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Mi, 14:53 Uhr
03.12.2008

Entscheidung zum Lindenhof

Nicht nur in der nnz sorgte die Zukunft des Lindenhof in Nordhausen für Diskussionsstoff. Auch in der kommunalen Politik ist das alte Gemäuer zum Spielball geworden. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen...


Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) bestätigte heute auf Anfrage der nnz, daß die Sanierung des Lindenhofes für den kommenden Haushalt keine Rolle mehr spiele. Sie habe das Bauwerk in den „Ring der Haushaltsdiskussion“ geworfen und damit der CDU-Fraktion auch ein Zeichen geben wollen. „Wenn die Christdemokraten eher eine neue Trauerhalle in Steigerthal oder eine Brücke in Herreden haben wollen, bitteschön“, so Rinke zur nnz.

Das Loslassen vom Lindenhof-Projekt, das Barbara Rinke persönlich forciert hatte, soll ein Kompromißangebot in Richtung der CDU innerhalb der noch voll entbrannten Haushaltsdiskussion sein. Die Oberbürgermeisterin werde sich jedoch nicht gänzlich von der Sanierung des historischen Ensembles auf dem Geiersberg verabschieden, sondern nach neuen Möglichkeiten der Finanzierung und Förderung des Vorhabens suchen.

Erste Gespräche mit Fachleuten der Denkmalpflege soll es bereits gegeben haben. Allerdings habe der damalige Bauminister Trautvetter eine Förderung des Lindenhofes und des Parks Hohenrode nicht in Aussicht gestellt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Der Roland
03.12.2008, 17:18 Uhr
Wie hoch ist das Gebot?
es wäre interessant zu wissen, was der cdu dieser kompromiss wirklich wert wäre oder ob es lediglich um ein kräftemessen vor dem wahljahr geht?????
Elefant
04.12.2008, 10:46 Uhr
Rot-rote Allianz
Warum beschließt Frau Rinke nicht einfach den Haushalt mit der Mehrheit von SPD und die Linke im Stadtrat? Bei ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin hat doch die Rot-rote Allianz auch super funktioniert.
Bei so wichtigen Entscheidungen, wie dem Haushalt, sollte doch die Handlungsfähigkeit der "Wahlallianz" dokumentiert werden. Sie sollte sich nicht so von der CDU abhängig machen!
ein.nordhaeuser
04.12.2008, 12:10 Uhr
Soviel zur Wahlallianz
Das wird die OB sicherlich versucht haben, aber wahrscheinlich hat sie bei den Linken auch keine Mehrheit für Experimente gefunden.
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