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Mo, 11:14 Uhr
19.01.2009

Drei Tote

Immer mehr Patienten werden wegen einer Norovirus-Infektion in Thüringer Krankenhäusern behandelt. Dieser Trend läßt sich bereits über Jahre hinweg verfolgen...


Im Jahr 2007 wurden in den Thüringer Krankenhäusern 944 Patienten wegen einer Norovirus-Erkrankung vollstationär behandelt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, war dies mit Abstand die bislang höchste festgestellte Fallzahl bei dieser virusbedingten Magen-Darm-Entzündung.

Im Jahr 2001 wurden lediglich 3 Patienten wegen dieser Erkrankung ins Krankenhaus eingewiesen. Bis zum Jahr 2005 stieg die Zahl der Behandlungsfälle auf 432 Fälle an, ging im Jahr 2006 auf 364 Behandlungsfälle zurück und war im Jahr 2007 mit 944 Fällen fast dreimal so hoch wie im Jahr zuvor.

Von den 944 Patienten waren rund 55 Prozent Frauen (520). Auch in den vorhergehenden Jahren - mit Ausnahme des Jahres 2002 - lag der Anteil der weiblichen Patienten über dem der männlichen Patienten.

Im Jahr 2007 waren 504 (53 Prozent) der wegen Norovirus-Infektion eingewiesenen Patienten jünger als 10 Jahre. 151 Patienten (16 Prozent) waren älter als 75 Jahre. Auch in den Jahren zuvor war der Anteil der unter 10-jährigen Patienten besonders hoch.

Im Jahr 2007 verstarben drei Thüringer auf Grund einer Norovirus-Infektion.
Autor: nnz/kn

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