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Di, 09:01 Uhr
03.02.2009

Kleingärtner ziehen Bilanz

Jeder Verein muss einmal im Jahr mindestens seine Mitglieder zusammenrufen. Dann wird meist Bilanz gezogen und Rechenschaft abgelegt. Das ist bei den Kleingärtnern am Schutzfell in Nordhausen nicht anders...


Kleingärtner ziehen Bilanz (Foto: Bachmann) Kleingärtner ziehen Bilanz (Foto: Bachmann) Der Kleingartenverein legt am kommenden Samstag (7. Februar) Rechenschaft ab und stimmt sich auf das kommende Gartenjahr ein. Die Versammlung beginnt um 10.00 Uhr in Ottos Steakhouse in der Nordhäuser Geseniusstraße. Dazu werden die Mitglieder sowie interessierte Bürger herzlich eingeladen.

Die Kleingärtner können auf eine gute Bilanz zurück blicken. Eine der größten Anlagen bewirtschaftet der Verein mit 240 Gärten auf über 9 Hektar Grund und Boden. Die Anlage macht einen gepflegten Eindruck. Nicht nur die Gärten sind bis auf wenige Ausnahmen in einem guten Zustand, sondern auch die Gemeinschaftsflächen bieten viel Grün. Bäume und Sträucher an den Wegen tun ihr Übriges für Natur und Umwelt. Außerdem wird das angrenzende Wohngebiet aufgewertet.

Die Stadt hält den Kinderspielplatz an der Gebrüder-Grimm-Straße in Ordnung. Die Gaststätte Unger lädt in angenehmer Umgebung zum Verweilen ein. Mancher Gast unternimmt gern während einer Familienfeier einen Rundgang durch die Anlage und „vertritt sich die Füße“. Das Betreten der Gartenanlage ist selbst-verständlich für die Öffentlichkeit möglich.

Das Interesse für einen Kleingarten ist gegenüber den 90er Jahren wieder unter der Bevölkerung gestiegen. Vor allem junge Familien mit Kindern wollen einen Garten bewirtschaften und ihre Freizeit in der Natur verbringen. Das Bundeskleingartengesetz bildet den Rahmen zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf. Nicht zu verachten ist dabei der Erholungszweck.

Der Verein steht finanziell auf „gesunden Füßen“. Größere Investitionen wurden über Umlagen der Mitglieder finanziert. Pacht und Mitgliedsbeitrag wurden seit den 90er Jahren nicht erhöht. Dadurch konnten die Kosten für das einzelne Mitglied erschwinglich gehalten werden. Ausnahmen bilden jedoch die Energiekosten. Hier fallen jährlich etwa 9.000 Euro an. Die Abrechnung mit dem einzelnen Mitglied ist sehr zeitaufwendig.

Durch regelmäßig anstehende Investitionen profitiert die heimische Wirtschaft. Zu einigen Handwerksbetrieben sind langjährige positive Geschäftsbeziehungen gewachsen. Jährlich muss z. B. Grünschnitt in Größenordnungen entsorgt werden. Auch gibt es für Schlossereiarbeiten immer wieder kleinere Aufträge. Für dieses Jahr sind allein über 200 Zwischenzähler auszuwechseln. Wer sich virtuell über die Kleingärtner am Schurzfell informieren möchte, der kann das gern im Internet tun.
Rainer Bachmann, Schatzmeister
Autor: nnz

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