Mit einer vollen Liste von immerhin 36 Kandidaten starten die Nordhäuser Sozialdemokraten in den Wahlkampf für den Stadtrat am 7. Juni 2009. "Wir können den Nordhäusern eine ausgewogene Liste präsentieren, mit Vertretern aus allen Lebensbereichen der Stadt und den Ortsteilen", betonte der SPD-Ortsvorsitzende Andreas Wieninger.
spd (Foto: spd)
Am gestrigen Montagabend hatten die Nordhäuser Sozialdemokraten ihre Stadtratsliste aufgestellt und hatten im Gegensatz zu den anderen Parteien das
Problem, dass es mehr Bewerber als zur Verfügung stehende Listenplätze gab. Nach dem Wahlgesetz können die Parteien nur so viele Bewerber ins Rennen schicken, wie es der tatsächlichen Stadtratsgröße entspricht - also in Nordhausen 36.
"Neben bekannten Parteimitgliedern haben wir auch 10 Parteilosen die Möglichkeit zur Kandidatur gegeben", machte Wieninger klar.
"Bei den Parteilosen haben wir mit dem ehemaligen Roland Peter Schwarz, den Sportlern Michael Werner bzw. Dominik Rieger und dem erfahrenen Ortsbürgermeister Hein Peter aus Sundhausen gezielt auch auf bekannte Gesichter gesetzt", erklärte Wieninger.
Auf den ersten drei Plätzen haben die Sozialdemokarten die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, den Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andreas Wieninger und den
langjährigen Bauausschussvorsitzenden Volker Fütterer gesetzt. Mit den Professoren Georg Hey und Manfred Baumann präsentiert die SPD zudem Kandidaten,
welche dem Nordhäuser Image als Hochschulstadt entsprechen.
"Wir Sozialdemokraten sind stolz auf die positive Stadtentwicklung mit einem erfolgreichen Stadtumbau, einer geringen Verschuldung und dem besonderen
Engagement für Bildung, Kinder und Soziales und wollen auch in Zukunft die bestimmende Kraft im Nordhäuser Stadtrat sein", erklärte Andreas Wieninger das Wahlziel.
Schauen Sie sich die Liste genau an, hier bei nnz online als .pdf-datei
es ist somit Zeit in den Wahlkampf zu ziehen.
Die Liste der Kandidaten sieht für mich sehr vielversprechend aus und wenn ich die bekannten Namen lese könnte ich mir durchaus vorstellen das die SPD grosse Chancen hat mit genug Kraft in den Stadtrat zu ziehen.
Viele der Kandidaten sind stadtbekannt, die neueren dagegen versprechen Zuversicht und Hoffnung. Das selbst die Jugendorganisation der SPD mit Mitgliedern auf der Liste vertreten ist kann man als Zeichen sehen das die nächste Genaration so langsam an die politische Macht möchte, ist auch gut so.
Themen besetzt die SPD immer aktuell und zeigt mit ihren Aktionen stets Weitblick und Bürgernähe, was mir gefäkllt.
Wenn ich aber schon den Kommentar lese ob Herr Wieninger nur die B Besetzung ist dann möchte ich mal fragen was Sie denn als A Besetzung möchten? Franz Müntefering oder ehemals Kurt Beck etwa?
Einmal 2 Minuten nachdenken wer der Orts und Fraktionsvorsitzende ist, dann schreiben.
Ich räume der SPD sehr gute Chancen ein und der Herr Kommentator [denk-mal] wird wohl gleich vom Sofa springen und meinen Kommentar sowie die Arbeit der SPD grundlos zerreissen und belächeln, ist ja sein Hobby und auch gut so, denn jede Meinung ist wichtig.
Wenn es mehr Bewerber als Listenplätze gab, warum wird dann Platz 1 an eine Dame vergeben, die gar nicht in den Stadtrat will, sondern sicherlich lieber OB bleiben wird?
Komische Stadtratsanwärter, die sich dies bieten lassen und ganz gewiss kein gutes Zeichen von Demokratieverständnis, zeigt der Fakt doch, dass die SPD die Wähler für so bescheuert hält, dass sie das nicht merken.
Am schlimmsten: Die Genossen werden mit dieser Annahme bei der Mehrheit der Wähler sogar richtig liegen. Aber das wurde ja dankenswerterweise bereits von nnz thematisiert.
Wenn da jemand schreibt die Partei sei Bürgernah und hat den richtigen Weitblick, da sträuben sich mir die Haare. ich kenne die Partei nur als den großen Wahlbetrüger, genannt sei hier nur die Mehrwertsteuer. aber schon mein Großvater hat gesagt, der Partei kann man nicht trauen. Bei uns waren es die Stehkragenproletarier.
Wer sich mit der politik dieser stadt und dem nordhäuser stadtrat befasst, stellt nach dem lesen der liste fest, es kam wie es jeder ahnte, und das ist demokratie. die gesetze lassen es so wie vorgeschlagen ist zu was sollst, entscheiden tun die wähler. Punkt.
Also die Kandidatenliste der SPD ist schon bemerkenswert.
Zum einen gibt es Kandidaten, die gar nicht ihr Mandat antreten, wie Frau Rinke und Herrn Jendricke. Wer dies interessehalber nachlesen möchte, kann sich § 22 der Thüringer Kommunalordnung dazu zu Gemüte führen.
Und zweitens gibt es auch Kandidaten, die gar nicht kandidieren wollen. Das weiß ich auch zuverlässigster Quelle. Sie haben von vornherein "Nein" gesagt und trotzdem hat man sie auf die Liste gesetzt. Riecht ein bisschen nach Nationaler Front.