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Fr, 09:36 Uhr
30.01.2009

Südharzer im Nordharz


Der Albert-Kuntz-Sportpark ist noch vereist, sodass der FSV Wacker 90 Nordhausen sein erstes „Heimspiel“ zur Vorbereitung auf die restlichen 16 Spiele der Saison gegen den Blankenburger FV 1921 auswärts austragen wird.

Voraussetzung für diesen unproblematischen Tausch des Heimrechts ist es jedoch, dass auf dem Kunstrasenplatz in Blankenburg überhaupt gespielt werden kann. Die Testbegegnung soll um 10.30 Uhr angepfiffen werden.

Blankenburger vereinigter Fußball-Verein 1921 e. V. lautet die offizielle Bezeichnung des Gegners von Wacker, der aus der BSG Stahl Blankenburg hervorgegangen ist. Gegen die Stahlwerker hat Motor (Motor West) zu DDR-Zeiten mehrere Freundschaftsspiele ausgetragen und diese zumeist gewonnen. Das höchste Resultat war 1966 ein 6:2-Erfolg gegen den damaligen Magdeburger Bezirksligisten.

Die Blankenburger brachten es bis in die zweitklassige DDR-Liga und belegten dort in der Staffel C zumeist vordere Plätze. Ihre bisher einzige Niederlage gegen die Nordharzer bezogen die Nordhäuser1977 ausgerechnet im Harzer Pokalschlager, den die Stahl-Elf in der Verlängerung mit 3:2 gewann und Motor somit in der 1. Hauptrunde des FDGB-Pokals zum Ausscheiden gezwungen wurde.

Unter neuem Namen trafen der BFV und Wacker erst 1999 wieder aufeinander. Dem damaligen 4:1-Erfolg der Nordhäuser in Blankenburg folgten noch ein 4:0-Sieg der Neunziger sowie ein 1:1-Unentschieden. Inzwischen spielt Blankenburg in der Landesklasse Sachsen-Anhalt und somit in der 8. Liga.

Bei Wacker laborieren noch immer Steven Ebert, Stephan Hoffmann und Torsten Klaus an ihren hartnäckigen Verletzungen, Lars Pohl ist erkrankt. Einige andere Akteure, die noch beim Hallenturnier geschont wurden, wollen wieder auflaufen. Die Venth-Schützlinge müssen sich also mächtig strecken, um ihre Serie ungeschlagener Spiele fortzusetzen. Das ist aber im Moment zweitrangig.

Somit dürften am Sonnabend Blankenburg wie auch nächste Woche Eisleben als kampfstarke Vertretungen die richtigen Aufbaugegner für den Punktspielauftakt in zwei Wochen in Borsch darstellen. Ebenso sollte die Nominierung zur Wahl der beliebtesten Mannschaften des Sportjahres Auftrieb verleihen, auch 2009 alles zu geben, der großen Anhängerschar (im Spieljahr durchschnittlich 419) guten und erfolgreichen Fußball zu bieten.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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