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Mi, 09:08 Uhr
11.03.2009

Kalte Dusche im SIZ

Wenige Tage ist es her, als Horizont-Geschäftsführer René Kübler das Team des SIZ mit einer gehörigen Sektdusche nicht nur zum dreijährigen Bestehen, sondern auch zur Fortführung des Projektes beglückwünschte. Hier die prickelnden Einzelheiten...

Weiter für drei Jahre (Foto: Horizont eV) Weiter für drei Jahre (Foto: Horizont eV)

Unter dem neuen Namen „Sozial Integratives-Zentrum“ wird das SIZ nun auch in den kommenden drei Jahren seine Arbeit weiterführen und Empfänger von Arbeitslosengeld II aus Stadt und Landkreis begleiten und unterstützen. Mit Hinblick auf den erschreckenden Anstieg der Kinderarmut, rücken vor allem Familien näher in den Mittelpunkt der SIZ Arbeit.

Das Konzept des gemeinsamen Modellprojektes der ARGE Nordhausen und des HORIZONT e.V. wurde weiter entwickelt und mit einem inzwischen 13köpfigen Expertenteam personell aufgestockt. Daher wird es künftig zusätzliche Spezialisierungen und neue Angebote geben.

Die erneute Bewilligung des SIZ stellt eine hohe Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit dar. Das Team ist stolz darauf und schaut motiviert nach vorn. Auch die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaates Thüringen (GFAW) sowie der Europäische Sozialfonds (ESF) sind auf das Projekt SIZ des HORIZONT e.V. aufmerksam geworden und beteiligen sich an der Förderung.

Die Thüringer Landesregierung sieht im Rahmen der „Thüringer Initiative zur Integration und Armutsbekämpfung – Nachhaltigkeit“ ("Tizian") zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Bekämpfung von Kinderarmut vor. Mit der Förderbeteiligung aus diesen Mitteln erhält das SIZ einen familienpolitischen Auftrag und soll in diesem Sinne als Pionierprojekt mit „Leuchtturmcharakter“ in Thüringen fungieren.

Des Weiteren sind in nächster Zeit einige Treffen und Informationsveranstaltungen auf politischer Ebene sowie mit Netzwerkpartnern vorgesehen. Hier sollen sowohl konzeptionelle Inhalte als auch die Neuausrichtung des SIZ vorgestellt werden.

Dem gesamten Team des SIZ ist es ein großes Anliegen, sich an dieser Stelle bei der ARGE Nordhausen, dem Landratsamt Nordhausen, dem Thüringer Sozialministerium sowie der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) für die enorme Unterstützung zu bedanken.

Besonderer Dank gilt ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller sowie Landrat Joachim Claus (CDU), die durch ihren persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, erhebliche Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds in die Region zu holen. Auf diesem Weg ist es möglich, der drastisch ansteigenden Kinderarmut in unserem Land weiterhin engagiert und couragiert entgegenzutreten.
Autor: nnz

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