eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 10:08 Uhr
15.01.2009

Viel erreicht

Fördermittel sind immer gut. Vor allem kleinere Orte im Landkreis Nordhausen können so in ihre Infrastruktur investieren. Auch in einer kleinen Südharz-Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahren viel getan...

Im Schatten der Burg (Foto: VG) Im Schatten der Burg (Foto: VG)
Die Ebersburg im Winter

In diesem Jahr soll das Dorferneuerungsprogramm für Herrmannsacker beendet werden. Konkret betrifft das diverse private Vorhaben der Haussanierung, die ebenfalls mit Landesmitteln aus diesem Programm gefördert wurden. „In den vergangenen fünf Jahren haben 16 private Grundstücksbesitzer von den Fördermöglichkeiten Gebrauch gemacht. Damit ist auch unser gesamtes Dorf schöner geworden“, lobt Bürgermeisterin Gudrun Gerlach das Engagement ihrer Mitbürger.

Natürlich hat auch die öffentliche Hand vom Förderprogramm profitiert. Die 420 Einwohner haben jetzt ein komplett saniertes Dorfgemeinschaftshaus, das sie für die verschiedensten Anlässe nutzen können. Allein für die notwendigen Bauarbeiten wurden 300.000 Euro ausgegeben. Das Feuerwehrhaus erhielt ein neues Dach und wurde innen saniert. Nicht zu vergessen die komplett neu installierte Straßenbeleuchtung in dem Ort.

„Meine beiden Vorgänger im Bürgermeisteramt – Uwe Dörmann und Rüdiger Albrecht – haben in ihrer Amtszeit gespart und ich konnte dann das Geld ausgeben“, lacht Frau Gerlach und verweist darauf, dass in Herrmannsacker immer mittelfristig geplant werde. Innerhalb des Dorferneuerungsprogramms hat die Kommune rund 130.000 Euro an Eigenmitteln ausgegeben.

Das zahlt sich nicht nur in einer höheren Lebensqualität aus, im vergangenen Jahr belegte Herrmannsacker innerhalb des Kreiswettbewerbs „Dorf mit Zukunft“ den ersten Platz und wird in diesem Jahr am gleichnamigen Landeswettbewerb teilnehmen. Ein Trumpf der Bürger ist ihre Vereinstätigkeit. In Herrmannsacker gibt es etwa 11 Vereine, die auch „gelebt“ werden und sich mit vielfältigen Angeboten in das gesellschaftliche Leben einbringen.

In diesem Jahr soll zudem die touristische Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Gemeinsam mit dem Harzklubzweigverein Neustadt/Osterode soll ein „Südharzer Burgenwanderweg“ ausgebaut werden. Der führt von Ilfeld über Neustadt nach Herrmannsacker und soll neben der Ebersburg auch weitere kleine Burgen begehbar machen.

Damit es auch auf der Ebersburg weitergeht, sind im Vermögenshaushalt von Herrmannsacker für die Planungsarbeiten in diesem Jahr 2.000 Euro an Eigenmitteln vorgesehen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)