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Do, 13:07 Uhr
30.04.2009

Geruch und Grippe?

Der Nordthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund besuchte gestern die Nordhäuser van Asten Tierzucht. Ob auch über den Geruch gesprochen wurde, der von der Darre oft über Nordhausen weht, das hat die nnz erfahren...

Unternehemsbesucht (Foto: M. Schröter) Unternehemsbesucht (Foto: M. Schröter)

Zu dem Termin hatte der Inhaber des Unternehmens, Henry van Asten eingeladen. Als kompetente Ansprechpartner standen außerdem der Betriebsleiter Dr. Steffen Sendig und Dr. Friedhelm Etzrodt zur Verfügung. Grund informierte sich über die Unternehmensstrategie, geplante Investitionen und die Einflüsse der Preisschwankungen auf dem Weltmarkt auf das Unternehmen. Bei van Asten arbeiten inzwischen über 100 Mitarbeiter. Somit ist das Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Auch die Tatsache, dass die Tiere von der Zucht bis zur Übergabe an die Schlachtbetriebe das Unternehmen nicht verlassen müssen, ist eine Besonderheit. Somit entfallen für die Tiere lange, stressige Transporte und die Übertragung von Tierseuchen wird deutlich erschwert.

Bereits seit 1983 existiert in Nordhausen eine Biogasanlage, die nach umfangreichen Modernisierungen noch heute den Energiebedarf des Unternehmens abdeckt. Auch dies macht deutlich, welches Innovationspotenzial in diesem Standort und der modernen Tierzucht steckt. In der Diskussion wurde deutlich, dass es keine Rechtfertigung gibt, von einer "Schweinegrippe" oder von einem "Schweinevirus" zu sprechen.

Der Virus, bei dem es sich offensichtlich um einen neuen Erreger handelt, konnte selbst in den USA und in Mexiko noch nicht in Schweinen nachgewiesen werden. Es verhält sich hier ähnlich wie bei der in der Vergangenheit begrifflich völlig falschen Darstellung der Geflügelpest als Vogelgrippe.

Nach der Beratung stellte der Bundestagsabgeordnete fest: "Es gibt überhaupt keinen Anlass, dass sich die Verbraucher verunsichern lassen! Die Qualität von Schweinefleisch aus diesem und anderen Deutschen Mastbetrieben ist hervorragend und unterliegt einer ständigen strengen Kontrolle."
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
30.04.2009, 14:57 Uhr
Schweinemechanischer Tunneleffekt!?
Liebe Redaktion,
Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Herr Grund das Thema Geruch überhaupt angeschnitten hat. Der Mann ist auf Wahlkampftour , da kann man solche Fragen nicht stellen. Noch dazu wenn man von solchen Firmen vielleicht Wahlkampfspenden erwartet.

Letzten Endes will Herr Grund wiedergewählt werden, da kommen solche Fragen sehr ungelegen. Und wenn sie von irgend jemand gestellt werden, dann werden sie einfach ignoriert. Das hat man doch gesehen, bei der letzten Diskussionsrunde um den Geruch als Markenzeichen der Stadt.

Hat da jemand von den Damen und Herren aus der Politik reagiert? Vertraut man darauf, dass es die Nordhäuser schon „nicht mehr merken“ – dass sie bald selber stinken, wenn sie ihre ver-van-astete Wäsche von der Leine nehmen und anziehen?
Außerdem wusste ich noch nicht, dass bei van Asten „die Tiere von der Zucht bis zur Übergabe an die Schlachtbetriebe das Unternehmen nicht verlassen müssen“. Gibt es da neuerdings direkt neben den Ställen einen Schlachthof von dem wir bisher nichts mitbekommen haben?

Oder werden die Schweine wie die Elektronen in der Quantenphysik vom Stall zum Schlachthof „getunnelt“? Natürlich hat das Schweinevirus mit dem Schwein auch nichts zu tun – wahrscheinlich genauso wenig wie die Finanzkrise mit dem Kapitalismus!

NORDHÄUSER HÖRT N I C H T AUF SOLCHE SIGNALE!
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