eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 10:23 Uhr
25.01.2009

Abgetanzt

Die Ballsaison 2009 kann selbst in Nordhausen als eröffnet betrachtet werden. Bis in die frühen Morgenstunden feierten Mediziner, Apotheker und weitere Gäste aus Wirtschaft und Politik den 13. Ärzteball. Die mehr oder weniger offiziellen Reden waren mit Sprüchen, Grüßen und Versen gespickt...

13. Nordhäuser Ärzteball (Foto: nnz) 13. Nordhäuser Ärzteball (Foto: nnz)

Dr. Matthias Beintker, Chefarzt am Nordhäuser Südharzkrankenhaus und einer der Mitorganisatoren des diesjährigen Ärzteballs, eröffnet das Fest und begrüßte zwei Thüringer Minister, einen Staatssekretär, eine Oberbürgermeisterin und einen Landrat. Der diesjährige Ball sei wiederum ein Zeugnis der Zusammenarbeit der „einweisenden Kollegen“ mit dem Südharz-Krankenhaus und man habe mit der 13. Auflage eine Tradition fortgesetzt, die in der Vorwendezeit ihren Anfang nahm. Zwei der damaligen „Ball-Pioniere“, Dr. Kray und Dr. Bartholomäus, waren wieder unter den Gästen und erhielten für ihre Verdienste viel Beifall.

Ihre Idee habe die Wendezeit überlebt und werde nun durch ein verjüngtes Organisationsteam weitergetragen. Letztlich sei der Ärzteball ein „Kulturgut in Nordhausen“ geworden, so Beintker, der seine Eröffnungsworten mit einem Spruch, den ersten des Abends, abschloß: „Sage nur, was wahr ist, esse nur, was gar ist und trinke nur, was klar ist!“ Danach gab es einen Auftritt von Sängerinnen und Sängern des Nordhäuser Theaters.

Dr. Klaus Zeh, viel beschäftigter Chef der Thüringer Staatskanzlei, überbrachte herzliche Grüße des erkrankten Dieter Althaus. Er habe erst am Samstag mit dessen Ehefrau telefoniert. Heute jedoch solle der Abend zum Feiern genutzt werden und man solle auch ein wenig die Seele baumeln lassen.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke verwies auf die vielen Schätze, die Nordhausen zu bieten haben und wünschte dem Ball ebenso gutes Gelingen wie Landrat Joachim Claus. War schon die Ansprache der Oberbürgermeisterin relativ kurz, so toppte der Landrat sie auch diesmal und hatte für die Ballgesellschaft einen Vorschlag für ein drittes Konjunkturpaket parat: Es würde vier Aussagen umfassen: „Wir wissen, was wir können. Wir glauben an unsere Region, den Südharz. Wir gehen optimistisch in das Jahr 2009. Wir klagen nicht nur, sondern packen mit unseren Händen die Probleme an. Wenn uns das gelingt, dann können wir auch mal feiern.“ Dafür gab es dann den längsten Beifall und Dr. Beintker blieb lediglich das Vergnügen, das Buffet zu eröffnen.

Für das zeichnete zum ersten Mal das Harzwald-Catering aus Wernigerode verantwortlich. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten sich darüber hinaus „Eis Müller“, „Freund Coffee Basics“, die „Goethe Schokoladenmanufaktur“ aus Bad Frankenhausen, Nordbrand Nordhausen sowie die Wippertaler Getränke.

Das die Gesamtorganisation des 13. Nordhäuser Ärzteballs ohne das Team der Autohaus-Peter-Gruppe nicht möglich gewesen wäre, muss bei der 13. Auflage nicht gesondert erwähnt werden. Und so machte denn auch das geflügelte Wort des „Ballhaus-Direktors“ als Pseudonym für Helmut Peter die Runde. Heute jedoch wird sich das „Raumwunder Ballhaus“ wieder in das Mercedes-Autohaus zurückverwandeln. Wenn auch nur kurz: Am 21. März wird just an dieser Stelle der nächste Ball gefeiert: Der Nordhäuser Frühlingsball.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)