Di, 13:25 Uhr
03.02.2009
Junge Künstler zu erleben
Die nächste große Oper am Nordhäuser Theater, Die Gärtnerin aus Liebe von Wolfgang Amadeus Mozart, ist eine Kooperation mit der Hochschule für Musik in Weimar. Und so sind alle Rollen mit jungen Sängerinnen und Sängern besetzt, die zurzeit in Weimar die Opernschule besuchen. Zwei von ihnen stellten sich am Sonntag in der Matinee zur Einführung in Die Gärtnerin aus Liebe vor. Wir stellen das Duo schon heute vor...
Leni Reißmann ist als Arminda zu erleben. Die 23-jährige Sopranistin stammt aus Erfurt und hat schon als Kind viel gesungen – so war es nur folgerichtig, dass sie ein Musikgymnasium besuchte. In Österreich, wo sie zur Schule ging, entstand der Wunsch, Gesang zu studieren, denn ich möchte in meinem Leben immer singen, schwärmt Leni Reißmann. Zunächst begann sie in Lübeck, bevor sie an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wechselte, wo sie zurzeit an der Opernschule studiert.
Aus Korea stammt Kwang-Yun Chi, der in Die Gärtnerin aus Liebe als Nardo zu erleben ist. Nach dem Abitur in Korea wollte der heute 25-jährige ursprünglich Informatik studieren, doch sein Vater begeisterte ihn für ein Musikstudium. Da er von den guten Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland gehört hatte, führte sein Weg ihn zu uns. Kwang-Yun Chi ist verheiratet – jetzt bin ich zu Hause Diener, scherzt er, so falle das Einlassen auf die Rolle des Dieners Nardo nicht schwer. Mit seiner Frau lebt er in Weimar, wo beide an der Musikhochschule studieren. Sein Ziel ist es, mit seiner Stimme das Publikum glücklich zu machen.
Die Opernschule, die die beiden jungen Künstler besuchen, wird von Prof. Elmar Fulda geleitet, der die Oper Die Gärtnerin aus Liebe am Theater Nordhausen inszeniert. Die Opernschule wurde bereits 1886 gegründet und ist damit die älteste in Deutschland. Junge Sänger werden hier nicht nur gesanglich, sondern auch szenisch ausgebildet und auf das Berufsleben im Theater vorbereitet. Der musikalische und der szenische Unterricht finden zunächst getrennt statt, in Projekten werden dann beide Seiten zusammengeführt.
Durch die Zusammenarbeit mit Theatern wird eine professionelle Situation hergestellt, denn Theater kann man nicht im stillen Kämmerlein lernen, man braucht die Bühne und das Publikum, so Professor Elmar Fulda. Und so kann das Nordhäuser Publikum die Künstler ab 6. Februar auf der Bühne erleben.
Karten für die Premiere der Gärtnerin aus Liebe am 6. Februar und die nächsten Vorstellungen am 11. Februar um 15 Uhr und am 22. Febraur um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/knLeni Reißmann ist als Arminda zu erleben. Die 23-jährige Sopranistin stammt aus Erfurt und hat schon als Kind viel gesungen – so war es nur folgerichtig, dass sie ein Musikgymnasium besuchte. In Österreich, wo sie zur Schule ging, entstand der Wunsch, Gesang zu studieren, denn ich möchte in meinem Leben immer singen, schwärmt Leni Reißmann. Zunächst begann sie in Lübeck, bevor sie an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wechselte, wo sie zurzeit an der Opernschule studiert.
Aus Korea stammt Kwang-Yun Chi, der in Die Gärtnerin aus Liebe als Nardo zu erleben ist. Nach dem Abitur in Korea wollte der heute 25-jährige ursprünglich Informatik studieren, doch sein Vater begeisterte ihn für ein Musikstudium. Da er von den guten Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland gehört hatte, führte sein Weg ihn zu uns. Kwang-Yun Chi ist verheiratet – jetzt bin ich zu Hause Diener, scherzt er, so falle das Einlassen auf die Rolle des Dieners Nardo nicht schwer. Mit seiner Frau lebt er in Weimar, wo beide an der Musikhochschule studieren. Sein Ziel ist es, mit seiner Stimme das Publikum glücklich zu machen.
Die Opernschule, die die beiden jungen Künstler besuchen, wird von Prof. Elmar Fulda geleitet, der die Oper Die Gärtnerin aus Liebe am Theater Nordhausen inszeniert. Die Opernschule wurde bereits 1886 gegründet und ist damit die älteste in Deutschland. Junge Sänger werden hier nicht nur gesanglich, sondern auch szenisch ausgebildet und auf das Berufsleben im Theater vorbereitet. Der musikalische und der szenische Unterricht finden zunächst getrennt statt, in Projekten werden dann beide Seiten zusammengeführt.
Durch die Zusammenarbeit mit Theatern wird eine professionelle Situation hergestellt, denn Theater kann man nicht im stillen Kämmerlein lernen, man braucht die Bühne und das Publikum, so Professor Elmar Fulda. Und so kann das Nordhäuser Publikum die Künstler ab 6. Februar auf der Bühne erleben.
Karten für die Premiere der Gärtnerin aus Liebe am 6. Februar und die nächsten Vorstellungen am 11. Februar um 15 Uhr und am 22. Febraur um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.




