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Mo, 15:31 Uhr
01.12.2008

Ungeschönte Statistik gefordert

In einem aktuellem Bericht zu den Arbeitslosenzahlen und ihrer Darstellung der in der Öffentlichkeit kommentiert das Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann (Die Linke), die aktuellen Zahlen für die Region ...


"Über 10.500 Bürgerinnen und Bürger haben sich beim Petitionsausschuss für eine umfassende Darstellung der Arbeitslosenstatistik in einer öffentlichen Petition ausgesprochen. Die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen stellen die Arbeitslosenstatistik vorteilhafter dar, als es in Wirklichkeit der Fall ist.

Gefordert wird, dass in der Arbeitslosenstatistik auch die Bürgerinnen und Bürger ausgewiesen werden, die sich in einer Maßnahme zur Arbeitsförderung befinden und jene, die von der Arbeitsagentur „zwangsverrentet“ wurden.

Außerdem sollte die Art der Beschäftigung in die Statistik miteinbezogen werden. „Es ist wichtig zu wissen, ob es sich bei den Erwerbstätigen um Vollzeitbeschäftigte handelt oder um Midi-, Minijobber bzw. Leih- und Zeitarbeiter“, so Naumann.

So sind für November 2008 für die Agentur für Arbeit Nordhausen, wozu die Landkreise Eichsfeld und Nordhausen sowie der Kyffhäuserkreis zählen, 17.065 Arbeitslose gemeldet. Dazu müssten dann aber auch die 1.650 1-Euro-Jobber zählen, das sind immerhin noch einmal zehn Prozent der gemeldeten Arbeitslosen. Dazu kommen noch 583 ABM und 1218 Qualifizierungen. Das ergibt zusammen 3.451 Arbeitslose mehr, als die Statistik ausweist. 20.516 Arbeitslose, das sind dann nicht mehr 11,5%, sondern schon 13,8%.

Die Bundesregierung schönt die Arbeitslosenzahlen, um ihre erfolglose Arbeitsmarktpolitik zu rechtfertigen. Aus diesem Grund stimmten Union und SPD im Petitionsausschuss auch gegen die Petition."
Autor: nnz/kn

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