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Mi, 14:13 Uhr
03.12.2008

Tourismus im 18. Jahrhundert

Die Nummer 4 der „Nordhäuser Nachrichten“ Nummer 4 sind da: Das Nonnekloster bei Woffleben, Nordhausen als Reiseziel im Jahr 1744 und eine Betrachtung zum „Römischern Kaiser“ – all das und viel mehr finden interessierte Betrachter in der letzte Ausgaben dieses Jahrgangs...


Jetzt erschienen ist die neuste Ausgabe der „Nordhäuser Nachrichten“. Sie ist in der Stadtinformation sowie der Buchhandlung Rose ab sofort zum Preis von 1,80 Euro erhältlich. Wieder vielseitig gestaltet, beinhaltet die Ausgabe des 4. Quartals, dessen Titelblatt ein Etikett der Nordhäuser Kornbranntweinbrennerei von Louis Förstemann junior zeigt, 8 Beiträge, ein Gedicht von Horst Köhler sowie einen Aufruf des Nordhäuser Stadtarchivs.

So behandelt u.a. Dr. Peter Kuhlbrodt die Geschichte des ehemaligen Nonnenklosters St. Nikolausberg in Bischofferode bei Woffleben. Anhand der Urkunden beschreibt er, wie es dazu kam, dass 13 fromme Frauen eine religiöse Gemeinschaft bildeten und später nach den Regeln des heiligen Benedikt und der zisterziensischen Regeln lebten. Die aus dem Jahre 1251 bekannten 7 Papsturkunden enthalten bedeutende Privilegien dieses Frauenklosters, das 1294 an die Marien-Kirche im Altendorf von Nordhausen verlegt wurde.

Wie Nordhausen 1744 in einem „Historischen Reise-Lexicon“ beschrieben wurde, ist nachzulesen im Beitrag des Carl Christian Schramm, Hochfürstl. Brandenburg-Beyreuth- Culmbachischen Hofrathe.

Über die Bedeutung, die die Burg Ilfeld für die Bewohner des Ortes hatte, und welche Maßnahmen zur Erhaltung der ehemaligen mittelalterlichen Burganlage in den letzten Jahren dort durchgeführt wurden erzählt Manfred Kappler.

„Im `Römischen Kaiser´ zu Nordhausen“ ist der Titel eines Beitrages von Jürgen Schulze, der von der Schlagfertigkeit und dem Witz des Wirtes vom „Römischen Kaiser“, aber auch wie er selbst von seinen Gästen zum Narren gehalten wurde, berichtet. Weitere humorvolle Begebenheiten und kleine Streiche aus der Stadt beschreibt Elsa Krämer.

Im Folgenden wird von zwei bedeutenden Baudenkmalen die Rede sein. Zum einen schreibt Hans Joachim Mund über seine Erlebnisse in Hohenrode in der Zeit von 1919 bis 1945, zum anderen stellt der Dipl.- Ing. Sixtus Hermanns die baulich- denkmalpflegerischen Arbeiten an der Ebersburg in dem 2. Teil seines Beitrages vor.

Der letzte Artikel der neuen Ausgabe stammt von Erik Onnen und ist der St. Johannis Kirche in Ellrich gewidmet, die sehr alt ist, aber in diesem Jahr eine seltene Wiederweihe erfuhr. Zum Schluss bittet das Stadtarchiv um Mithilfe bei einem Projekt, bei dem es um Erinnerungen aus den Jahren 1930 bis 1945 geht.
Autor: nnz

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