Fr, 16:55 Uhr
10.04.2009
Osterspaziergang für Wacker?
Drei Punkte aus Borsch im Gepäck müssten dem FSV Wacker 90 Nordhausen Selbstvertrauen geben, um am Ostermontag um 14 Uhr im Städtischen Stadion Rudolstadt ebenfalls Punkte anzustreben…
Wer Trainer Burkhard Venth kennt, darf sich nicht wundern, wenn er von den zwei schweren Auswärts-Nachholspielen mit weiten Anreisen nach Borsch und Rudolstadt sechs Punkte forderte. Teil 1 wurde mit einem 1:0-Sieg ohne Schönheitspreis in der Rhön nach fast abenteuerlicher Anreise, wie es der Trainer auf der fast mitternächtlichen Heimfahrt formulierte, erledigt.
Das erfordert schon Hochachtung, wenn man weiß, dass einige Spieler bis 14.30 Uhr arbeiten mussten, andere Urlaub nahmen, vorarbeiteten oder gar aus Berlin oder dem Eichsfeld privat anreisten, um zu einem erneut (siehe Pokalspiel gegen Erfurt) ungünstigen Amateurtermin um 17.45 Uhr im drei Fahrstunden entfernten Borsch antreten zu können.
Nach Verspätung und nur fünf Minuten Erwärmungszeit wurde eine zerfahrene erste Halbzeit absolviert, die wenig Höhepunkte und Torchancen auf beiden Seiten bot. Die Hausherren mussten mit ihren Kräften auch haushalten, da sie ebenfalls am Montag ein weiteres Spiel bestreiten müssen, allerdings wieder zu Hause.
Die zweite Halbzeit brachte dann Vorteile für die Nordhäuser, wobei besonders Sven Pistorius als wahrer Kapitän auftrat und seine Mitspieler immer wieder mitgerissen hat. Torsten Klaus erlöste Wacker mit seinem zwölften Saisontreffer. Weitere Chancen von Lars Pohl, Thomas Hurt und Sven Pistorius konnten nicht genutzt werden. Zum Glück hat Stephan Hoffmann in einer kleinen Schlafeinlage unserer Abwehrleute nach einem Borscher Eckball das Leder mit dem Kopf von der Linie geholt und so den Sieg gerettet, freute sich Venth.
Nun verlangt der Trainer im Teil 2 der Ostertage eine saubere Partie gegen den FC Einheit Rudolstadt, um seine Vorgabe zu realisieren. Nach kurzer Regenerationszeit trifft Wacker am Montag auf die sich in blendender Form befindlichen Heidecksburgstädter, die von Erfolg zu Erfolg eilen: Heimsieg gegen Sondershausen, Auswärtsunentschieden in Arnstadt und Borsch sowie Auswärtssiege in Schlotheim und Steinach.
Die gute Fußballschule der Rudolstädter trägt langsam Früchte. In Steinach wurde verdient gewonnen. Besonders die erste Hälfte sah sich sehr gut an, wie auf der FC-Einheit-Homepage zu lesen war: Die Deckung der Gäste stand sicher, wobei in einer ohne Ausfall agierenden Einheit-Vertretung neben dem laufstarken Ronny Röhr besonders Michael Herrmann imponierte. Diesmal in der Innendeckung aufgeboten, gewann der Arzt jeden Kopfball und war in den meisten Duellen am Boden zumeist fairer Zweikampfsieger.
In den letzten Jahren lag diese Mannschaft den Nordhäusern und es fielen immer Tore.
Zum fünften Male in der Thüringenliga tritt Wacker jetzt in Rudolstadt an (drei Siege, ein Unentschieden). Nur zu DDR-Liga-Zeiten gab es 1958 eine 0:1-Niederlage. Da beide Mannschaften offensiven Fußball bevorzugen, sollte wieder ein gutes Spiel gelingen. Vielleicht behält sogar der Wackertrainer recht, zumal auch Steven Ebert wieder zur Verfügung steht.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWer Trainer Burkhard Venth kennt, darf sich nicht wundern, wenn er von den zwei schweren Auswärts-Nachholspielen mit weiten Anreisen nach Borsch und Rudolstadt sechs Punkte forderte. Teil 1 wurde mit einem 1:0-Sieg ohne Schönheitspreis in der Rhön nach fast abenteuerlicher Anreise, wie es der Trainer auf der fast mitternächtlichen Heimfahrt formulierte, erledigt.
Das erfordert schon Hochachtung, wenn man weiß, dass einige Spieler bis 14.30 Uhr arbeiten mussten, andere Urlaub nahmen, vorarbeiteten oder gar aus Berlin oder dem Eichsfeld privat anreisten, um zu einem erneut (siehe Pokalspiel gegen Erfurt) ungünstigen Amateurtermin um 17.45 Uhr im drei Fahrstunden entfernten Borsch antreten zu können.
Nach Verspätung und nur fünf Minuten Erwärmungszeit wurde eine zerfahrene erste Halbzeit absolviert, die wenig Höhepunkte und Torchancen auf beiden Seiten bot. Die Hausherren mussten mit ihren Kräften auch haushalten, da sie ebenfalls am Montag ein weiteres Spiel bestreiten müssen, allerdings wieder zu Hause.
Die zweite Halbzeit brachte dann Vorteile für die Nordhäuser, wobei besonders Sven Pistorius als wahrer Kapitän auftrat und seine Mitspieler immer wieder mitgerissen hat. Torsten Klaus erlöste Wacker mit seinem zwölften Saisontreffer. Weitere Chancen von Lars Pohl, Thomas Hurt und Sven Pistorius konnten nicht genutzt werden. Zum Glück hat Stephan Hoffmann in einer kleinen Schlafeinlage unserer Abwehrleute nach einem Borscher Eckball das Leder mit dem Kopf von der Linie geholt und so den Sieg gerettet, freute sich Venth.
Nun verlangt der Trainer im Teil 2 der Ostertage eine saubere Partie gegen den FC Einheit Rudolstadt, um seine Vorgabe zu realisieren. Nach kurzer Regenerationszeit trifft Wacker am Montag auf die sich in blendender Form befindlichen Heidecksburgstädter, die von Erfolg zu Erfolg eilen: Heimsieg gegen Sondershausen, Auswärtsunentschieden in Arnstadt und Borsch sowie Auswärtssiege in Schlotheim und Steinach.
Die gute Fußballschule der Rudolstädter trägt langsam Früchte. In Steinach wurde verdient gewonnen. Besonders die erste Hälfte sah sich sehr gut an, wie auf der FC-Einheit-Homepage zu lesen war: Die Deckung der Gäste stand sicher, wobei in einer ohne Ausfall agierenden Einheit-Vertretung neben dem laufstarken Ronny Röhr besonders Michael Herrmann imponierte. Diesmal in der Innendeckung aufgeboten, gewann der Arzt jeden Kopfball und war in den meisten Duellen am Boden zumeist fairer Zweikampfsieger.
In den letzten Jahren lag diese Mannschaft den Nordhäusern und es fielen immer Tore.
Zum fünften Male in der Thüringenliga tritt Wacker jetzt in Rudolstadt an (drei Siege, ein Unentschieden). Nur zu DDR-Liga-Zeiten gab es 1958 eine 0:1-Niederlage. Da beide Mannschaften offensiven Fußball bevorzugen, sollte wieder ein gutes Spiel gelingen. Vielleicht behält sogar der Wackertrainer recht, zumal auch Steven Ebert wieder zur Verfügung steht.
Klaus Verkouter


