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Di, 18:55 Uhr
03.03.2009

Und wieder grüßt die Schwimmhalle

Seit nunmehr fast 19 Jahren wird in diesem Kreistag über die Zukunft der Schwimmhalle in Sollstedt debattiert. Wer so lange durchhält, könnte man meinen, hat das Schlimmste überstanden. Doch weit gefehlt...


Gleich drei Beschlüsse sind dem Erholungs- und Sporttempel auf der Tagesordnung gewidmet worden. Und alle drei hängen zusammen. Wohl auch deshalb sind die Fraktionen etwas misstrauisch geworden. Selbst die Verwaltung weiß nicht so recht, wie entschieden werden soll. Das unverbindliche Zauberwort heißt: Erste Lesung.

So soll erstens der so genannte Abschmelzungsbeschluss aus dem Jahr 2005 aufgehoben werden. Darin war festgelegt worden, die kreislichen Zuschüsse immer weiter zurückzufahren. Mit der Aufhebung kann der Weg frei gemacht werden für das Festlegen eines jährlichen Zuschusses ab 2010 in Höhe von 50.000 Euro. Und schließlich folgt ein dritter Beschluss, in dem der Landrat mit der Vorbereitung und Durchführung der grundhaften Sanierung des Bauwerkes beauftragt werden soll. Kosten hierfür runde 1,7 Millionen Euro.

Von Null auf 1,7 Millionen ist ein beachtlicher Schritt. Man muß Landrat Joachim Claus (CDU) beipflichten, wenn der meint, dass es nur eine ganze Schwimmhalle gebe. Hopp oder topp – das ist die Devise. Und noch in dieser Legislatur soll dieser Kreistag ein klares Signal setzen. Entweder die Schwimmhalle wird erhalten oder sie wird geschlossen.

Noch haben die Fraktionen Bedenkzeit, noch kann in den Ausschüssen diskutiert werden. Doch niemand im Kreistag selbst und in den so genannten interessierten Kreisen glaubt wirklich, dass in der Wahlkampfzeit diese Kommunalpolitiker auch nur im Entferntesten daran denken, die Halle zu schließen. Es sei denn, man findet ein Hintertürchen und vertagt die Angelegenheit in den nächsten Kreistag.
Autor: nnz

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