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Mo, 10:37 Uhr
27.04.2009

Das war’s für Nordhausen

Sechs Stadträte der CDU und fünf Stadträte der SPD werden nicht wieder für den Nordhäuser Stadtrat kandidieren. Damit werden weitere Ehrenämter vakant...


In der vorläufig letzten Stadtratssitzung dieser Legislaturperiode dankte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) allen für ihr besonderes Engagement für die Rolandstadt. Auch Dr. Klaus Gebhardt gehört zu denen, die nicht wieder bei der kommenden Kommunalwahl antreten werden.

Klaus Gebhardt war viele Jahre ärztlicher Direktor im Nordhäuser Südharzkrankenhaus und seit der Wende für die Sozialdemokraten auch ehrenamtlich im Stadtrat. In der jetzigen Wahlperiode war er zudem auch ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Nordhausen und hat sich vielfach für die Barrierefreiheit im Stadtgebiet stark gemacht.

"Es war eine interessante Aufgabe bei der man unser Nordhausen immer auch mit anderen Augen sehen muss, wenn man die Interessen der Betroffenen richtig vertreten will", machte der Sozialdemokrat klar.

Für die neue Stadtratsperiode würde Klaus Gebhardt das Amt gern an seinen langjährigen Arztkollegen Dr. Max Schönfelder abgeben. "Ich könnte mir die Aufgabe gut vorstellen, wenn mich die Nordhäuser wieder in den Stadtrat wählen", erklärte Max Schönfelder. Auch Max Schönfelder sitzt seit 2004 für die SPD im Nordhäuser Stadtrat und war bis zu seinem Ruhestand Chirurg im Südharzkrankenhaus. "Als echter Nordhäuser liegt einem unsere Rolandstadt einfach am Herzen und die ehrenamtlichen Aufgaben in der Stadtpolitik halten einfach jung", meinte Max Schönfelder.

SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Wieninger betonte zudem, dass allein die Sozialdemokraten in den zurückliegenden Jahren das Thema Barrierefreiheit immer wieder mit Stadtratsanträgen inhaltlich untersetzt haben, "und wir mussten dabei auch der Bauverwaltung erklären, dass es dabei nicht nur um die Anliegen der Menschen mit Behinderung geht, sondern beispielsweise auch um die jungen Familien mit Kinderwagen."
Autor: nnz

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