Di, 07:02 Uhr
20.01.2009
Erfolge und Reserven (1)
Neujahrsempfänge stehen gegenwärtig auf der Tagesordnung. Auch der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen gab einen in Erfurt. Unser Leser Klaus Henze gibt einiges aus der Rede des Landesvorsitzenden im Bezug auf den ansässigen Kreisverband zum Überdenken...
Für den Sozialverband VdK Hessen Thüringen war 2008 ein erfolgreiches Jahr. Das stellte der Landesvorsitzende Udo Schlitt zum Neujahrsempfang am 15. Januar in Erfurt fest und diese Feststellung gilt sicherlich auch für die über 1000 Mitglieder des Kreisverbandes Nordthüringen in den Kreisen Nordhausen und Kyffhäuserkreis.
Wir freuen uns über einen anhaltend hohen Mitgliederzugang. Seit der Verschmelzung der VdK-Landesverbände Hessen und Thüringen zu einem großen und starken Landesverband Hessen-Thüringen im Jahre 2003 konnten wir in beiden Bundesländern 101.923 Neuaufnahmen und hier im Freistaat 9.774 Beitritte verzeichnen.
Die Teilnehmer am Neujahrsempfang des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen aus Nordthüringen. Dazu gehören die Vertreter der Kreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Sömmerda, Unstrut-Hainich und Eichsfeldkreis. Rechts der Geschäftsführer Thüringen Andreas Herzog.
Zum 31. Dezember 2008 haben wir damit in Thüringen einen Mitglieder-Höchststand von 16.864 erreicht. Dies entspricht einem Organisationsgrad - so nennen wir den Anteil der VdK-Mitglieder an der Einwohnerzahl - von 0,74 Prozent und liegt damit mit deutlichem Abstand vor allen anderen ostdeutschen Ländern. Den nach Thüringen höchsten Organisationsgrad mit 0,34 Prozent weist Sachsen auf. Unser Dreiklang: Sozialpolitische Interessenvertretung, sozialrechtliche Beratung und Vertretung, menschliche Betreuung und Hilfe ist ein attraktives Angebot an alle behinderten und älteren Menschen im Freistaat.
Dabei will sich der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen keineswegs selbstgefällig auf dem Erreichten ausruhen. Trotz der stabilen Mitgliederentwicklung sind wir auch in Nordthüringen noch nicht zufrieden, sehen wir Reserven bei Menschen die Hilfe brauchen, aber auch bei jenen, die gern helfen möchten. Wir werden daher auch in diesem Jahr unsere Angebote im Landesverband als auch im Kreisverband ausbauen.
Hierzu gehören: Der flächendeckende Ausbau unseres Rechtsdienstleistungsnetzes in allen 17 Kreis- und 130 Ortsverbänden in Thüringen (darunter 14 Ortsverbände im Kreisverband Nordthüringen. Dabei qualifizieren wir verstärkt ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in diesem wichtigen Feld der Verbandsarbeit. Verstärktes Augenmerk werden wir aber auch auf die Unterstützung der Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen in den Thüringer Betrieben und Verwaltungen legen.
Das ist für unseren Kreisverband noch Neuland, auch wenn die ersten Schritte bereits getan wurden. Wir werden das Thema der Barrierefreiheit in alle Kommunen hinein tragen. Dabei können wir in Nordthüringen allerdings bereits auf gute Erfahrungen zurück greifen.
Es ist wichtig, dass wir verdeutlichen, wie generationenübergreifend bedeutsam unsere Aufgabenstellungen sind. Sozialrechtsberatung, Betriebsarbeit, Selbsthilfe oder Barrierefreiheit sind keine Themen nur der älteren Generation, sondern der gesamten Gesellschaft. In diesem Sinne verstehen wir unsere Verbandsarbeit und so wollen wir sie den Menschen auch anbieten. In aller erster Linie aber sind und bleiben wir sozialpolitischer Interessenvertreter und versierter Sozialanwalt für unsere Mitglieder. Das wird im Jahr 2009 nicht anders als im Jahr 2008 und den Vorjahren sein.
Im Gegenteil, gerade das Jahr 2009 bietet sich an, unseren Volksvertretern die gewählt oder wieder gewählt werden wollen konkrete Fragen zu stellen und Anstöße zu geben. Diese Gelegenheit werden wir nutzen. Der Ausgang der Wahl in Hessen ist noch keine Garantie für Thüringer Volksvertreter. Als Sozialverband VdK sind wir offen für alle, die es ernst meinen mit sozialer Gerechtigkeit.
Text: Klaus Henze, Artern
Bild: Rüdiger Herdin, Roßleben
Autor: nnz/knFür den Sozialverband VdK Hessen Thüringen war 2008 ein erfolgreiches Jahr. Das stellte der Landesvorsitzende Udo Schlitt zum Neujahrsempfang am 15. Januar in Erfurt fest und diese Feststellung gilt sicherlich auch für die über 1000 Mitglieder des Kreisverbandes Nordthüringen in den Kreisen Nordhausen und Kyffhäuserkreis.
Wir freuen uns über einen anhaltend hohen Mitgliederzugang. Seit der Verschmelzung der VdK-Landesverbände Hessen und Thüringen zu einem großen und starken Landesverband Hessen-Thüringen im Jahre 2003 konnten wir in beiden Bundesländern 101.923 Neuaufnahmen und hier im Freistaat 9.774 Beitritte verzeichnen.
Die Teilnehmer am Neujahrsempfang des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen aus Nordthüringen. Dazu gehören die Vertreter der Kreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Sömmerda, Unstrut-Hainich und Eichsfeldkreis. Rechts der Geschäftsführer Thüringen Andreas Herzog.
Zum 31. Dezember 2008 haben wir damit in Thüringen einen Mitglieder-Höchststand von 16.864 erreicht. Dies entspricht einem Organisationsgrad - so nennen wir den Anteil der VdK-Mitglieder an der Einwohnerzahl - von 0,74 Prozent und liegt damit mit deutlichem Abstand vor allen anderen ostdeutschen Ländern. Den nach Thüringen höchsten Organisationsgrad mit 0,34 Prozent weist Sachsen auf. Unser Dreiklang: Sozialpolitische Interessenvertretung, sozialrechtliche Beratung und Vertretung, menschliche Betreuung und Hilfe ist ein attraktives Angebot an alle behinderten und älteren Menschen im Freistaat.
Dabei will sich der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen keineswegs selbstgefällig auf dem Erreichten ausruhen. Trotz der stabilen Mitgliederentwicklung sind wir auch in Nordthüringen noch nicht zufrieden, sehen wir Reserven bei Menschen die Hilfe brauchen, aber auch bei jenen, die gern helfen möchten. Wir werden daher auch in diesem Jahr unsere Angebote im Landesverband als auch im Kreisverband ausbauen.
Hierzu gehören: Der flächendeckende Ausbau unseres Rechtsdienstleistungsnetzes in allen 17 Kreis- und 130 Ortsverbänden in Thüringen (darunter 14 Ortsverbände im Kreisverband Nordthüringen. Dabei qualifizieren wir verstärkt ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in diesem wichtigen Feld der Verbandsarbeit. Verstärktes Augenmerk werden wir aber auch auf die Unterstützung der Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen in den Thüringer Betrieben und Verwaltungen legen.
Das ist für unseren Kreisverband noch Neuland, auch wenn die ersten Schritte bereits getan wurden. Wir werden das Thema der Barrierefreiheit in alle Kommunen hinein tragen. Dabei können wir in Nordthüringen allerdings bereits auf gute Erfahrungen zurück greifen.
Es ist wichtig, dass wir verdeutlichen, wie generationenübergreifend bedeutsam unsere Aufgabenstellungen sind. Sozialrechtsberatung, Betriebsarbeit, Selbsthilfe oder Barrierefreiheit sind keine Themen nur der älteren Generation, sondern der gesamten Gesellschaft. In diesem Sinne verstehen wir unsere Verbandsarbeit und so wollen wir sie den Menschen auch anbieten. In aller erster Linie aber sind und bleiben wir sozialpolitischer Interessenvertreter und versierter Sozialanwalt für unsere Mitglieder. Das wird im Jahr 2009 nicht anders als im Jahr 2008 und den Vorjahren sein.
Im Gegenteil, gerade das Jahr 2009 bietet sich an, unseren Volksvertretern die gewählt oder wieder gewählt werden wollen konkrete Fragen zu stellen und Anstöße zu geben. Diese Gelegenheit werden wir nutzen. Der Ausgang der Wahl in Hessen ist noch keine Garantie für Thüringer Volksvertreter. Als Sozialverband VdK sind wir offen für alle, die es ernst meinen mit sozialer Gerechtigkeit.
Text: Klaus Henze, Artern
Bild: Rüdiger Herdin, Roßleben


