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Do, 15:17 Uhr
15.01.2009

Schneller nach Erfurt

Nach dem Frontalangriff auf die B 247 aus dem Kyffhäuserkreis (wir berichteten gestern) machen jetzt auch Nordhäuser Kommunalpolitiker Wind in Richtung Landeshauptstadt...


Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erwartet von der Landespolitik, dass die zusätzlichen Straßenbau-Millionen nicht nur in die Ortsumgehungen der B 247 von Mühlhausen bis Worbis fließen, sondern auch noch Gelder in die B 4 und B 243 laufen.

„Durch die Aktivitäten der Stadtverwaltung ist es vor Weihnachten noch gelungen, den ersten Neubauabschnitt der B 243 in das Bundesstraßenbauprogramm aus den zusätzlichen Mautmitteln zu bekommen. Zurzeit ist dieser drei Kilometer lange Straßenbauabschnitt der B 243 ab der A 38 leider das einzige Straßenbauprojekt in ganz Nordthüringen, für das das Baurecht durch einen rechtsverbindlichen Planfeststellungsbeschluss vorliegt“, erklärte Barbara Rinke die Sachlage.

Allein für den Weiterbau der B 243 in Richtung Mackenrode läuft derzeitig ein Planfeststellungsverfahren. Soweit es der Stadt Nordhausen weiterhin bekannt ist, laufen ebenso Planfeststellungsverfahren für die Projekte der B 247, allerdings gibt es auch für diese Vorhaben noch kein Baurecht.

Auf der Seite des Landes Niedersachsen haben die Bauarbeiten an der vierspurigen Verlängerung der B 243 von Barbis bis zum Abzweig Bad Sachsa bereits im Oktober des letzten Jahres begonnen und für den Abschnitt bis zur Landesgrenze ist bereits die öffentliche Auslegung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens seit November 2008 abgeschlossen worden. Es gab dazu 11 Einwendungen, welche jetzt von der Niedersächsischen Straßenbaubehörde abgewogen werden müssen.

„Ich kann aus Sicht der Stadtverwaltung Nordhausen nicht verstehen, warum es 18 Jahre nach der Wende immer noch keine weiteren Planungsverfahren für die Neubaumaßnahmen entlang der B 4 gibt. Da das Land Thüringen per Gesetz für diese Planungen allein verantwortlich ist, muss man nun feststellen, dass man entweder die Zeit ungenutzt verstreichen ließ oder die B 4 bewusst ausgebremst wurde“, erklärte Barbara Rinke. „Wir sind die fünft größte Stadt in Thüringen und das wichtigste Wirtschaftszentrum im Norden des Freistaates und da kann man doch wohl erwarten, dass diesem Rechnung getragen wird und nicht zu erst irgendwelche Nebenstrecken ausgebaut werden“, betonte die Oberbürgermeisterin.

Für die B 4 wünscht sich die Stadt Nordhausen nun wenigstens einen Ausbau von Oberspier bis Greußen. „In diesem Bereich kann man auch ohne Planfeststellungsverfahren Überholstreifen und die Kreuzungsbereiche ausbauen, dies würde die Verkehrssicherheit erhöhen und wir wären schneller und vor allen Dingen sicherer in Erfurt“, machte Barbara Rinke klar.
Autor: nnz

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Kommentare
echter Nordhaeuser
15.01.2009, 15:34 Uhr
17x Weihnachten
Sehr interessanter Artikel, aber einige Sachen sind mir unklar?
Originalton:"Durch die Aktivitäten der Stadtverwaltung ist es vor Weihnachten noch gelungen, den ersten Neubauabschnitt der B 243 in das Bundesstraßenbauprogramm aus den zusätzlichen Mautmitteln zu bekommen".
Fleißig , Fleißig und das alles noch vor Weihnachten!
Aber dann das:
Originalton:Ich kann aus Sicht der Stadtverwaltung Nordhausen nicht verstehen, warum es 18 Jahre nach der Wende immer noch keine weiteren Planungsverfahren für die Neubaumaßnahmen entlang der B 4 gibt!
Nun meine Frage! Waren Sie in den 17 Jahren in der Stadtverwaltung vor Weihnachten nicht so fleißig?

User NDH
Willi
16.01.2009, 08:02 Uhr
wieso die Stadt?
Die Frage ist falsch gestellt bzw. an die falsche Adresse. Richtig wäre zu fragen, was unsere Damen und Herren Landtagsabgeordneten in den letzten Jahren in Erfurt zu diesem Thema erreicht haben. Ob CDU, SPD oder Linke, alle für unseren Landkreis zuständigen Abgeordneten haben zu diesem Thema nichts erreicht. Zum heutigen Zeitpunkt sollten doch wenigstens die Planfeststellungsverfahren für B 4 oder B 243 fertig sein und dafür ist nun mal das Land zuständig und nicht die Stadt Nordhausen!

Anscheinend fehlt es unseren Abgeordneten an Lobby in der Landesregierung. In Südthüringen werden ganze Bundes- und Landstraßen zwischen der A 71 und der A 9 neu gebaut. In der Region Saalfeld / Rudolstadt / Pößneck passiert da jede Menge. Oder die parallel zur A 4 verlaufende B 7 zwischen Erfurt und Gotha ist zum Teil drei spurig ausgebaut obwohl der Verkehr hier wesentlich geringer ist als z. B. auf der B 4 und wie schon gesagt verläuft die A 4 parallel in Sichtweite!!!!

Hier oben passiert dagegen kaum etwas. Eigentlich können unsere Landtagsabgeordneten zu jedem Wahlkampf die selben Reden auspacken, denn da sie nichts erreicht haben hat sich auch an den Forderungen der Wähler nichts geändert!
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