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Di, 15:40 Uhr
03.02.2009

Noch eine Reaktion

Nach dem Beitrag der nnz zum Haushalt der Nordhäuser Stadtverwaltung und dessen langwieriger Genehmigung seitens der Kommunalaufsicht, hat jetzt das Landratsamt reagiert.


Der Haushalt der Stadt Nordhausen sei am 8. Januar bei der Kreisverwaltung eingegangen, was vom Rathaus bestätigt wurde. Beschlossen wurde das umfangreiche Zahlenwerk jedoch schon am 17. Dezember des vergangenen Jahres. „Es ist ein sehr umfangreicher Haushalt mit genehmigungspflichtigen Bestandteilen, die einer sorgfältigen Prüfung bedürfen“, teilt die Verwaltung in der Behringstraße mit.

„Am vergangenen Donnerstag habe es zu einigen Sachfragen ein Gespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung gegeben. Die Fragen wurden einvernehmlich geklärt und nun werden noch schriftliche Stellungnahmen und Unterlagen von der Stadt nachgereicht“, so die Sprecherin des Landrates, Jessica Piper, zur nnz. An der Fertigung des Genehmigungsbescheids werde bereits gearbeitet, mit dem Bescheid sei in Kürze zu rechnen.

Wenn das alles im Nordhäuser Rathaus bekannt ist, bleibt natürlich die Frage, warum jetzt in der Öffentlichkeit der Eindruck seitens der Stadtverwaltung erweckt wird, dass im Landratsamt die Bremsen angezogen werden. Hieß es doch heute in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus: „Auf eine schnelle Genehmigung des städtischen Haushaltes durch die Aufsichtsbehörden drängt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke“.
Autor: nnz

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Kommentare
Peppone
03.02.2009, 17:38 Uhr
Kinderarten,
mehr fällt mir dazu leider nicht mehr ein.

Dieses ganze Possenspiel grenzt schon stark an Schizophrenie. Die Lieblingsfeinde (Kreis)stadt Nordhausen und Landkreis Nordhausen beschäftigen sich mal wieder mit sich selbst. Jeder Schlag, den Dr. Jekyll dem Mr. Hyde beibringt und umgekehrt genauso, wird dann in den dazugehörigen Amtsstuben als Erfolg gefeiert und beklatscht.

Nun mag das alles ja für Gelangweilte einen unheimlichen Unterhaltungswert haben, regionalpolitisch sinnvoll ist es aber mit ziemlicher Sicherheit nicht.

In Süd-, Ost-, West- und Mittelthüringen wird man sich vor Freude über die zwei Nordhäuser Kreisklasse-Teams die Hände reiben. Während man dort schon lange Preise in der Landesliga abräumt, kämpft man im Nordthüringer "Oberzentrum" weiterhin um die Kreismeisterschaft.

Ob das alles eine Empfehlung für ein politisches Zentrum, sprich Kreisstadt, eines eventuell kommenden nordthüringer Großkreises ist, wage ich stark zu bezweifeln. Das schreckt einfach nur noch ab. Wer wohnt schon gern in einem Kreis, in dem sich Kreisstadt und Kreis laufend gegenseitig auflauern um sich dann mit Prozessen zu überziehen.

Als gebürtigem Nordhäuser bleibt mir da leider nur zu sagen: Willkommen in der Provinz!

MH
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