Mo, 07:22 Uhr
08.12.2008
Hinterm Mikrofon
Schon als Schulbub interessierte sich Peter Jentsch für Rundfunk und Fernsehen. Dabei gehörte er zu denjenigen, die den geheimnisvollen Kasten gern mal aufschraubten und dann nicht verwundert waren, dass er keine kleinen Männchen enthielt, die das Programm machten.
Mit seinen Kumpels spielte er mit einfachsten Mitteln Radio und seine Entscheidung, den Beruf eines Rundfunk- und Fernsehmechanikers zu erlernen, war nur eine logische Konsequenz. Heute schaut er auf 25 Jahre Berufsleben zurück und vor allem in den letzten neun Jahren konnte er sich seinen Kindheitstraum erfüllen, denn Peter Jentsch ist Medienassistent beim Offenen Kanal Nordhausen. Hier weist er die neuen Nutzer in die Sendetechnik ein und ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf im Sender. Seine technischen Erläuterungen mit plastischen und stets treffenden Beispielen sind legendär und haben dafür gesorgt, dass noch kein Sendewilliger verzweifelt den Sender verlassen hat, weil er mit der Technik oder der PC-Software nicht klar gekommen wäre.
Aber Jentsch ist auch der Mann mit der längsten Dienstzeit im OKN und dem größten Wissen. Der heute 42-Jährige war von Anfang an dabei, zog mit dem Sender im Jahre 2000 allein dreimal im Hochhaus am A.-Bebel-Platz um, ehe schließlich die hochmoderne Sendetechnik in den achten Stock geliefert wurde, die er mit einer Spezialfirma gemeinsam installierte. Viele heute im Sender selbstverständliche Abläufe gehen auf seine Initiative zurück. Seien es die morgendlichen Musiksendungen OKN-Jukebox oder die Möglichkeit, ein Vollprogramm anbieten zu können, auch wenn mal keine Nutzer live im Studio sind. Dafür gibt es eine spezielle Software, um deren neue Version er bei der letzten Technikumrüstung im Sender gekämpft hat wie ein Löwe. Nur durch dieses System ist es dem OKN möglich, jeden Tag der Woche von morgens 7 Uhr bis nachts zu senden und die einzelnen Beiträge zu jeder beliebigen Zeit zu senden. Jentsch ist stolz darauf, denn eine solche Rund-um-die-Uhr-Übertragung ist in den anderen Offenen Kanälen nicht üblich.
Über die Jahre hat er den technischen Ausbau organisiert und die schrittweise Anpassung der Studiotechnik an die rasante Entwicklung der Elektronik in die Praxis umgesetzt.
Nebenher absolvierte Peter Jentsch ein Fernstudium an der deutschen Fachjournalistenschule in Berlin und machte dort seinen Abschluss als Fachjournalist. Seitdem gestaltet er die wöchentliche Sendung Nordhausen Bebelplatz, ein Infomagazin am Freitag Mittag, das Ausblicke auf kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse am kommenden Wochenende in Stadt und Landkreis Nordhausen gibt. Die neue und übersichtliche Homepage des Lokalsenders www.ok-nordhausen.de hat er gestaltet und ist für die Aktualisierungen verantwortlich. Seit kurzem sendet der OKN live und weltweit im Internet. Streamen nennen das die Fachleute und auch hier bewies Peter Jentsch Geschick und Geduld. Nicht gleich das erste undurchsichtige Angebot wurde genommen, sondern abgewogen und getestet, was den Bedürfnissen des Senders am besten entspricht. Über einzelne kleine Beiträge, so genannte podcasts ging es Schritt für Schritt auf die neu geschaffene Internetplattform Mediathek Thüringen und schließlich seit wenigen Tagen ist das Nordhäuser Programm komplett im Netz zu hören, wenn man sich auf der OKN-Seite einklinkt.
Vielleicht ist ja bei dieser letzten technischen Erneuerung auch ein ganz klein wenig Eigennutz im Spiele, denn Peter Jentsch lebt heute in Liebenrode auf einem Bauernhof, wo er in der Beschäftigung mit den Tieren und der Natur seinen Ausgleich zum Berufsleben findet. Und in Liebenrode ist der OKN terrestrisch nicht mehr sehr gut zu empfangen.
Autor: nnzMit seinen Kumpels spielte er mit einfachsten Mitteln Radio und seine Entscheidung, den Beruf eines Rundfunk- und Fernsehmechanikers zu erlernen, war nur eine logische Konsequenz. Heute schaut er auf 25 Jahre Berufsleben zurück und vor allem in den letzten neun Jahren konnte er sich seinen Kindheitstraum erfüllen, denn Peter Jentsch ist Medienassistent beim Offenen Kanal Nordhausen. Hier weist er die neuen Nutzer in die Sendetechnik ein und ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf im Sender. Seine technischen Erläuterungen mit plastischen und stets treffenden Beispielen sind legendär und haben dafür gesorgt, dass noch kein Sendewilliger verzweifelt den Sender verlassen hat, weil er mit der Technik oder der PC-Software nicht klar gekommen wäre.
Aber Jentsch ist auch der Mann mit der längsten Dienstzeit im OKN und dem größten Wissen. Der heute 42-Jährige war von Anfang an dabei, zog mit dem Sender im Jahre 2000 allein dreimal im Hochhaus am A.-Bebel-Platz um, ehe schließlich die hochmoderne Sendetechnik in den achten Stock geliefert wurde, die er mit einer Spezialfirma gemeinsam installierte. Viele heute im Sender selbstverständliche Abläufe gehen auf seine Initiative zurück. Seien es die morgendlichen Musiksendungen OKN-Jukebox oder die Möglichkeit, ein Vollprogramm anbieten zu können, auch wenn mal keine Nutzer live im Studio sind. Dafür gibt es eine spezielle Software, um deren neue Version er bei der letzten Technikumrüstung im Sender gekämpft hat wie ein Löwe. Nur durch dieses System ist es dem OKN möglich, jeden Tag der Woche von morgens 7 Uhr bis nachts zu senden und die einzelnen Beiträge zu jeder beliebigen Zeit zu senden. Jentsch ist stolz darauf, denn eine solche Rund-um-die-Uhr-Übertragung ist in den anderen Offenen Kanälen nicht üblich.
Über die Jahre hat er den technischen Ausbau organisiert und die schrittweise Anpassung der Studiotechnik an die rasante Entwicklung der Elektronik in die Praxis umgesetzt.
Nebenher absolvierte Peter Jentsch ein Fernstudium an der deutschen Fachjournalistenschule in Berlin und machte dort seinen Abschluss als Fachjournalist. Seitdem gestaltet er die wöchentliche Sendung Nordhausen Bebelplatz, ein Infomagazin am Freitag Mittag, das Ausblicke auf kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse am kommenden Wochenende in Stadt und Landkreis Nordhausen gibt. Die neue und übersichtliche Homepage des Lokalsenders www.ok-nordhausen.de hat er gestaltet und ist für die Aktualisierungen verantwortlich. Seit kurzem sendet der OKN live und weltweit im Internet. Streamen nennen das die Fachleute und auch hier bewies Peter Jentsch Geschick und Geduld. Nicht gleich das erste undurchsichtige Angebot wurde genommen, sondern abgewogen und getestet, was den Bedürfnissen des Senders am besten entspricht. Über einzelne kleine Beiträge, so genannte podcasts ging es Schritt für Schritt auf die neu geschaffene Internetplattform Mediathek Thüringen und schließlich seit wenigen Tagen ist das Nordhäuser Programm komplett im Netz zu hören, wenn man sich auf der OKN-Seite einklinkt.
Vielleicht ist ja bei dieser letzten technischen Erneuerung auch ein ganz klein wenig Eigennutz im Spiele, denn Peter Jentsch lebt heute in Liebenrode auf einem Bauernhof, wo er in der Beschäftigung mit den Tieren und der Natur seinen Ausgleich zum Berufsleben findet. Und in Liebenrode ist der OKN terrestrisch nicht mehr sehr gut zu empfangen.


