zum Ligaspiel gegen BW Golddbach/Hochheim II traten die Nordhäuser nicht nur mit gemischten Gefühlen an. Ihre Ausfallserie, bedingt durch Verletzungen und beruflicher Einschränkungen, ist schon bemerkenswert. Diesmal müssten die Verantwortlichen auf acht Spieler verzichten und im Spielverlauf sollte es noch viel schlimmer kommen.

Mit dem Anpfiff der beiden Referees aus Rothenstein und Könitz wurde die Torfabrik Stefan Fuhrmann unter Manndeckung gestellt. Eine Maßnahme die im Spielverlauf nur bedingt ausschlaggebend war. Für ihn sollte der wurfgewaltige Linkshänder Sebastian Kreutz aus dem Rückraum die Tore erzielen.

Doch schon der Start war für den weiteren Verlauf richtungsweisend. Die Gastgeber erwischten den NSV eiskalt und führten in Handumdrehen 3:0, ehe Marcel Effenberger den Anschlusstreffer erzielte. Der NSV um Anschluss bemüht scheiterte diesmal an der Chancenverwertung. Dann, beim Stand von 4:2 für die Gastgeber, die eigentliche Entscheidung im Spiel. Als Sebastian Kreutz einen Wurf aus dem Rückraum platzieren wollte, wurde er unsanft aus der Luft gepflückt. Er fiel auf den Rücken und vorbei war es mit dem Spiel, vielleicht sogar mit der Saison, für ihn. Das war Nummer 1.

Trotz des herben Rückschlages mischte Michael Spieß weiterhin Beton in der Abwehr an. Die Deckungsleistung war ausschlaggebend für den 4:4 Ausgleich. Beim 5:5 folgte Rückschlag Nummer 2. Der angeschlagene Christian Flötling verletzte sich bei einer Angriffsaktion ebenfalls und war somit Ausfall Nummer 2. Bis zum 7:7 bissen sich beide an den jeweiligen Abwehrreihen die Zähne aus. In der 23. Spielminute folgte Rückschlag Nummer 3. Marcel Effenberger musste nach einem Schlag auf den Oberschenkel ebenfalls behandelt werden. Da gingen dem NSV langsam die Spieler aus. Er konnte erst kurz vor der Halbzeit das Parkett wieder betreten. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Nessetaler einen 11:8 Halbzeitvorsprung gesichert.

Im zweiten Spielabschnitt gab es dann eine für Handballverhältnisse normale Trefferquote. Der NSV mühte sich redlich, war aber schwer angeschlagen. Mit dazu beigetragen haben die Männer in Schwarz. Sie waren im gesamten Spielverlauf nicht in der Lage die Härte aus dem Spiel zu nehmen, was die Goldbacher mehr zu nutzen verstanden. Die unverhältnismäßige Härte und eine besondere Auffälligkeit ein Strafmaß unterschiedlich zu ahnden, kennzeichnete ihre Spielleitung. So entfallen allein Zehn Zeitstrafen auf Goldbach wofür es aber nur 2 Strafwürfe für die Südharzer gab. Auf der anderen Seite stehen 2 Zeitstrafen gleich Neun Strafwürfen gegenüber. Auch ihre Uneinigkeit auf dem Parkett trug nicht zur Spielberuhigung bei.

Der NSV bekam den vor der Pause erzielten Vorsprung der Hausherren nicht in Griff. Mit stumpfen Waffen kämpfend sprang Thomas Riemekasten und der Abwehrspezialist Michael Spieß in die Bresche. Beim 19:20 hatten sie es endlich geschafft, den Anschluss. Die Freude währte nur kurz. Als dann auch noch der stark aufspielende Riemkasten rüde gefoult wurde war es vorbei.

Mit dem Rücken zur Wand zogen sich die NSV Spieler zurück und überließen den Gastgebern die Initiative. Erst Spät, zu Spät, erholten sie sich und wollten mit einer offenen Manndeckung den Sieg aus dem Feuer reißen. Mehr als eine Resultatsverbesserung war aber nicht mehr drin, das Spiel ging mit 26:29 verloren.

Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Stefan Furmann 9/ Thomas Riemekasten 7/ Michael Spieß 4/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling/ Sven Hirthammer 1/ Marcel Effenberger 2/ Lender Buchardt 1/ Christan Müller 2
Frank Ollech
Autor: nnz

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