Do, 10:40 Uhr
15.01.2009
Dicker Schluck
Vom Fördermittelkuchen des zweiten Krisenpaketes wollen die Sollstedter sich ein starkes Stück abschneiden. Jürgen Hohberg, der Bürgermeister, hat heute seine Wunschliste abgeschickt...
In Summe sind es fast zwei Millionen Euro, die in Sollstedt in den kommenden Monaten investiert werden könnten. Der dickste Brocken ist die Sanierung der Wipperbrücke im Zuge des Mühlenweges, dafür hat Hohberg 800.000 Euro notieren lassen. Die Mehrzahl der elf Projekte sind dem Straßenbau zuzuordnen. Doch hier könnte es bereits schwierig werden. Wie die nnz erfahren hat, sollen kommunale Straßenbauprojekte nicht unbedingt die förderfähigsten sein.
Denn der Ausbau einer Straße mit Fördermitteln (Eigenmittel kann Sollstedt kaum aufbringen) hat zwangsläufig den Verzicht auf eine Anliegerbeteiligung zur Folge. Wird dann aber eine weitere Straße irgendwann mal ebenfalls ausgebaut, dann sind Beiträge der Anlieger fällig. Das wäre eine Ungleichbehandlung und damit vermutlich nicht gewollt.
In der Nordhäuser Stadtverwaltung werden in diesen Stunden Wunschlisten hin- und hergeschickt. Die Brücken müssen mit rein in das Konjunkturpaket II, keine Straßen, vielleicht auch nicht der Lindenhof? Noch heute will Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) die Wunschliste des Nordhäuser Rathauses an die Kreis-Geschäftsstelle des Gemeinde- und Städtebundes nach Ellrich schicken (nnz berichtete mehrfach).
Unter dem Strich sollen nach nnz-Informationen die Wünsche der Kreisstadt rund vier Millionen Euro betragen, wobei Nordhausen durchaus in der Lage sei, einen Eigenanteil der eventuellen Vorhaben draufzupacken.
Autor: nnzIn Summe sind es fast zwei Millionen Euro, die in Sollstedt in den kommenden Monaten investiert werden könnten. Der dickste Brocken ist die Sanierung der Wipperbrücke im Zuge des Mühlenweges, dafür hat Hohberg 800.000 Euro notieren lassen. Die Mehrzahl der elf Projekte sind dem Straßenbau zuzuordnen. Doch hier könnte es bereits schwierig werden. Wie die nnz erfahren hat, sollen kommunale Straßenbauprojekte nicht unbedingt die förderfähigsten sein.
Denn der Ausbau einer Straße mit Fördermitteln (Eigenmittel kann Sollstedt kaum aufbringen) hat zwangsläufig den Verzicht auf eine Anliegerbeteiligung zur Folge. Wird dann aber eine weitere Straße irgendwann mal ebenfalls ausgebaut, dann sind Beiträge der Anlieger fällig. Das wäre eine Ungleichbehandlung und damit vermutlich nicht gewollt.
In der Nordhäuser Stadtverwaltung werden in diesen Stunden Wunschlisten hin- und hergeschickt. Die Brücken müssen mit rein in das Konjunkturpaket II, keine Straßen, vielleicht auch nicht der Lindenhof? Noch heute will Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) die Wunschliste des Nordhäuser Rathauses an die Kreis-Geschäftsstelle des Gemeinde- und Städtebundes nach Ellrich schicken (nnz berichtete mehrfach).
Unter dem Strich sollen nach nnz-Informationen die Wünsche der Kreisstadt rund vier Millionen Euro betragen, wobei Nordhausen durchaus in der Lage sei, einen Eigenanteil der eventuellen Vorhaben draufzupacken.

